Guild Wars Nightfall – Test

PC

Es werde Nacht! Nightfall ist noch besser als seine Vorgänger.

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von Nedzad Hurabasic, 07. November 2006 14:45 Uhr

Weiterhin hohes Niveau
Unverändert geblieben ist neben vieler gewohnter Gameplay-Aspekte der Höchstlevel 20 für Rollenspiel-Charaktere; PvP-Spielfiguren werden ohnehin schon mit dieser Stufe erschaffen. Auch auf das äußerst bequeme Reisesystem muss der Spieler nicht verzichten. Es erlaubt, per Klick von einer Stadt zur anderen zu reisen, ohne mit langen Märschen gelangweilt zu werden und wertvolle Freizeit zu verschwenden. Voraussetzung ist, dass die Städte einmal entdeckt wurden, was jedoch in der Regel quasi nebenbei geschieht.

Screenshot zu: Es werde Nacht! Nightfall ist noch besser als seine Vorgänger.Oft kämpfen wir gegen eine Überzahl - da freut sich der Derwisch! Technisch ist "Guild Wars: Nightfall" auf demselben hohen Niveau wie seine Vorgänger, ohne besonders hohe Anforderungen an die Hardware zu stellen. Das gelungen umgesetzte afrikanische Szenario wird durch einen passenden Soundtrack bestens unterstützt. Die Optik stellt zwar nicht das derzeitige Höchstmaß des Machbaren dar, aber das ist auch gar nicht nötig. Das Spiel punktet in Sachen Atmosphäre und Spieldesign, da benötigt es gar keiner Protzgrafiken. Kleine Kritikpunkte kommen lediglich bei gelegentlichen Problemen in Missionen auf, die teilweise nicht zu Ende geführt werden können, weil bestimmte Trigger nicht ausgelöst werden. Außerdem ist die Wegfindung der Helden-Charaktere nicht immer zufriedenstellend.

PvP-Fans kommen trotz der PvE-Fokussierung von "Nightfall" voll auf ihre Kosten. Dazu wurde zusätzlich zu den bereits existierenden Möglichkeiten ein neuer Modus integriert, der es erstmals erlaubt, an 1vs1-Kämpfen teilzunehmen. Jeweils ein Spieler tritt dabei mit seinen ausgewählten Helden gegen die Gruppe des Gegenspielers an. So könnt ihr z.B. in Matches gegen euren besten Freund antreten, ohne dass andere dazwischenfunken.