"Unfertig." - Marina Hänsel

Hello Neighbor krepelt ungeliebt am Rockzipfel der Spieler und Kritiker, ein Spiel, das sein Potenzial nicht ausschöpfen konnte und dem Hype in keinster Weise gerecht wird. Dennoch bleiben Idee und Rätsel im Spiel interessant, dennoch macht es anfangs Spaß, den bösen Nachbarn mit der nicht ganz so ausgeklügelten KI auszutricksen.

Hello Neighbor - Launch TrailerEin weiteres Video

Ein großer Pluspunkt ist in meinen Augen die Story: Wirr, sicherlich, aber auch überraschend und faszinierend genug, damit sie mich den Frust über die Probleme mit Gameplay und Steuerung vergessen lässt. Schließlich ist das Spiel auch nicht ellenlang, für einen Durchlauf benötigt ihr etwa 7-12 Stunden.

Hello Neighbor ist für PC und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.

Pro

  • Herumprobieren mit der KI des Gegners ist spaßig
  • Kreative Ideen und Rätsel
  • Wirre, aber interessante Story

Contra

  • Gruselfaktor eher gering
  • kein Tutorial: Neue Spieler haben es schwer
  • Gelegentliche Bugs & Glitches
  • Fühlt sich ‘unfertig’ an
  • KI des Nachbarn ist leicht durchschaubar
  • Gameplay & Steuerung sind unfertig & grob

Grafik

Knallbunt am Tage, gelegentlich zu dunkel in der Nacht: Durch die satten Farben wirkt das Haus des Nachbarn zuweilen wie ein Rummel bestehend aus Ikea-Möbeln, aber auf eine… gute? Art.

Sound

Sobald euch der Nachbar verfolgt, schafft es der Sound, euch die Haare zu Berge stehen zu lassen. Ansonsten sieht es mit der Musik eher mau aus.

Gameplay

So tollpatschig kann der Protagonist gar nicht sein: Die Steuerung ist zu grob und sorgt sehr schnell für Frust, wenn Geschicklichkeit im Spiel verlangt wird.