Die Geschichte von Hellgate: London ist schon beinahe herzzerreissend. So ambitioniert und ideenreich es war, so groß waren auch seine Fehler in Konzept und Durchführung und dementsprechend hart, vorhersehbar und enttäuschend war dann auch die kommerzielle Niederlage des Spiels. Bald darauf erfolgte die Abschaltung der europäischen und nordamerikanischen Server und der Verkauf der Lizenz an den koreanischen Publisher Hanbit Software.

Hellgate: Global - Hellgate: Tokyo kommt - nach Korea

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Das Tor zur Hölle - sieht japanisch aus, klingt koreanisch.
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Doch wer dachte, Hellgate wäre damit für den Rest der Welt gestorben, irrte. Ambitionierte Gruppen wie das Hellgate Revival Project bemühen sich mit Community-Patches und Erweiterung der Features, das Spiel am Leben zu halten, auch die Integration eines LAN-Modus ist langfristig geplant. (Wir berichteten.)

Jetzt ist in Korea der erste Teaser zu einer Fortsetzung aufgetaucht. Der Standort hat sich nicht nach Westen, sondern ins Land der aufgehenden Sonne verlagert: Hellgate: Tokyo erscheint vorerst in Korea und will da anknüpfen, wo London aufgehört hat.

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Laut dem Blog hellforge.gameriot.com gibt es im Zuge desser außerdem Gerüchte, dass HanBitSoft sich von Namco für 50 Millionen koreanische Won (umgerechnet etwa 43000 US-Dollar) die Publishingrechte für Hellgate: London in Nordamerika gesichert hat. Was das für eine potentielle Rückkehr des Spiels in die USA oder langfristig sogar nach Europa bedeutet, lässt sich noch nicht sagen. Unklar ist auch, ob das eine Chance für einen europäischen oder amerikanischen Release von Hellgate:Tokyo bedeutet. Doch eins hat die Erfahrung gelehrt: Mit den Fans ist immer zu rechnen.

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