Als Guild Wars vor sieben Jahren auf den Markt kam, hätte wohl selbst bei ArenaNet niemand gedacht, dass dieser unscheinbare Titel Genre-Geschichte schreiben würde. Doch mit einem liebevollen Design und dem Verzicht auf Monatsgebühren lockte dieses Spiel unzählige Neueinsteiger ins junge Genre. Die haben ihre erste große Liebe natürlich nicht vergessen und setzen nun alle Hoffnung auf den Nachfolger. Zu Recht?

Dass die Veteranen von Guild Wars ihrem Lieblings-Publisher ein gesundes Urvertrauen entgegenbringen, ist verständlich. Immerhin haben NCsoft und ArenaNet ein kleines Meisterwerk abgeliefert und es danach mit Factions, Nightfall und Eye of the North noch dreimal gehörig ausgebaut. Das wäre schon ordentlich, wenn Guild Wars monatliche Gebühren gekostet hätte, doch auf die hat das Studio von Anfang an verzichtet.

Philanthropie im Hause ArenaNet?

Dieses finanzielle Entgegenkommen war der Schlüssel des Erfolgs, denn so konnte sich ArenaNet eine Fangemeinde aufbauen, wie man sie bis dato eigentlich nur von den Offline-Games her kannte. In den letzten sieben Jahren ist die Community allerdings gereift. Ein paar Euro monatlich für das Lieblingsspiel zu berappen, ist für die meisten Spieler heute kein Problem mehr. ArenaNet könnte mit Guild Wars 2 also richtig absahnen.

Guild Wars 2 - Endlich selbst gespielt: Zu schön, um wahr zu sein?

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Die ersten Schritte in Guild Wars 2 - was hat Arena Net zu bieten?
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Doch man bleibt standhaft. Während die gesamte Konkurrenz ihre unterschiedlichen Gebührenmodelle damit begründet, dass es teuer sei, einen Online-Service anzubieten, behaupten die Jungs von ArenaNet das Gegenteil. Die Technik sei längst nicht mehr so teuer wie in der Anfangszeit der MMOs und ein Publisher sei auf monatliche Gebühren in Wirklichkeit gar nicht angewiesen. Deswegen wird auch Guild Wars 2 monatlich nichts kosten.

Eine Ohrfeige für die gesamte Konkurrenz und den eigenen Publisher NCsoft gleichermaßen. Trotz des wirklich günstigen Angebots, das man den Spieler da unterbreitet, will ArenaNet keine Abstriche in Sachen Qualität machen. Im Gegenteil, wo der Vorgänge noch durch exzessiv instanzierte Lobby-Spielmechanik auf Kritik in gewissen Kreisen stieß, soll Guild Wars 2 eine waschechte MMOG-Welt werden.

Glaub ich erst, wenn ich es sehe!

Doch ähnliche Versprechen hört man in der Branche ständig und deswegen gehörte ich bislang kaum zu jenen, die sich vor Begeisterung überschlugen, wenn sie von Guild Wars 2 hörten. Ich nahm die unzähligen News, die über die Jahre hinweg zu diesem Spiel auf meinem Schreibtisch landeten, zur Kenntnis und beschloss, lieber auf Fakten zu warten, statt mich der Hoffnung hinzugeben, dass es ausgerechnet ArenaNet gelingen könnte, das erlahmte Genre aufzumischen.

Packshot zu Guild Wars 2Guild Wars 2Erschienen für PC

Und so war ich wohl der einzige unter den sorgfältig "ausgewählten Pressevertretern" auf dem Ventrilo-Server von ArenaNet, der gleich nicht vor Begeisterung ins Mikrofon quiekte und die Entwickler schon vorab mal beglückwünschte, nur weil man erstmals einen echten virtuellen Charakter im lange ersehnten Spiel basteln darf.

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Langsam anschleichen an die Mühle.
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Freudentaumel der Kollegen

Ich ließ die anderen also in Ruhe feiern und baute mir derweil aus allerlei Gesichtern, Frisuren und Figuren einen halbwegs brauchbaren menschlichen Bogenschützen zusammen, beantwortete ein paar Fragen zu Abstammung und Herkunft meines Alter Egos und ärgerte mich nebenbei noch einmal darüber, dass ich zwar filmen, jedoch keine Bilder vom Spielgeschehen machen darf. Der Hersteller begründet die Regelung damit, dass sich die Optik bis zum Release noch verändern werde.

Na schön, statt wieder bunte Bilder zu genießen, müsst ihr euch diesmal also durch eine Textwüste quälen und mit meinen Eindrücken vorliebnehmen, die ich beim Zocken nebenbei auf ein Blatt Papier gekritzelt habe und über die ich mich rückblickend selbst nur noch wundern kann. Es scheint beinahe, als stammten die Notizen von zwei verschiedenen Personen - oder einer, die im Laufe der Zeit einen Gesinnungswandel durchlebt.

Durchwachsene Grafik, zappelige Animation?

"Grafisch durchwachsen" steht da ganz oben auf dem Papier, "die Bewegungen des Charakters wirken unbeholfen" und "Laufanimation nicht ganz korrekt" - vom "Moonwalk" ist da die Rede. Ich erinnere mich: Ich bemerke dasselbe Problem, das ich mit so vielen MMOGs habe - und fühle mich irgendwie nicht so recht wohl in meiner virtuellen Haut.

Ich verspüre eine gewisse Enttäuschung einerseits, andererseits auch Bestätigung. Ich habe es ja geahnt, die Sache mit Guild Wars 2 hat einen Haken. Ich hüpfe ein wenig durch die Gegend und stelle fest, dass mein Charakter aus den Knien heraus springt, ausgesprochen kurz in der Luft ist und dann sehr schnell wieder landet. Ich erkenne das als durchaus authentisch, finde es aber nicht sonderlich ansehnlich.

Learning by doing

Und so hüpfe ich ein wenig durch die Gegend und helfe ein paar NPCs dabei, ihr Dorf gegen Zentauren zu verteidigen - oder war es eine Festung? Ich erinnere mich nicht genau und es erscheint irgendwie auch nebensächlich. Irgendwann türmt sich auf jeden Fall ein Berg aus Landschaftsteilen zu einem riesigen Mob auf und wird von mir und einem losen Haufen Spielern gleich wieder dem Erdboden gleichgemacht. Den ersten kleinen Bosskampf hätten wir also auch hinter uns - nach etwa zehn Minuten Spielzeit.

Erst jetzt bemerke ich, dass sich auf einmal ein zweiter Skill auf meiner Leiste aktiviert hat und dass man als Ranger gleich mehrere Waffentypen zur Verfügung hat - wobei man die dazugehörigen Skills der Reihe nach "by doing" erlernen muss. Dazu kommen später noch sogenannte Slot- sowie Trait-Skills.

Wie sein Vorgänger bietet auch Guild Wars 2 damit eine Unmenge an Kombinationsmöglichkeiten, ohne das Spiel zu kompliziert werden zu lassen. Spaßige Sache, finde ich und probiere gleich mal die Waffen durch, die ich auf meinem ersten Beutegang so aufgelesen habe. Ich bleibe bei einem schmucken Langbogen hängen.

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Da ist doch der Wurm drin
Danach erkunde ich ein wenig die Umgebung, lande auf einer Farm, auf der Hilfe gebraucht wird. Kühe füttern, den Mais wässern - das kann ich. Auch ein paar Würmer sind schnell besiegt, bis sich plötzlich deren riesiges Muttertier aus dem Felde erhebt und dabei natürlich auch die Aufmerksamkeit der anderen Hilfsfarmer auf sich lenkt. Mit vereinten Kräften wird der Wirbellose schnell wieder dahin gejagt, wo er hergekommen ist.

Die Belohnungen werden generell nach einem geradezu biblischen System verteilt. Wie beim Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg bekommen auch Nachzügler und Faulpelze die volle Beute und es lohnt sich immer, einen in der Umgebung kämpfenden Spieler zu unterstützen. Niemand außer dem Mob kommt dabei zu Schaden und alle werden belohnt.

Besser als das Original

Also verweile ich noch ein wenig auf der Farm, die irgendwann von Banditen heimgesucht wird, und ich erkenne, dass hier letztlich nichts anderes passiert als das, was Mythic einst mit Warhammer Online als revolutionäre Neuentwicklung angepriesen hat. Public Quests also, nur dass es hier an einem Ort scheinbar zu mehreren unterschiedlichen Ereignissen kommen kann.

Bevor die beschauliche Farm also vom nächste Unheil heimgesucht wird, beschließe ich, der Hauptstadt einen kleinen Besuch abzustatten, denn dort lotst mich die Geschichte, von der ich bislang noch nicht viel gespürt habe, offenbar hin. Die Stadt liegt hinter einem Portal und begrüßt mich mit einem Ladebildschirm. Aha, ganz ohne Instanzen kommt also auch Guild Wars 2 nicht aus.

Eine echte Metropole

In der Stadt angekommen, reibe ich mir erst mal die Augen. Das ist mal eine Stadt - groß, nein, riesig und trotz mehrerer Ebenen recht übersichtlich. Und was noch wichtiger ist: Sie scheint authentisch. Wie oft haben wir es in MMOs erlebt, dass Städte steril und unglaubwürdig wirken? Nicht so in Guild Wars 2.

Hier gehen NPCs spazieren, Kinder laufen durch die Straßen und computergesteuerte Wesen unterhalten sich, als habe man ihnen tatsächlich Leben eingehaucht. Und während draußen vor den Toren diverse Wetterphänomene für Abwechslung sorgen, ist die Luft in der Stadt stellenweise geschwängert von Blütenstaub oder bunten Lametta-Blättchen.

Ohren auf

Die Geräuschkulisse ist zudem ebenso überwältigend wie die grafische Gestaltung der Umgebung. Ein wenig fühlt man sich, als wäre man in einen neuen Film von Tim Burton geraten. Man weiß, dass es nicht echt ist - aber in all ihrer Künstlichkeit ist die Welt dennoch authentisch bis in die letzte Häuserecke.

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Im Laufe des Spiels geht es auch unter Wasser.
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Nicht ganz unbeteiligt an der großartigen Atmosphäre ist natürlich auch die Musik, die von niemand geringerem als Jeremy Soule stammt. Entsprechend intensiv sind dann bisweilen auch die akustischen Déjà-vus, in denen man durchaus manchmal geneigt ist zu glauben, man hätte Skyrim nie verlassen.

Wie im falschen Film

Was die Architektur betrifft, so haben die Designer von Guild Wars 2 ihre Engine derart gut im Griff, dass riesige Objekte und Gebäude auch in der Entfernung nicht ihre richtigen Proportionen verlieren. Sie werden weichgezeichnet und wirken beinahe wie das Kunstwerk eines guten Malers. Die Größenverhältnisse bleiben jedoch erhalten und ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich ziellos in der Gegend herumrenne, weil ich mich nicht an der Kulisse sattsehen kann, die ja gar keine ist.

Und plötzlich erkenne ich auch, warum ich mich zu Beginn nicht mit meinem Alter Ego anfreunden konnte, was genau mich daran gestört hat - mein Bogenschütze will nicht so recht zur Umgebung passen, denn die ist einfach zu schön, um wahr zu sein. Und so wirkt der Avatar darin ein wenig wie das, was er letztlich ja auch ist - ein Fremdkörper.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Daran allerdings scheine ich mich langsam zu gewöhnen - ebenso wie mir die etwas hakeligen und irgendwie ruppigen Animationen im Spielverlauf kaum mehr negativ auffallen und umso eher die Vielfalt erkennbar wird, die dieses Spiel in Bezug auf die Animationen bietet. Ob nun zu Lande oder auch im Wasser, das nicht nur ein völlig neues Spielgefühl bietet, sondern obendrein ganz eigene Waffen und Skills erfordert.

Guild Wars 2 - Vorschau auf fünf Fähigkeiten des Engineers41 weitere Videos

Doch zurück zur Geschichte. Die führt den Reisenden langsam durch das Spiel und zeigt auch an, welche Stufe man in etwa erreicht haben sollte, um die entsprechenden Aufgaben zu meistern. In den Konversationen stehen sich die beteiligten Charaktere vor einem stilisierten Hintergrund gegenüber und sind zumeist auch vertont.

Bewusst ausbaufähig?

Der Funke, wie er mich bei Star Wars: The Old Republic bei manchen Klassen erfasst hat, will inhaltlich allerdings nicht so recht überspringen. Doch ich habe auch nur den Anfang meiner persönlichen Geschichte mitbekommen und immerhin gewinne ich den Eindruck, dass sich die Erzählung langsam steigert. Es würde mich nicht wundern, wenn ArenaNet bewusst auf eine extreme Spannungskurve setzt.

Dafür fasziniert die Spielmechanik der meist instanzierten Aufgaben selbst zu Beginn schon umso mehr. Um noch einmal den Vergleich mit BioWares MMO zu bemühen: Dort wurde zwar eine mitreißende Geschichte erzählt, dafür lief beinahe jede Story-Instanz gleich ab - rein in die Höhle, zwanzig Gegner killen, mit dem Obermotz reden und ihn dann besiegen.

Ich bin noch nicht tot!

Guild Wars 2 hingegen geht den Weg eines richtig guten Offline-Rollenspiels. Man wird in die Mitte des Geschehens geworfen, ob nun eine Wirtstochter von Banditen belästigt wird oder selbige aus einem Krankenhaus vertrieben werden müssen. Die Kämpfe werden gut in die Umgebung eingebunden - oft greifen auch andere NPCs in die Auseinandersetzungen ein, die man sogar wiederbeleben kann oder sollte, wenn sie ins Gras beißen.

Überhaupt ist eine Niederlage nicht sofort tödlich - man bekommt verschiedene Möglichkeiten zu agieren - kann beispielsweise den Gegnern vom Boden aus Sand ins Gesicht werfen und dem eigenen Pet auftragen, die Reanimation einzuleiten, die auch ein extrem wichtiges Element bei den Auseinandersetzungen zwischen Spielern darstellt. Doch dazu komme ich später.

Die Stunde der Laboranten

Ebenfalls ein wichtiges Element in jedem waschechten MMOG ist das Crafting. Das wurde in den Titeln der letzten Jahre leider absolut stiefmütterlich behandelt. Umso erfreulicher, dass ArenaNet diesem Element anscheinend wieder einen größeren Stellenwert einräumen möchte. Die Zutaten werden nicht nur dröge in der Landschaft geerntet, sie lassen sich zudem erjagen.

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So schaurig sollen die Katakomben mal aussehen.
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Auch aus alten Waffen und Rüstungsteilen lassen sich wieder Rohstoffe gewinnen, die man dann zu höherwertigen veredeln kann. Experimentierfreudige Baumeister werden sich außerdem darüber freuen, dass sich durch die Kombination verschiedener Materialien neue Rezepte erforschen lassen. Ob und wie wichtig das Crafting für das Endgame schließlich wird, konnte ich in der kurzen Spielzeit leider nicht herausfinden - das System an sich gefällt allerdings schon jetzt.

Freiheit ist ein hohes Gut

Alles in allem, so scheint es, setzt ArenaNet mit Guild Wars 2 vor allem beim PvE nicht blind auf die mittlerweile standardisierten MMO-Elemente der letzten Jahre. Zwar hält sich der Titel grundsätzlich an gewisse Gepflogenheiten, die sich im Genre durchgesetzt haben, jedoch lässt er dem Spieler eine zumindest gefühlte Freiheit dabei zu entscheiden, was er wann erkunden möchte.

Zwischen den Story-Missionen hat man immer etwas Zeit, die Welt zu bereisen und die offenen Abenteuer mit anderen Spielern durchzustehen. Klassische Quests entfallen weitgehend. Wo es einem gefällt und wo Hilfe nötig ist, da verweilt man etwas länger - wenn man genug gesehen hat, zieht man eben weiter. Die berüchtigte schlauchartige Themepark-Führung wird dadurch teilweise vermieden.

Lust auf Abenteuer

Ich gebe zu, ich habe Spaß in Guild Wars 2 - und das kann ich nicht von jeder MMO-Erfahrung der letzten Zeit behaupten. Je länger ich spiele, desto stärker rücken meine Zweifel und Bedenken in den Hintergrund, desto mehr freunde ich mich mit meinem virtuellen Abbild an. Ich verspüre plötzlich wieder etwas von der Abenteuerlust, die ich in den Retorten-MMOs der letzten Jahre schmerzlich vermisst habe.

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Was hat das PvP zu bieten? Das nehmen wir uns in dieser Woche vor.
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Und trotzdem muss ich meine Lust darauf, die Welt weiter zu erkunden, ein wenig zügeln, denn die Entwickler blasen im Ventrilo zum Angriff. Sie brauchen Hilfe gegen eine schier übermächtige, feindliche Hardcore-Gilde - eine jener glücklichen Spielervereinigungen, die sich dauerhaft auf den Servern tummeln dürfen und die gerade dabei sind, unserer Stellungen zu überrennen.

Kriegstrauma oder Traum vom Krieg?

Wie konnte ich das als absoluter PvP-Anhänger nur vergessen? Guild Wars 2 soll ja einen bedeutsamen PvP-Anteil haben, der weit über das hinausgeht, was man vom Vorgänger kennt - zumindest behaupten das die Entwickler. Na schön, dann unterbreche ich meine Rundreise eben ein wenig und komme meinen Pflichten als Gildenmitglied nach.

Doch was zum Teufel - an dieser Stelle enden meine Aufzeichnungen abrupt!? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass beim PvP etwas mit mir geschehen sein muss. Etwas, das mich hat vergessen lassen, wofür ich das eigentlich mache, und das mir keine Chance gelassen hat, auch nur ein einziges Wort zu notieren.

Ihr könnt euch auf jeden Fall sicher sein, dass ich nicht eher ruhen werde, bis ich diese offenbar so intensiven Kriegserlebnisse komplett rekonstruiert und mein Trauma überwunden habe. Es muss doch einen Grund dafür geben, warum das Blatt vor mir leer ist...

Weitere Informationen zu Guild Wars 2 bekommt ihr auf unserer GW-2-Fanseite.