In seinem Blog zeigt sich Hellgate-Entwickler Guy Somberg äußerst deprimiert über die jetzige Situation: Nicht nur dass Hellgate weniger erfolgreich war als erhofft, es macht auch die Wortneuschöpfung "flagshipped" unter Spielern die Runde, was ausdrücken soll, dass ein Produkt weit weniger hält als es einst versprochen hat. Außerdem deprimierten ihn die vielen Leute im Forum, die sich darüber beschwerten, wie schlecht das Spiel sei.

Dennoch verspreche sich Somberg noch so Einiges vom asiatischen Markt: "Die Koreaner lieben das Spiel, und die Chinesen werden es erst noch zu sehen bekommen." So richtig ziehe ihn aber die Tatsache runter, dass die Leute in Scharen Flagship Studios verlassen würden. Programmierer, Grafiker, sie alle würden abwandern - sogar die Gründer wenden sich anderen Projekten zu (immerhin innerhalb von Flagship). So langsam fühle er sich etwas einsam in seinem Büro:

"Tatsache ist, dass ich wahrscheinlich der einzige Programmierer bin, der aus der Original-Crew noch an Hellgate arbeitet. Ich habe Gerüchte vernommen, dass auch die anderen Programmierer und Grafiker darüber nachdenken zu gehen."

Ihn deprimiere dieser Umstand so sehr, dass er sich kaum noch auf die Arbeit konzentrieren könne. Zwar wolle er unter keinen Umständen Flagship verlassen, denn ihm gefalle es dort ausgesprochen gut, aber abgesehen von dem persönlichen Verlust bedeutet jeder Grafiker weniger auch weniger Content für das Spiel.

Somberg beendet den Eintrag mit: "Bah. Listen to me whine. It could be much worse, of course. At this point, though, what I need is some fresh projects; I’m getting burned out on Hellgate."

Hellgate: Global ist für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.