Schnallt eure Hosenträger an und haltet Harke und Schippe bereit. Es gilt dem ewigen Winter den Kampf anzusagen und das einst fruchtbare Land wieder zu altem Glanz zu verhelfen, nachdem die Erntegöttin durch den ewigen Schlaf ihre Kräfte verloren hat. Mit eurem Fleiß und Ehrgeiz sollen Flora und Fauna wieder gedeihen, doch bis dahin müsst ihr jede Menge Geduld und Schweiß aufbringen.

Harvest Moon: Das verlorene Tal - Gameplay Trailer

Dieser Guide befindet sich noch in seinen Kinderschuhen, wird aber regelmäßig um Tipps und Tricks erweitert. Habt ihr selbst welche parat oder konkrete Fragen zu den Spielmechaniken, die euch noch unklar sind? Fühlt euch frei es uns im Kommentarbereich wissen zu lassen.

Letzter Stand: 25.06.2015

In Harvest Moon: Das Verlorene Tal wird sich die größte Mühe dabei gegeben, Neulinge wie auch Veteranen die Spielfunktionen nahezulegen. Und habt ihr das eine oder andere Detail vergessen, könnt ihr die Info glücklicherweise im Bücherregal nochmal nachschlagen. Trotz all der Ausführlichkeit kann es hier und da mal in der Praxis zu Verständnishürden in der Spielmechanik kommen.

Obwohl sich die Anweisungen oftmals sehr selbstverständlich lesen, kann es doch mal an einer winzigen Kleinigkeit liegen, weshalb etwas nicht so funktioniert wie es soll und woran man einfach nicht gedacht hat. Mit unseren Ratschlägen sollen euch viele Einstiegshürden und zeitintensive Try-and-Error-Frustmomente erspart bleiben.

Hier geht es zum Testbericht zu "Harvest Moon: Das Verlorene Tal".

Tipps und Tricks

1. Die Uhrzeit
Einer der wichtigsten Faktoren, auf die ihr im Spiel achten müsst, ist die Zeit. Nicht selten kann es euch passieren, dass ihr während eurer geschäftigen Ackerarbeit oder bei der Suche nach neuen Ressourcen die Zeit vergesst. Kommt ihr erst in der späten Nacht oder am frühen Morgen erst wieder nach Hause, verschlechtert sich eure Kondition. Achtet also immer darauf möglichst vor 2 Uhr nachts schlafen zu gehen. Solange ihr davor schon den Tag beendet, werdet ihr den nächsten Morgen auf jeden Fall mit aufgefrischter Ausdauerleiste beginnen.

2. Springen
Eure Spielfigur ist in der Lage von einer höheren Ebene aus zwei Ebenen tiefer herunter- oder herauf zu springen. Außerdem könnt ihr über einen Abgrund oder einen Fluss springen, sofern der Abstand genau ein Feld beträgt. Es ist auch möglich auf das nächstliegende, diagonale Feld zu springen, sofern es sich auf der gleichen Höhe befindet. Behaltet den Fakt immer im Hinterkopf, wenn ihr euch auf eine Kletterpartie ins Gebirge begebt.

Harvest Moon: Das verlorene Tal - Der Ernte-Guide: Alle Aufträge plus Tipps & Tricks für angehende Hobby-Farmer

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Schnee freischaufeln, Boden pflügen, säen, gießen, düngen. Was zunächst etwas kompliziert wirkt, entwickelt sich schnell zur kinderleichten Routine.
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3. Die Allzweck-Schaufel: Graben, Auffüllen und Wasserwege schaffen
Gleich zu Beginn bekommt ihr eine Schaufel in die Hand gedrückt, mit der ihr so einiges anstellen könnt. So lang ihr euch auf weichem Untergrund befindet, könnt ihr Löcher graben und so die Ebene vertiefen. Jedes Mal wenn ihr grabt, erhaltet ihr Erde als Material. Die könnt ihr dann auch zum Auffüllen benutzen und so Treppen schaffen, um an höhere Stellen zu gelangen. Immer wenn ihr eine tiefere oder höhere Ebene schaffen wollt, solltet ihr euch immer etwa drei Felder frei halten, damit ihr problemlos Abstufungen schaffen könnt. Sonst gerät ihr schnell in eine Sackgasse.

Packshot zu Harvest Moon: Das verlorene TalHarvest Moon: Das verlorene TalErschienen für 3DS kaufen: Jetzt kaufen:

Wasserwege und -graben könnt ihr erst im späteren Verlauf schaffen. Wundert euch also nicht, wenn das Spiel euch Ratschläge zum Bewässern der Felder gibt, obwohl ihr diese Funktion noch nicht nutzen könnt. Schafft ihr neben einem Fluss von einer tieferen Ebene aus einen Wasserweg, so bildet sich ein Wasserfall. So könnt ihr die Felder auch auf unterschiedlichen Feldern bewässern und die Erde konstant feucht halten.

4. Gießen, säen und düngen
Gepflügte Bodenflächen könnt ihr säen und anschließend begießen und düngen. Bei der Feldarbeit wird euch eventuell auffallen, dass euch manchmal die Gieß-Funktion nicht zur Verfügung steht, obwohl ihr die Samen bereits eingebettet habt. Das bedeutet, dass die Erde noch feucht ist und ihr eure angebauten Nutz- oder Zierpflanzen nicht mit Wasser versorgen braucht. Nassen Boden erkennt ihr an der etwas dunkleren braunen Farbe, während der trockene Grund ein helleres Braun aufweist. Schneit oder regnet es, wird der Boden automatisch feucht. Nutzt das Wetter unbedingt aus, sofern die entsprechende Pflanzenart davon profitiert.

Nach dem Gießen könnt ihr euren Anbau schließlich düngen. Je besser der Dünger ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eine qualitativ gute Ernte zu bekommen. Achtet bestenfalls darauf, nicht zu nah am Wasser gepflügte Felder zu positionieren. Es kann ansonsten leicht nervig werden, wenn die Steuerung aufgrund der gleichen Tastenbelegung ständig zwischen den verschiedenen Funktionen hin und her springt.

5. Bäume (Holz) fällen
Manchmal stehen euch beim Pflügen oder Aufbauen Bäume im Weg. Durch eins, zwei Axthiebe bekommt ihr sie weg und könnt so an Holz gelangen. In der Nähe eurer Startposition wachsen Bäume aus Weichholz, die ihr noch mit eurer normalen Axt abhacken könnt. Es gibt im Tal aber auch Bäume aus Hartholz, zu denen ihr später erst das geeignete Werkzeug zum Fällen finden könnt. Mit der Zeit wachsen an zufälligen Stellen neue Bäume nach.

6. Gold
Zu Beginn des Spiels ist der gute alte Sam euer einziger Handelspartner und damit die wichtigste Geldquelle. Verkauft das gehackte Holz oder die gegrabene Erde, damit ihr so an das Geld für die Samen kommt. Je mehr unterschiedliche Feldfrüchte und später auch Blumen und Fische ihr Sam verkauft, desto mehr neue Produkte bietet der Händler an.

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Zu Beginn könnt ihr eure Fische nur verkaufen. Aber eigentlich stellen sie die ideale Zutat für leckere und gekochte Speisen dar.
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7. Fischen
Zu Beginn habt ihr noch keinen Köder und müsst ein Weilchen warten, bis ein Fisch an der Angel anbeißt. Im Laufe des Spiels verkauft euch Sam schließlich Tierfutter, was nicht nur euren Nutztieren zur Nahrung sondern auch als Köder für die Wassertiere dient.

Achtet auf die Bewegungen der Fische im Wasser. Nähert sich ein Fisch eurer Angel, den ihr nicht fangen wollt, zieht frühzeitig an der Rute. So könnt ihr vermeiden, dass ihr einen Köder an einen ungewünschten Fisch verschwendet.

8. Gebäude bauen
Mit der Einführung vom Doc kommt auch ein neues Spielelement hinzu. Mithilfe des Architekten seid ihr in der Lage verschiedene Gebäudetypen zu bauen, sofern ihr dem Doc die erforderlichen Materialien bringt. Dazu muss genug Bodenfläche für die Einrichtung vorhanden sein. Achtet vor allem nicht nur auf die rot leuchtenden Felder, die euch als Baufläche angezeigt werden, sondern auch auf die nebenstehenden Felder. Es sollte immer noch ein Stück Nebenfläche vorhanden sein, von dem ihr auch das Gebäude betreten könnt. Steht das Gebäude auf einer einzelnen höheren oder tieferen Ebene, müsst ihr den Zugang mit eurer Schaufel verschaffen.

Auch beim Stall müsst ihr darauf achten, dass sich das Feld vor der Glocke auf der gleichen Höhe wie das Gebäude befindet. Ansonsten könnt ihr sie nicht betätigen.

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Wer sich gut um seine Nutztiere kümmert, wird belohnt. Von den Konditionen eurer animalischen Partner ist letzten Endes auch die Qualität der Tierprodukte abhängig.
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9. Nutztiere pflegen
Im Laufe des Spiels lernt ihr den Farmer Hunter kennen, der euch gleich zu Beginn eine Kuh überlässt. Später wird er öfters vorbei schauen und bietet euch weitere Tiere zum Verkauf an. Bedenkt, dass ihr pro Stall nur eine Tierart halten könnt.

Füllt die Futterstellen regelmäßig mit Tierfutter und streichelt eure Tiere des Öfteren mal. Legen sich die Tiere schlafen, solltet ihr sie nicht wecken. Mistet auch regelmäßig den Stall aus und haltet die Tiere sauber. So verhindert ihr, dass eure Schützlinge erkranken.

Der rote Ernteiwichtel Calwin führt die Tiere auf die Weide, sobald ihr die Glocke vor dem Stall geläutet habt. Vergesst allerdings nicht, vor 18 Uhr die Glocke erneut zu läuten, damit die Tiere wieder in den Stall reingeholt werden. Ansonsten müssen sie draußen schlafen, was bei kaltem oder schlechten Wetter zur Folge hat, dass sie auch krank werden.

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