Homefront – Vorschau

PC | XBox 360

Die rote Angst kehrt zurück

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von Roland Peters, 31. August 2010 13:30 Uhr

Im kommenden Toptitel der THQ-internen Kaos Studios lassen ehemalige Partner die einst so stolzen Vereinigten Staaten von Amerika im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Denn im Jahr 2027 überrennt das erstarkte, kommunistische Korea den Klassenfeind in Übersee, und keiner der politischen Verbündeten eilt zur Hilfe. Das klingt zwar unrealistisch. Doch die Gefahr der roten Horden sind spätestens seit den 1950er Jahren die Grundangst eines jeden US-Patrioten. Und deshalb immer wieder ein interessantes Szenario; für Romane, für Filme - für ein Computerspiel.

Unfassbare Flut von Eindrücken, die sofort fesseln. Jetzt kommt's auf den Mulitplayer-Part an.Ausblick„Homefront“ Hintergrundgeschichte wurde von John Milius entworfen. Der Mann hat Erfahrung mit solchen Plots. So stammt etwa „Red Dawn“, ein patriotischer US-Streifen von 1982 ebenfalls aus seiner Feder. Von der passiven Rolle des Zuschauers im Kino schmeißen uns Milius und die Entwickler nun in die First-Person-Perspektive eines Shooters. Ich kann mir nicht helfen, aber wie ich nach dem Absturz mit meinem Flugzeug durch das Lager der amerikanischen Guerilla geführt werde, die Dialoge, die Intensität der Umgebung; all das erinnert mich sofort an Red Dead Redemption. Wobei sogar der Titel passen würde.

Screenshot zu: Die rote Angst kehrt zurückSchock lass nach: Die Koreaner fallen in Amerika ein.

Während ich die Idylle der Endzeitstimmung genieße – Windräder, Auffangbecken für Regen, Tarnnetze über den Köpfen -, breiten sich die Koreaner über die Weiten der USA aus. Dabei radikalisieren sie das Land: Schulstadion werden Gefängnisse, Einkaufscenter zu Waffenarsenalen. Die Widerstandskämpfer wollen sich vernetzen, koordinieren. Dummerweise hat ein koreanischer Satellit die Kommunikationsmittel des kapitalistischen Feindes mit elektromagnetischen Impulsen funktionsunfähig gemacht. Alles andere würde selbstredend auch die Geschichte versauen.

Die Untergrundkämpfer leben mit ihren kompletten Familien im Camp. Jede Verstärkung im Konflikt mit den koreanischen Invasoren ist ihnen recht, das gilt auch für mich. Eine kurze Erklärung über Funktion und Ausmaß des Lagers, das sich wie eine Inselkommune inmitten kommunistischer Haie komplett selbst versorgt – dann gibt es schon die erste Mission: Tanklaster müssen nach San Francisco eskortiert werden. Auch dort gibt es Widerstandskämpfer, sie brauchen das Benzin.

Screenshot zu: Die rote Angst kehrt zurückDer Feind ist überall - bedachtes Vorgehen ist angesagt.

Nachdem ich mit meinen Mitstreitern durch einen Tunnel ins umliegende Feindesland geschlichen bin, finde ich mich auf dem Parkplatz eines ehemaligen Einkaufszentrums wieder. Jetzt nimmt Homefront richtig Fahrt auf. Erst werden wir per Artillerie beschossen, dann kommen Feuer, Explosionen und Hubschrauber, gegnerische Truppen schwärmen über den Asphalt.

Kommentare 3
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haha :D31.08.2010 16:23
naja reichlich unrealistisch ist das Szenario ja schon^^

aber was solls - sinds halt jetzt die Koreaner :)
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ZepheusZepheus31.08.2010 14:48
fand den Historientrailer damals richtig gut und hoffe auf ein ebenso bombastisches Spiel was mut zur wahrheit hat
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ZamzamahZamzamah31.08.2010 14:25
Klingt gut.

Ich habe mir anfangs erhofft, dass man da endlich mal die Kommunisten spielt.
Offensichtlich net der Fall, schade.
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