Sollte die Erde jemals von Aliens attackiert werden, können wir nur hoffen, dass die Menschheit bis dahin eine Technologiestufe erreicht hat, die Supersoldaten wie die „Spartans“ im Halo-Universum ermöglicht. Sie sind zäh, sie geben nie auf und sie führen ihren Auftrag ungeachtet aller Konsequenzen und Widerstände aus. Auf Gedeih und Verderb.
Der defätistischen Einstellung ihrer Kameraden stellen sie sich mit einem einfachen, aber einprägsamen Schlachtruf entgegen: „Spartans never die - They‘re just missing in action“. Mit diesem Hintergedanken stürzen sie sich in Halo: Reach in eine Abwehrschlacht, die nicht zu gewinnen ist.
Routinierter Abschluss der Halo-Reihe, der zwar einige denkwürdige Momente bietet, letztendlich aber zu vorhersehbar und anachronistisch wirkt.FazitEntwickler Bungie verlegt die Ereignisse der vierten vollwertigen Halo-Episode ins Jahr 2552. Das Jahr, in dem die Covenant-Allianz eine Invasion beginnt, die nicht weniger als die Auslöschung der menschlichen Rasse zum Ziel hat. Damit ist gleichzeitig klar, dass "Reach" in der chronologischen Abfolge der Halo-Serie an die erste Stelle rutscht. Es handelt sich um ein Prequel, in dem alles, was bisher geschah, noch gar nicht stattgefunden hat.
Bungie versteht es nach wie vor meisterhaft, die Gefechte episch zu inszenieren.Demzufolge fehlt wie schon in „ODST“ erneut der Master Chief, und ihr als Spieler übernehmt stattdessen die Rolle des Noble 6, dem sechsten Mitglied einer bereits bestehenden Spartaner-Einheit, die den Planeten Reach - das militärische Zentrum der menschlichen Zivilisation im 26. Jahrhundert - gegen die Aggressoren verteidigen soll. Doch aufgrund der Geschehnisse von Halo 1-3,5 ist längst sicher, dass dieser Kampf zum Scheitern verurteilt ist.
Was also soll uns trotz des aussichtslosen Unterfangens dazu motivieren, abermals in wüste Gefechte gegen die unheilige Covenant-Allianz zu ziehen? Das Ehrgefühl, das Pflichtbewusstsein eines Spartaners besitzen wir wohl nicht, aber vielleicht Mitgefühl für die Bevölkerung und einen dem Untergang geweihten Planeten. Denn Reach soll die zentrale „Hauptrolle“ in diesem futuristischen Egoshooter spielen, der so traditionell daherkommt, dass es schon anachronistische Züge trägt. Bei all dem tradierten Vorgeplänkel der letzten Jahre ist es kein Wunder, dass Halo: Reach keine innovative Belebung des Genres bietet. Vielmehr setzt man auf bewährte Konzepte, die zwar immer noch sehr unterhaltsam sind, aber andererseits überroutiniert produziert erscheinen.
Die Waffenmodelle wurden genauso aufgehübscht wie weite Teile der Spielwelt.Vielleicht sorgt gerade dieser Fakt dafür, dass sich von Beginn an dieses gewisse, vertraute Gefühl einstellt, nach Hause zu kommen. Alles scheint irgendwie an seinem Platz zu sein, das gewohnte Interface vermittelt fast schon Geborgenheit in einem bunten Chaos des intergalaktischen Krieges. Wer die früheren Teile gespielt hat, wird sich sofort heimisch fühlen in der metallenen Panzerung des Spartaners, die trotz des eng zueinanderstehenden Teams wie eine Festung der Einsamkeit, ein Bollwerk gegen Emotionen und damit auch Ängste wirkt.
Waren wir in ODST in der Haut des „Rookie“ noch merkwürdig verletzlich, sorgen regeneratives Schutzschild und stabile Außenhaut nun wieder für wohlige Sicherheit. Die jedoch auch trügerisch sein kann, wenn man sich zu sehr auf diese Mechanismen verlässt und plötzlich beim letzten Checkpoint beginnen muss.
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Halo: Reach ist meiner Meinung nach aber ein würdiger Abschluss von Buniges Seite aus. Es ist frisch genug um nicht das gefühl zu haben, dass man nur ein Addon spielt, aber noch genug Halo um sich wohlzufühlen.
Zu den negativen Punkten muss ich aber noch was loswerden.
Streng linear - Wird hier als Kritikpunkt aufgeführt, aber bei anderen Shootern, wird das gerne außer Acht gelassen. Stichwort: MW2
Orientierung teils suboptimal - Hmmm ich weiß ja nich wie es mit euch ist, aber ich möchte nicht das ganze Spiel lang einem Pfeil hinterherrennen. Wenn ich ne Weile nicht weiterkomme und dann ein NAV-Punkt angezeigt wird, find ich das allerdings gut.
Naja ist nur meine Meinung. Jeder muss für sich selber entscheiden, ob er sich das Spiel holt :)
Tut mir leid aber das passt zusammen wie Resident Evil und die Glücksbärchis ! Ich denke bei manchen Games wie z.B Halo,UT,CS usw ist ein Deckungssystem fehl am Platz.
Tut mir leid aber das passt zusammen wie Resident Evil und die Glücksbärchis ! Ich denke bei manchen Games wie z.B Halo,UT,CS usw ist ein Deckungssystem fehl am Platz.
gibts doch ^^ Ducken und hinter ne Kiste gehen, wer mehr "Deckungssystem" braucht braucht wohl auch ein Beatmungsgerät
Darüber hinaus hat sich von ODST, bzw. 3, ´ne Menge getan. Wer die Reihe kennt, kann aus dem Stehgreif mindestens ´nen Dutzend neuer Features aufzählen. Ist ja nicht so, dass man keine Neuerungen bekäme. Nur man hat bei Bungie eben nicht die Serie Hals über Kopf komplett verworfen und neu erfunden.
Hat sich bei Starcraft 2 schon deutlich gezeigt, dass Originaltreue nicht bei jedem gleichgut ankommt und anders als bie Filmkritiken kann man hier an den Pro/Contra Feldern doch ganz gut ablesen, ob das persönliche Vergnügen durch etwas für einem selbst relevantes getrübt werden könnte...
Man möchte doch eigentlich nur eine neue Kampagne mit guter Story, und man erwartet zudem coole Maps im Multiplayer sowie gute Modis.
Was ich bei Halo 3 bemängeln konnte, war das Matchmaking System, für mich der Oberabturner...
Warum sollte man eigentlich als Spartan ein Deckungssystem benötigen?! HALLOOOHOOO.... :)
Jedenfalls, ich find's gut dass es anders ist als ein MW2, BF BC2, Killzone etc pp... (welche ich bis auf BF BC 2 bescheiden finde)
Hallo Dummschwätzer Alarm @ unter mir ;)
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Übrigens, wenn wir ein Deckungssystem und co. haben wollen dann will ich hier als Maß aller Dinge bitte keine Pseudoshooter sehen sondern Kampfsimulationen alla Americans Army. Danke.
Die instabile Framerate kann ich im Koop-Modus bestätigen, tritt auf wenn man an Speicherpunkte kommt oder sehr viele Gegner auf einmal auftauchen udn anfangen zu schießen: Feuergefecht. Allein vor der Konsole ist es mir noch nie aufgefallen. Teilweise in Videos, aber das betrifft ja das Gameplay nicht.
Orientierung ist wirklich so eine Sache bei Halo. Ich finde es schade dass man es noch immer nicht geschafft hat dass sofort der nächste Kontrollpunkt eingeblendet wird oder es eindeutigere Hinweise gibt.
Süß finde ich das Argument mit der Skalierung, also, als Spieletester ist man sicherlich viel am zocken und hat massive Übung. Ein Spiel wie Halo allerdings sollte jedes Publikum bedienen, von Amateur bis Profi. Ich frage mich ob es für den Durchschnittsspieler so leicht ist 4 Spieler auf Legendär mit aktivierten Schädeln durchzubringen OHNE dass immer einer hinten in einer Ecke stehen bleibt.
Also +Punkt fehlt mir hier außerdem eindeutig die neue Schmiede. Ein sehr gutes Werkzeug, macht auch sehr viel Spaß und hebt das Spiel da doch deutlich ab. Nimmt man hier scheinbar einfach so hin, ist da, Killzone 3 ist ja sowieso besser. Übrigens, selten so einen Durchschnittsshooter erlebt wie den 2. Teil.
Wenn wir von Diversen MP-Modi reden können wir gleich die 30 an der Zahl betonen, wobei es glaube ich 9 Grundmodi sind mit diversen Abwandlungen. Hier merkt man übrigens auch deutliche "Neuerungen" eingebracht, es finden Modi ihren Weg ins Spiel die es schon länger bei der Konkurrenz gibt, mit sehr guter Umsetzung. Also hier wie an so vielen anderen Ecken sieht man was die Community wollte und das war bestimmt kein Deckungssystem.
Zum Abschluss sei gesagt, ich war nie ein Halo-Fan erster Stunde. Ich wurde mit dem dritten Teil erst lauwarm und erst mit dem Feuergefecht von ODST warm. Der MP war mir einfach zu langsam, wohl weil ich Geschwindigkeiten von Quake und UT gewohnt bin. Reach ist aber meiner Meinung nach ein verdammt gutes Spiel geworden, es ist nicht perfekt, auch kratzt es keine Perfektion an doch das Gesamtpaket bietet einfach verdammt viel und es mach sehr viel Spaß. Der MP ist inzwischen auch schmackhafter geworden und dürfte meiner Meinung nach neben BF und UT als Referenz dienen.
microsoft, ähm, ich meine anonym ,,,
Lasst doch Halo ein Halo-Spiel sein, was anderes möchte es Gott sei Dank auch nicht sein, denn das kann es verdammt gut.
Halo Reach bleibt der Serie treu, wurde aber wie jeder Teil weiterentwickelt.
Ich fände es grausam, wenn man ein Deckungssystem reingebaut hätte, nur weil es halt modern ist, etc.
Um Gottes Willen, möge es nie so weit kommen. 5 Shooter, alle fast identisches Gameplay, weil jeder will die 2010ner Standards halten. Nee nee, lieber nicht. Es lebe die Abwechslung.