Zahlreiche Fans warten noch immer auf die Veröffentlichung der hochkarätigen Mod Black Mesa, welche aufgrund der langen Entwicklungszeit (2004 wurde das Projekt auf die Beine gestellt) gerne zum Ziel von Spott wird und damit auch so manche Parallelen zu Spielen von Valve aufweist.

Half-Life - Black Mesa - Projektleiter spricht über die vielversprechende Mod

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Black Mesa ist ein Remake von Half-Life mit der aktuellen Version der Source Engine
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Doch auch vier Jahre nachdem das erste Mal ein Veröffentlichungstermin genannt wurde ("2009" lies im Jahr zuvor ein spektakulärer Trailer verlauten), wird noch immer aktiv an der Mod gearbeitet. In einem Interview gab Projektleiter Carlos „cman2k“ Montero ein Einblick in die Entwicklung.

Das größte Problem ist das eigene Ziel, das man sich gesetzt hat: „Wir wollten mit Black Mesa immer Valve-Qualität erreichen“, so Montero. Das Team musste aber erst über die Jahre lernen, was Valve-Qualität wirklich bedeutet und wie lange es dauert, es in wirklich jedem Bereich zu realisieren. Noch dazu mit einer Gruppe aus Studenten und Hobby-Entwicklern.

Die Annahme, dass man in den letzten Jahren nur mit dem Feinschliff beschäftigt war, ist ebenfalls falsch. Zudem versuche man auch nicht jeden Bug zu finden um das Spiel „perfekt“ zu machen. Es gibt noch immer einige aktive Baustellen, erklärt Montero. Allerdings waren Teile des Teams nicht mehr ganz so wichtig, weshalb sie sich bereits um die Feinheiten kümmern konnten.

„Wir können es nicht erwarten, das Spiel zu veröffentlichen und allen zu zeigen, an was wir gearbeitet haben. Aber wir sind nicht so versessen davon, dass wir unsere Werte opfern würden und was unserer Meinung nach das Spiel großartig machen wird. Wir werden nichts herausbringen, was nicht gut genug für uns ist.“

Wenn Black Mesa dann endlich erscheint, dürften sich Spieler auf über 2.000 neue Modelle, 5.000 Texturen, 6.500 Zeilen an Dialog mit neuer Sprachausgabe sowie einen neuen Soundtrack, 2.300 eigens erstellte Soundeffekte und noch vieles mehr freuen. Und durch kostenlose Source-Spiele wie Team Fortress 2 wird nicht einmal mehr Half-Life 2 oder ein anderer kostenpflichtiger Valve-Titel zum Spielen benötigt.

Zum Veröffentlichungstermin selbst schweigt Montero natürlich weiterhin, aber man arbeite hart daran, den Fans etwas im Zeitraum von „recht bald“ ("soon-ish") zu geben.

Die Links zum vollständigen Interview findet ihr am Ende der Nachricht.

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