Blizzard könnte ein Markenrechtsstreit in Europa bzw. Finnland drohen, da es bereits ein Spiel mit dem Namen Heroes of the Storm gibt.

Heroes of the Storm - Blizzard droht möglicher Markenrechtsstreit in Europa

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Blizzard ist nicht das erste Unternehmen, dass den Titel Heroes of the Storm nutzt.
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Erst kürzlich änderte Blizzard den Namen von Blizzard All-Stars zu Heroes of the Storm - zuvor hieß es Blizzard DOTA, musste aber wegen eines Markenrechtsstreits mit Valve schon einmal umbenannt werden.

Spiele-Entwickler Mike Pohjola brachte im Sommer mit Heroes of the Storm – Sword of the Great King (Original: Myrskyn Sankarit) ein Table-Top-Brettspiel auf den Markt, das er im vergangenen Jahr via Crowdfunding finanzierte.

Er zeigt sich überrascht darüber, dass Blizzard überhaupt den Titel nutzt, verwende man ihn für das Brettspiel schließlich bereits über ein Jahr und habe auch ein Rollenspiel dazu veröffentlicht. Aus seiner Perspektive sei es nun eine 'David gegen Goliath'-Geschichte (gemeint ist natürlich er gegen Blizzard).

Rechtliche Schritte schließt er nicht aus, da er einen Konflinkt darin sieht, wenn beide Spiele parallel unter diesem Namen auf dem Markt sind. Entsprechend wäre es seiner Meinung nach also nur das Beste, wenn Blizzard den Titel erneut ändern würde.

Ob das aber wirklich passieren wird, bleibt eher fraglich, denn Pohjola hält die Rechte daran nur in Finnland. Denkbar wäre höchstens eine Namensänderung nur für den finnischen Markt - wenn überhaupt. Viel wahrscheinlicher wäre aber, dass Blizzard und Pohjola sich außergerichtlich mit einer Zahlung einigen würden.

Ähnliche Beispiele sind übrigens Blizzard Blackthorne / Blackhawk und Double Fines Iron Brigade, das seinen ursprünglichen Titel Trenched wegen eines Brettspieles ablegen musste.

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