Mutter Oberin Ignatz ist äußerst ungehalten über das Verhalten einer „bestimmten Schülerin“ und will eine psychologische Untersuchung einleiten. Zuvor jedoch ruft sie Lilli zu sich ins Arbeitszimmer, wo das kleine Unschuldslämmchen die Katze füttern soll. Nehmen wir jedoch das Katzenfutter aus dem Essenslift links und füllen es in den Napf des kleinen Flohzirkus', hagelt es mal wieder Schimpfe – Lilli erhält das Rezept für das Katzenfutter einerseits und für das Mittagessen der Oberin andererseits. Der Zettel soll nun zu Kantinenfrau Doris, während die Mutter Oberin die Ankunft des Psychiaters Dr. Marcel vorbereitet.

Der Name löst Unbehagen bei Lilli aus, die sogleich Edna Bericht erstattet. Die fasst umgehend den Plan, aus der Schule zu verschwinden. Allerdings schnüffelt ein Mitschüler namens Gerret im Auftrag der Oberin herum und muss irgendwie ausgeschaltet werden. Wir schnappen uns nach dem Gespräch die Murmeln vom Sticktisch und verlassen das Zimmer. Im Schlafsaal hängen die Manga-Fans Shy und Suka rum, die offensichtlich nicht ganz frisch in der Rübe sind und auch nicht normal kommunizieren können. Eines aber erfahren wir im Gespräch: Suka hat eine schöne Haarnadel, die sie Lilli aber nicht geben will, solange diese nicht bei der Zerstörung der Schule hilft. Schon krass, aber es ist auch eine WIRKLICH SCHÖNE HAARNADEL.

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Lilli im Kreuzfeuer der Halbstarken.
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In der Haupthalle reden wir mit den drei Schulrowdys (nun, eigentlich ist nur Shawny ein Rowdy) und verlieren dabei unser Rezept. Na toll. Wir gehen nach rechts in die Kantine und versuchen, der Oberin davon zu erzählen, aber die hört nicht zu. Sie besteht darauf, dass wir die Katze füttern, außerdem sollen wir, wenn wir beim Klassenzimmer vorbeikommen, Birgit an die Stickerei erinnern, die hier an der Wand fehlt. Küchenfrau Doris ist auch keine große Hilfe, denn ihr fehlen zur Zubereitung des Katzen- und Oberinfutters mehrere Dinge – das Rezept, das uns Shawny weggenommen hat, ein Messer, Zutaten aus einer Konservendose und der Ofen im Keller ist auch nicht an. Das alles macht Doris so wütend, dass sie am liebsten mit bloßen Händen jemandem wehtun möchte – oder aber ein Einweckglas öffnen.

Wir verlassen die Kantine und gehen nach links, in die Kapelle. Gerret ist vorhin hier hineingegangen – doch jetzt ist er nirgendwo zu sehen. Wir unterhalten uns erstmal mit Frank, der offenbar nach einem Templerschatz sucht, dabei aber nicht recht vorankommt. Er hat Gerret auch nicht gesehen, ist aber sowieso nur an der Aufdeckung einer großen Kirchenverschwörung interessiert. Dazu würde er gerne die Bodenplatten bearbeiten, ihm fehlt allerdings das geeignete Werkzeug. Wir geben ihm unseren Presslufthammer, den wir im Keller gefunden haben und Frank macht sich an die Arbeit. Die Rückseite des Beichtstuhls öffnet sich und es erscheint ein sehr genervter Gerret, der die Kapelle verlässt. Wir öffnen die Tür, aus der er soeben gekommen ist, und finden eine geheime Abhörkammer, mit der die beichtenden Schüler belauscht werden! Wir schnappen uns das hier befindliche Brett. Der Plan ist gut: den Beichtstuhl benutzen und Gerret mit dem Brett einsperren, sobald er uns belauschen will. Das Problem ist, dass Franks Bohren das unmöglich macht, und solange er nicht weiß, wo genau er suchen muss, wird er mit seiner lauten Arbeit nicht aufhören.

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Wir gehen im ersten Stock zum Klosterflur, wo wir Capu treffen. Obwohl er mit Shawny rumhängt, ist er ein sehr netter Junge. Danach nehmen wir die Tür im Hintergrund zur Sammlung. Hier gibt es allerlei zu sehen, vor allem ein Meerschweinchen in einem Glas, das wir uns schnappen. Das Tier regt sich nicht, wahrscheinlich, weil es in Alkohol eingelegt ist. An die Truhe und die Muskete lässt uns der alte Mann nicht heran. Er erwähnt, dass es sich um seine alte Pfadfinderausrüstung handelt, an die er nur echte Pfadfinder lässt.

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Gut abgehängen: Den alten Pfadfinder hat irgendwann mal jemand einfach vergessen.
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Der Alte ist... etwas verwirrt und redet gerne so vor sich hin. Unterhalten wir uns aber ein bisschen mit ihm, erwähnt er etwas Interessantes: er hat damals den Tempelrittern dabei geholfen, unter der Kapelle der Klosterschule eine geheime Kammer auszuheben – genau die Info, die Frank in der Kapelle braucht. Um sich korrekt daran zu erinnern, hat der halbsenile Knacker normalerweise eine Gedächtnisstütze in dem Regal neben ihm. Doch jemand hat aufgeräumt, auf den drei Sockeln müsste jeweils eines „der drei Es“ platziert sein. Aufs erste Podest gehört ein Symbol für eine Emotion, auf das zweite ein Symbol für geistige Einstellung und auf das dritte etwas zu Essen.

Wir verlassen die Sammlung und gehen nach links ins Klassenzimmer. Hier hält sich die strebsame Birgit auf, die Überstunden macht, um ihre Stickkunst zu perfektionieren und somit das goldene Pfadfinderabzeichen zu erlangen. Die Lieblingsschülerin der Oberin erzählt uns im Gespräch davon, dass verschiedene Tiere als Stickmotive verschiedene Werte vermitteln. Außerdem bittet sie uns, die Oberin nach einem neuen Tiermotiv zu fragen, weil Birgit ihre Vorlagen alle bereits verwendet hat. Wir gehen zurück in die Kantine, aber die Oberin hilft uns nicht mit dem Motiv. Stattdessen geben wir Doris das Meerschweinchenglas und erhalten ein Meerschweinchen und ein Glas mit Alkohol. Wir schnappen uns außerdem einen Apfel, eine Banane und eine Kokosnuss vom Buffet – das sind die drei „Essen“-Eselsbrücken für den alten Mann in der Sammlung.

Wir gehen in der Haupthalle in den ersten Stock, hier die Treppe hinauf ins Treppenhaus, von hier aus zum Rundgang und ins Zimmer der Oberin. Wir betrachten die Notiz auf dem Spieß – offenbar mag die Oberin Meerschweinchen gar nicht, weil sie keine ordentlichen Werte vermitteln. Wir schnappen uns aber den Spieß und stecken kurzerhand das Meerschweinchen darauf – es sieht nun aus wie eines der Tiermodelle, mit denen Birgit arbeitet. Wir kehren zum Klassenzimmer zurück und benutzten das präparierte Meerschweinchen mit dem Adlermodell, das auf Birgits Tisch steht. Die fleißige Stickerin macht sich ans Werk und bei unserer nächsten Rückkehr ist das Banner für die Kantine fertig.

Wir nehmen das Meerschweinchenbanner und hängen es in der Kantine an die freie Fläche an der Wand. Die Oberin kann es nicht fassen und macht sich auf den Weg zu Birgit, wir folgen ihr zum Klassenzimmer. Birgit ist ziemlich aufgelöst und macht sich daran, eine Puma-Stickerei anzufertigen. Die Oberin hat den Schrank im Hintergrund aufgeschlossen, wir nehmen uns die Raufaserleinwand (sie zeigt eine Stickerei von einem Einhorn mit acht Beinen) und die drei Tiermodelle. Sie sind die „Einstellung“-Symbole für den alten Mann in der Sammlung.

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Noch ist die eifrige Birgit voller Zuversicht.
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Fehlen nur noch die Symbole für Emotionen. Wir verlassen das Kloster, unser Ziel ist der Keller. Auf dem Weg, beim Brunnen, treffen wir Shawny, der unser Rezept nicht rausrücken will. Er respektiert nur Rowdys, daher müssten wir ihn beeindrucken, indem wir zum Beispiel auf Spatzen schießen. Wir behalten das im Hinterkopf. Im Keller öffnen wir den Ofen, in dem sich Memphis aufhält – so kann das ja nichts werden mit dem Kochen! Der Angsthase fühlt sich hier am sichersten, weil der Ofen sehr solide ist, sogar einen Bombeneinschlag würde er überstehen. Interessant.

Wir gehen weiter zum Schaukelbaum, wo immer noch der Sprengkopf der Fliegerbombe lustig blinkend auf der Erde liegt – hey, wollten Suka und Shy nicht etwas mit gehöriger Sprengkraft? Wir schnappen uns den Sprengzünder und kehren zurück zum Schlafsaal. Das wird den beiden Pseudo-Revoluzzern dann doch etwas zu real, Suka benutzt ihre Haarnadel, um die Bombe vorübergehend zu entschärfen. Lilli soll sie an einen bombensicheren Ort bringen und dann die Nadel ziehen. Wir gehen wieder zurück in den Keller und schmeißen die Bombe in den Ofen. Hoffentlich freut sich Memphis über seinen neuen Mitbewohner. Jedenfalls haben wir jetzt die wirklich schöne Haarnadel.

Mit dieser gehen wir zurück ins Kloster und über den ersten Stock ins Treppenhaus. Hier hängen drei Masken an der Wand, die drei verschiedene Gefühlsregungen zeigen – die letzte Erinnerungsstütze für den alten Mann. Sie sind mit kleinen Schrauben an der Wand befestigt, aber dank Sukas Haarnadel können wir sie losschrauben. Nun haben wir alle Symbole beieinander und kehren zur Sammlung zurück. Der Alte gibt uns vier Hinweise darauf, welche Symbole die richtigen sind.

Zunächst müssen wir in dem Diagramm herausfinden, welches Obst zu welcher Emotion und Einstellung passt. Welches Tier welche Einstellung repräsentiert, habt ihr vorher ja schon von der Oberin erfahren (ja, Harveys neue Augen ist ein Spiel, bei dem man sich öfters mal Notizen auf einem Zettel machen sollte. Der Bär ist stark, der Hirsch heroisch und das Stachelschwein schläfrig). Das Ganze läuft wie ein klassischer Logiktest ab. Folgt den Hinweisen und setzt Haken oder Kreuz an die entsprechenden Stellen. Bedenkt dabei, dass jedem Obst immer nur eine Einstellung und eine Emotion zugeordnet ist. Habt ihr also zwei Es eindeutig zugeordnet, schließen sich die anderen aus. Anschließend müsst ihr aus dem vierten Hinweis folgern, welche drei Es für den fraglichen Tag gelten.

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Logik-Trainer: So gehören die drei Es zusammen.
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Die Lösung lautet: er war wütend, seine Leistung war heroisch und er aß eine Kokosnuss. Wir platzieren also die wütende Maske, das Hirsch-Präparat und die Kokosnuss auf den Podesten (Lilli packt sie automatisch an die richtige Stelle) und fragen den Alten nach dem Templergrab. Er erzählt die Geschichte und schenkt uns ein altes Buch mit seinen Aufzeichnungen von damals.

Mit den Notizen geht es zurück in die Kapelle zu Frank. Der ist hocherfreut, aber leider geben die Notizen ein weiteres Rätsel her – gemäß den rechts eingeblendeten Hinweisen müssen Wappen platziert werden, um am Ende mittels mehrerer Linien die Stelle zu finden, an der gegraben werden muss. Die richtige Lösung entnehmt ihr unserem Screenshot.

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Das X markiert die Stelle.
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Hat Frank seinen Grabungsort gefunden, versteckt sich Lilli im Beichtstuhl. Kurz danach ist ein gewaltiger Rumms zu hören, danach nur noch Stille. Gerret kehrt zurück in seinen Beichtstuhl, wir nutzen die Gelegenheit, um in der Halterung draußen das Brett zu platzieren und somit den Störenfried einzusperren.

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