Christian Elverdam von Entwickler IO Interactive verriet in einem Interview, weshalb Hitman: Absolution erst sechs Jahre nach Hitman 4: Blood Money erscheint. Es liege nicht an der Entwicklung der beiden 'Kane & Lynch'-Spiele, sondern vielmehr an dem Technikgerüst des neuen Hitman-Ablegers.

Hitman: Absolution - Warum Absolution erst sechs Jahre nach Blood Money erscheint

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Die KI ist deutlich intelligenter
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Sie entwickelten die neue Glacier 2 Engine und hatten dadurch die Möglichkeit, sich alle Vorgänger genauer anzuschauen und sich zu fragen, was man verbessern könnte und welche Dinge die bisher wichtigsten in der Hitman-Reihe waren.

Eine neue Technologie für ein Hitman-Spiel sei einfach unausweichlich gewesen. Alleine die KI wäre nun viel besser. Als Beispiel gibt Elverdam die E3-Präsentation an, wo Agent 47 eine Hippie-Behausung als Polizist betrat. Die Uniform hatte ihm keinen Erfolg verschafft, da die Hippies nicht sonderlich gut auf Polizisten zu sprechen sind.

Sie attackierten ihn aber nicht [wie in den anderen Spielen], sondern sagten zu ihm stattdessen, dass er ihre Unterkunft verlassen soll. Würde man nun in einem normalen Aufzug zu ihnen kommen, wären die Hippies freundlich gewesen. Ähnlich ist es auch umgekehrt, ein Polizist würde nicht einfach so die Waffe ziehen, wenn er 47 sieht, und auf ihn schießen.

Der Fokus während der Entwicklung lag also auf der KI. IO Interative wollte weg von der einseitigen künstlichen Intelligenz, was sie mit ihrer neuen Engine schaffen konnten. Und dafür benötigten sie entsprechend Zeit.

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