Schon seit Jahren tobt ein gerichtlicher Streit zwischen Valve und Vivendi Universal Games. Dabei stand unzählige Male die Online-Plattform Steam im Fadenkreuz der Anklage. So fühlte sich Publisher VUG in den Vermarktungsrechten beschnitten, da die Einnahmen durch Steam gänzlich am französischen Konzern vorbeiliefen.

In einer jüngst veröffentlichen Pressemitteilung durch Valve wurde nun bekannt gegeben, dass beide Parteien ihre Streitigkeiten beigelegt haben und sich auf eine Abfindungsvereinbarung einigen konnten.
"The parties have resolved their differences, and the settlement provides for the dismissal of all claims and counterclaims. Under the settlement agreement, VU Games will cease distribution of retail packaged versions of Valve's games, including Half-Life®, Half-Life 2, Counter-Strike™, Counter-Strike: Condition Zero and Counter-Strike: Source, effective August 31, 2005."
Demnach wird Vivendi ab Ende August 2005 Produkte von Valve nicht mehr vertreiben. Dies schließt die Half-Life Titel als auch Counter-Strike ausdrücklich mit ein.

Leider liegt kein offizielles Statement seitens Valve vor, das Klarheit über den Verbleib ihrer Titel in den Händlerregalen schaffen würde. Ob man daher davon ausgehen muss, dass Half-Life 2: Aftermath nur durch Steam erworben werden kann, ist ebenfalls unklar. Jedoch liebäugelte die Spieleschmiede bereits vor Monaten mit einem Wechsel zum Publisher Actvision. Spekulationen ist damit wohl Tür und Angel geöffnet worden.

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