Guild Wars Factions – Test

PC

Das zweite Kapitel hat begonnen! Verdient der gebührenfreie Chartbreaker den ersten Platz?

5
von Valentin Rahmel, 23. Mai 2006 16:04 Uhr

Für Ruhm und Ehre
Ist erst einmal ein frischer Protagonist erstellt, geht es auf in die asiatisch angehauchte Welt Cantha. Neueinsteiger treiben sich zuerst auf einer Tutorial-Insel namens Shing Jea rum, wo die Einzelheiten des Spiels erklärt und erste Quests absolviert werden. Aber Achtung: Gerade Anfänger sollten möglichst direkt zu Beginn mit einer Gruppe in die Schlacht ziehen - einige Missionen sind selbst mit Unterstützung von Nichtspielercharakteren ziemlich anspruchsvoll. Das ändert sich im weiteren Spielverlauf auch nur unwesentlich.Schnell wird klar, dass sich Factions eher an erfahrene Guild Wars Zocker richtet, die mit ihrem High-Level Charakter nach Cantha reisen. Aber keine Sorge: Neulinge erreichen Level 20 wesentlich schneller als vorher.

Wie im Originalspiel trifft man andere Spieler übrigens nur in Städten. Alle Abenteuergebiete sind instanziert und somit nur für den Protagonisten und dessen Gruppe sichtbar.

Die vielen Quests sind trotz Schwierigkeitsgrad sehr innovativ gestaltet. Zwar wird hier noch nicht ganz so viel Inhalt geboten wie im Genreriesen World of Warcraft, dafür sind die primären Episoden fast spannender aufgebaut. Auch die kleinen Ingame-Videos tragen viel zur Spieltiefe bei. Mit Teamwork kann man auch in Factions einiges erreichen. Gruppen sprechen sich vor harten Kämpfen in Teamspeak ab und agieren mit Bedacht und Strategie, wenn sie beispielsweise entführte Bürger retten, düstere Ruinen durchsuchen oder andere Spieler erledigen. Wirklich aufregend!