Die Firma Wysips (What you see is photovoltaic surface) hat eine Technologie entwickelt, die in Zukunft möglicherweise Ladegeräte für Handys in die Arbeitslosigkeit schicken könnte.

Wer kennt sie nicht, die 3D-Wackelbilder? Je nach Blickwinkel wird ein anderes Bild gezeigt. Mikrolinsen dienen dazu, jedes der beiden Bilder auf einem anderen Winkel zu zeigen. Und genau diese simple Technik war der Ausgangspunkt für Wysips.

Handys - Der Bildschirm als Solarzelle

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Können wir bald Ladegeräte vergessen?
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Wysips benutzt aber nur ein einziges Bild. Statt dem zweiten wird eine Schicht Photovoltaikstreifen verwendet, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandelt. Die Mikrolinsen werden nun nicht dazu verwendet, um zwischen zwei Bildern zu unterscheiden, sondern um dem Betrachter eine freie Sicht auf das Bild zu gewähren, während einfallendes Licht aus der Umgebung auf die Solarzellen trifft und damit den Akku auflädt.

Diese Technik beeinflusst weder die Sensibilität, noch die Funktionalität von Touch-Screens. Daher ist sie optimal für mobile Geräte geeignet. Zudem ist sie kompatibel zu brillenlosen 3D-Bildschirmen, wie sie der Nintendo 3DS beispielsweise nutzt.

Wysips hofft darauf, dass sich diese Methode zum Laden von Akkus innerhalb der nächsten zwölf Monate wenigstens für mobile Geräte durchsetzt und in die Produktion geht. Dabei sind nicht nur Smartphones gemeint, sondern auch Tablets und E-Reader. Natürlich funktioniert das Ganze nicht nur bei elektronischen Geräten, sondern auch an anderen Oberflächen.