Hellblade: Senua's Sacrifice ist ein besonderes Spiel. Schließlich stammt das Game von Studio Ninja Theorie, reiht sich aber nicht in die Triple-A-Titel ein, die sonst von diesem Studio erschienen sind. Stattdessen war das Team dahinter vergleichsweise klein und die Produktionskosten gering. Umso schöner, dass die Entwickler sich nun über Profit freuen dürfen.

Hellblade: Senua's Sacrifice - Großer Verkaufsmeilenstein für das Entwicklerstudio

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Hellblade darf große Erfolge verbuchen.
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Denn Hellblade: Senua's Sacrifice befand sich schon nach einem Monat in den schwarzen Zahlen. Mit 500.000 verkauften Einheiten im Zeitraum von drei Monaten haben die Entwickler nun das Ziel erreicht, das sie eigentlich im Laufe von sechs Monaten mit Hellblade erreichen wollten. Das Besondere: Hellblade erschien nur digital auf PS4 und PC. Der Preis lag auf den beiden Plattformen bei circa 30 Euro. Ein neues Modell, das sich auch große Studios auf die Flagge schreiben können? Zumindest zeigt es, dass auch außerhalb von Triple-A ein Gewinn eingefahren werden kann. Schließlich waren gerade einmal 20 Entwickler an der Produktion beteiligt.

Triple-A: Ein veraltetes Modell?

Die Entwickler von Hellblade schreiben in ihrer Pressemitteilung, dass es immer wieder hohe Risiken in der Welt von Triple-A-Produktionen gibt. An diesen scheitern besonders kleinere Studios, wie eben auch Ninja Theorie. Doch selbst große Studios haben dieser Tage durchaus Probleme damit, Geld mit einem Spiel zu verdienen, dass etliche Millionen in der Produktion gekostet hat. Dinge wie Mikrotransaktionen müssen genutzt werden, um die Gewinne zu pushen. Ninja Theorie will Triple-A nicht abschreiben. Aber es muss eine starke Alternative geben, die sie mit Hellblade definitiv vorgelegt haben.

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