Wir gehörten zu den ersten Pressevertretern, die mit Start der Gamescom der aktuellen Guild-Wars-2-Präsentation beiwohnen durften. Vor wenigen Wochen hatte uns ArenaNet die neueste Version seines neuen Flaggschiffs demonstriert und dabei seine Drei-Säulen-Strategie vorgestellt. Konnten die Amis in Köln mit weiteren Neuheiten unsere Aufmerksamkeit wecken?
Nach der Vorstellung der neuen PvP-Features bekomme ich noch mehr Bock auf das MMO.AusblickPublisher NCsoft ließ sich nicht lumpen und fährt einen abermals sehr großen Messestand mit Dutzenden Spielmöglichkeiten auf dem Showfloor auf. Neben Guild Wars 2 ist dort übrigens das neue MMOG Wildstar spielbar, das wir euch demnächst mit einem eigenen Artikel vorstellen werden. ArenaNet stellt jetzt endlich alle fünf Rassen vor, also sind erstmals auch Asura und Sylvani in Action zu erleben, die in Highlevel-Versionen ihr Unwesen treiben.
Guild Wars wartet mit vielen guten Ideen auf.Das ist interessant, Premiere feiert in Köln aber vor allem der PvP-Modus mit seinen 5-vs-5- und 10-vs-10-Matches. Wie zuvor bereits bekannt war, wird jeder Spieler, der sich einer kompetitiven Partie anschließt, auf das höchste Level gesetzt und verfügt über alle - also exakt dieselben - Skillsets. Damit will man eine Gleichheit erreichen, die zu fairen Duellen führt.
Erfahrungspunkte im herkömmlichen Sinne sammelt man hier nicht, die erbeuteten Ruhmesbelohnungen dienen lediglich dazu, sich mit rein kosmetischen Ausrüstungsgegenständen einzudecken und seine Spielfigur auf diesem Wege zu individualisieren. Beim Matchmaking orientiert man sich laut Lead-Game-Designer Eric Flannum an Ego-Shootern, sprich, über eine simple Auswahlliste treten wir laufenden Begegnungen ein und sehen zudem, wie viele Spieler sich bereits packende Fights liefern.
Die erste und einzige vorgestellte Karte »Battle of Khylo« dient quasi als Raster für zukünftige Maps und den zum Launch von Guild Wars 2 verfügbaren Spieltypus: den Capture-Modus. Er wird alle aus Guild Wars 1 bekannten Modi ersetzen, nach der Veröffentlichung sollen (abgesehen von den Serverschlachten World vs. World) sukzessive weitere Spielformen eingeführt werden. »In Guild Wars hatten wir zu viele unterschiedliche Gametypen. Wir fanden das in unserer Analyse zu unzugänglich und unübersichtlich und wollen damit mehr Spieler ansprechen«, erklärt Flannum den Ansatz hinter dieser gravierenden Änderung.
Nichts unmöglich in GW2?Auf der Karte sind drei Capture Points platziert, die selbstverständlich von den zwei rivalisierenden Parteien eingenommen und gehalten werden sollen. Statt aber eine reine Brute-Force-Eroberungsschlacht daraus zu zimmern, hat ArenaNet einige clevere Elemente hinzugefügt, die die Geplänkel dynamisch und taktisch anmuten lassen. Als maßgeblichen Aspekt beschreibt der Lead-Game-Designer die Trebuchets, denn sie sind zentral für den Spielablauf dieser Schlachten.
So werdet ihr nicht allein feindliche Spieler aufs Korn nehmen, sondern attackiert strategisch bedeutende Passagen und beeinflusst damit Laufrouten, zerstört Deckungsmöglichkeiten und ballert direkt auf die Wegmarken. Die Levels sind zu großen Teilen zerstörbar, und daher ist es wichtig, mindestens einen guten Schützen in den eigenen Reihen zu haben. Das Bedienen der Geschütze ist laut Flannum skillbasiert und mit steigender Erfahrung wird man natürlich zielsicherer. Allerdings verzichtet man auf "Friendly Fire" und auch beschädigte Katapulte lassen sich wieder reparieren.
Auch auf die pvp-Kämpfe wird viel Wert gelegt.Die Qualität der Maps ist ArenaNet wichtiger als simple Quantität, mit dieser Aussage spielt man auf die Frage nach der Anzahl der Karten an. Alle Bereiche sind demnach darauf ausgelegt, schnelle Fortbewegung via Sprung oder Schnellreise zu ermöglichen, mit diversen Abkürzungen und überraschenden Pfaden. Während die »Capture Points« in einigen Levels statisch daherkommen, lassen sie sich in anderen sogar verschieben - womit eine weitere taktische Ebene hinzugefügt wird.
Normale Gefechte betretet oder verlasst ihr jederzeit ohne Konsequenzen, das sieht bei Turnierschlachten anders aus. Solche Verhaltensweisen haben Sanktionen zur Folge bzw. wird das Match definitiv als Niederlage gewertet. Um den PvP-Modus zu stärken und zugänglicher zu machen, wird zudem die Gildenrestriktion aufgehoben, weil es früher oft »zu schwierig war, ausreichend Mitspieler aus der eigenen Gilde zu finden«, sagt Flannum.
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r4+? Was bist du denn für einer. Unter r8 kriegst du heute aber keine Freunde mehr ;)
Hey, du darfst hier nur posten, wenn du r4+ hast!
Was im Artikel nicht erwähnt wurde (aber in ANets Blog vorkommt) ist, dass sie auf die Maps Sekundärziele plazieren wollen und Spezials wie einen Amokfliegenden Drachen o.ä. einfügen. Damit soll das PvP zwar einfach zu lernen sein, da es nur einen Spielmodus gibt, mit dem man sich vertraut machen muss, anderseits spielen sich die Karten aber auf höherem Skill-Level wegen den Spezials unterschiedlich. Wenn das so funktioniert, ist es eine richtig gute Idee.
Und noch viel wichtiger, durch den "Hot Join" erledigt sich die "Ränke-Diskriminierung" ;)