Der Klassiker Harvest Moon hat endlich nicht nur den Weg auf die neue Generation der Handhelds gefunden, sondern auch den langen Marsch von Japan auf das europäische Festland hinter sich. In der DS-Version dürft ihr euch als Landwirt verdingen, eine Farm aufbauen und auf Freiersfüßen wandeln. Ob ihr für das Leben auf dem Lande geeignet seid, könnt ihr gleich hier erfahren…

Das Leben auf dem Lande...
Wie Neulinge dem Titel entnehmen können, ist der zentrale Lebensinhalt des Spiels das Beackern, Pflanzen, Ernten, die Tierpflege und alles, was einem Bauern so den Tag vertreibt, na, und letztendlich die Haushaltskasse auffüllt. Damit ist der triste Alltag eines Burschen vom Lande natürlich nicht sehr erstrebenswert. Also zaubern die Spieleentwickler noch ein bisschen übernatürlichen Zickenkrieg auf das digitale Spielfeld - und schon wird die ganze Angelegenheit ein Fall für Leute mit Helferkomplex.

Harvest Moon DS - Bepflanzen, Gießen, Ernten, Begatten... Das Kultspiel jetzt für unterwegs

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Ländlicher Smalltalk...
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Die miesmuschelige Hexenprinzessin hat sich mal wieder nicht einkriegen können und doch tatsächlich die allseits beliebte Erntegöttin samt ihrer 101 Erntewichtel ins Nirwana verbannt. Und schon ist eure nächste Aufgabe gefunden... Doch gut Ding will Weile haben, und so liegt noch eine lange Zeit des Fleißes, der Enthaltsamkeit und des Brautwerbens vor euch, bevor ihr euch so richtig auf die Suche nach dem ultimativen Lebensglück begeben könnt.

Bauer sucht Frau
Und dabei fängt alles ganz harmlos mysteriös an. Wie wir ja alle wissen, treiben sich auf dem Lande, sprich in der Natur, so allerlei Kobolde, Feen und natürlich auch die Erntegöttin herum. Wäre ja alles ganz prima und total entspannt, wenn es da nicht ihre Widersacherin, die Hexenprinzessin gäbe, die mit soviel positiver Energie aber überhaupt nichts anfangen kann.

Die dumme eifersüchtige Zicke bricht selbstredend einen Streit vom Zaun, und schwupps, ist die Erntegöttin samt ihrer 101 bemützten Erntewichtel auch schon in eine Parallelwelt verbannt. Und da kommt ihr ins Spiel. Madame Hexenprinzessin sieht sich nämlich nicht Willens und in der Lage, die Geschichte selbst wieder in Ordnung zu bringen. Dabei könnte man sich die unegalen Finger ja schmutzig machen. Nein, nein, dafür werdet ihr in die Pflicht genommen.

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In einer kleinen Stadt...
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Also, neben euren zahlreichen Aufgaben wie das Feld bestellen, das Vieh versorgen, Hund und Katze streicheln, Unrat wegräumen und Smalltalk mit den wortkargen Dorfbewohnern habt ihr jetzt auch noch die lästige Pflicht, Schneewittchen und die - ähm - 101 Zwerge wiederzufinden. Aber keine Sorge, die finden sich nach und nach. Und glaubt ja nicht, dass das Beackern der heimischen Scholle schon durch die Neuerungen der modernen Technik erleichtert wurde. Weit gefehlt, hier ist noch gute ehrliche Handarbeit gefordert. Aber darin ist ein alleinstehender Bauer ja sowieso recht geübt.

Bis auf weiteres wird euer Tagesablauf morgens durch den Sonnenaufgang begonnen. Dann schnappt ihr euch gefälligst Hacke, Sichel, Axt und Hammer. Denn die verwahrlosten Felder müssen von allerlei Geröll, Ästen und Wildwuchs befreit werden. Je nach Jahreszeit und Wetterlage seid ihr dann mit dem Bepflanzen und regelmäßigen Gießen der sorgsam aufbereiteten Ländereien beschäftigt. Auch das nach und nach angeschaffte Vieh wie Hühner, Enten, Kühe und Schafe will versorgt sein. Ach ja, Hund und Katze bedürfen ebenfalls der liebevollen Zuwendung.

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Wie jede Katze hat auch diese ein ausgeprägtes Kuschelbedürfnis.
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Nützliche Informationen über Ackerbau und Viehzucht erhaltet ihr übrigens über den Wichtelfunk auf Kanal acht. Und je mehr kleine Helferwichtel ihr während eures Tagewerks findet, desto mehr Pflichten können euch diese gegen ein geringes Entgelt - natürlich - abnehmen. Da bleibt euch dann auch mehr Zeit, sich endlich mal wieder um soziale Kontakte und euer Liebesleben zu kümmern. Denn an der frischen Landluft vergeht die Zeit wie im Flug. Ein Tag digitales Landleben ist hier nämlich bereits nach zwölf Minuten passé. Und schlafen wollt ihr ja auch irgendwann.

Sanfte Farben in ländlicher Idylle
Farblich und optisch abgestimmt auf die zarten Gemüter der minderjährigen Zielgruppe kommt Harvest Moon DS in knuffiger Animé-Manier daher. Auf nervenaufreibende Effekte optischer und akustischer Art wurde gänzlich verzichtet. Tag-, Nacht- und Jahreszeitenwechsel wurden optisch stimmig aber zeitlich stark verkürzt umgesetzt.

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Welch liebreizendes Landei...
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Der männliche Hauptcharakter ist auf dem 2D-Spielplan des Topscreen unterwegs. Rucksackinhalt, Planübersicht, insgesamt zwei Speicherplätze sowie Zugang zum Wichtelfunk sind auf dem Touchscreen zu erreichen. Hier werden dann auch nach Freischaltung die Tiere bekuschelt, gewaschen, gestriegelt und anderweitig versorgt. Die Steuerung funktioniert ansonsten problemlos über Tastenkombis zwecks Zeitersparnis, Steuerkreuz und Touchpen. Musikalisch zwar stimmig, aber reizarme Loops passen zur jeweiligen Jahreszeit und Situation. Auf eine Sprachausgabe wurde verzichtet. Die Spielcharaktere kommunizieren über Textfelder. Und die Mikrofunktion geht auch mal wieder leer aus.