Überzeugende Neuerungen
Neu in "Nightfall" sind der Derwisch und der Paragon. Derwische sind als heilige Krieger der Götter mit einer Sense bewaffnet. Diese erlaubt ihnen, sich in den Mittelpunkt einer jeden Schlacht zu werfen und gleich mehrere Feinde gleichzeitig zu bekämpfen. Darüber hinaus setzen sie verschiedene Zauber und Anrufungen ein, um sich selbst zu stärken. Außerdem besitzen sie eine spezielle Fähigkeit, durch die sie für kurze Zeit die Gestalt einer Gottheit annehmen und deren Willen durchsetzen können.
Die Unschärfe ist beabsichtigt, aber nichts für schwache Mägen... Nicht minder eindrucksvoll ist der Paragon, der als Schutzengel des elonischen Volkes gilt. Obwohl er mit Schild und Speer ausgerüstet ist, agiert er nicht an vorderster Front, sondern stärkt in seiner Rolle als Schlachtenkommandant seinen Kameraden mit unterstützenden Zaubern und Anfeuerungsrufen den Rücken und hilft ihnen so, Verhexungen und feindlicher Magie zu widerstehen.
Mit diesen beiden Klassen halten auch eine Vielzahl von neuen Fertigkeiten Einzug in "Guild Wars". Insgesamt sollen 350 neue Fertigkeiten verfügbar sein, mit denen ihr eure Charaktere ausstatten könnt. Wie ihr das macht, ist wie gewohnt euch selbst überlassen. Ihr könnt die Ausrichtung der Spielfiguren jederzeit eurem Geschmack oder neuen Bedingungen anpassen - sofern ihr euch in einer Siedlung oder Stadt befindet. Ein Beispiel: Ihr habt einen Kämpfer mit einer Spezialisierung auf Hämmer kreiert, findet aber eine Axt, die deutlich besser ist als der Hammer, den er führt. Kein Problem! Ihr verteilt einfach seine Attributspunkte neu und schon kann er die neue Superaxt führen. Und das alles ganz ohne Malus oder Abzüge irgendwelcher Art. Mit "Nightfall" endet dieses Rollenspiel-Mikromanagement jedoch nicht mehr bei eurer eigenen Spielfigur. Ihr bekommt noch mehr Arbeit.
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