Ground Control 2 (PC-Preview)
(von Thomas Bayer)

Am 18.6.04 ist Stichtag für Ground Control 2. Stichtag für den Kampf um Morningstar Prime. Ums blanke Überleben. In der Rolle von Jacob Angelus, seines Zeichens Kommandeur der NSA-Truppen auf Morningstar Prime.

Angetreten mit nur einem Ziel: allerhand unangenehmen Gesindel möglichst schnell die hässliche Rübe vom nicht minder hässlichen Körper zu blasen und die Eindringlinge wieder in eine stationäre Umlaufbahn zurück zu befördern.

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Doch halt! Ausweglose Situationen dürften eingefleischten PC-Spielern zwar nicht unbekannt sein - aber wer ist Jacob Angelus. Und was zur Hölle verbirgt sich hinter Morningstar Prime? Alles begann vor ca. 300 Jahren...

Die Story
Im 24. Jahrhundert kolonisiert die Menschheit unter Führung der Cryaven Corporation viele abgelegene Planeten - einer von ihnen ist Morningstar Prime, Ausgangspunkt der Geschehnisse in Ground Control 2. Nach der Kolonisierung bilden sich dort zwölf unabhängige, demokratische Stadtstaaten. Doch der Frieden währt nicht lange und während des folgenden Konflikts mit dem Terranischen Imperium um das Jahr 2500 vereinigen sich die zwölf Staaten unter der Flagge der Northern Star Alliance (NSA), einem Militärbund.

Während den Machtkämpfen (die Story des Vorgängers Ground Control) wird das interstellare Kommunikationsnetz zerstört.

Rund zwei Jahrhunderte später ist endlich wieder Kommunikation mit den Kolonien möglich. Doch die Erde ist nicht mehr so, wie sie früher war: Eine Diktatur führt nun Regie. Aber die "Kolonisten" haben sich an das freie Leben in der NSA gewöhnt und recht wenig Lust, sich den kriegerischen Fanatikern von der Erde zu unterwerfen! Auch in dieser fernen Zukunft tobt also der Krieg: Das Terranische Imperium setzt seine Machtansprüche mit äußerster Härte durch. Diesmal soll es den Kolonien der North Star Alliance an den Kragen gehen. Mit letzter Kraft versuchen die tapferen Raumkolonisten, sich gegen die erdrückende terranische Übermacht zu wehren. Scheinbar vergeblich: Die Raumflotte der NSA ist verloren. Feindliche Schlachtkreuzer lauern im Orbit um Morningstar Prime, den Heimatplaneten der NSA.

In dieser schier auswegslosen Situation übernimmt der Spieler die Rolle des NSA-Offiziers Jacob Angelus. Zunächst mit Infanterie,
später mit allen Waffengattungen verteidigt man die Heimat vor den Invasoren.

Alles bleibt anders
Entwickler Massive Entertainment schlägt mit Ground Control 2 genau wie beim Vorgänger einen innovativen Weg ein - weg vom tristen C&C Klon, hin zu actiongeladener Echtzeitstrategie. Oder wie Chefprogrammierer Henrik Sebring sagen würden: "RTT, Real Time Tactics".

Diese Aussage deutet bereits an, was alten RTS-Hasen möglicherweise mehr als einen kalten Schauer über den Rücken jagen dürfte: In GC 2 wird auf Basisbau komplett verzichtet, gleiches gilt für die Ressourcenbeschaffung im klassischen Sinne. Die durch fehlenden Ressorucenab- und Basisaufbau entstehende Lücke füllt ein Mix aus knallharter Action und gewieftem Taktieren - dank frischer Ideen und einem unverbrauchten Konzept geht die Rechnung in vollem Umfang auf.Eines ist allerdings allen Vertretern des Echtzeitstrategie-Genres gemein: Es gilt, mit seinen Truppen eine Mission erfolgreich zu absolvieren. Da der Gegner gewöhnlich alles andere als untätig herumsitzt, geht dieses Vorhaben meist nicht ohne Kämpfe ab, Verluste eigener Mannen inklusive. Damit die eigene Armee nicht immer weiter schrumpft und schließlich nur noch durch einen Einzelkämpfer repräsentiert wird (schließlich sind wir hier nicht bei Commandos), muss Nachschub her.

Ground Control 2 bietet bekanntlich keine Fabriken oder vergleichbare Gebäude, in denen Infanterie, Fahrzeuge und Lufteinheiten das Licht der gefährlichen Welt erblicken. Damit die ersehnte Verstärkung trotzdem nicht ausbleibt, besitzt jeder Spieler ein so genanntes Dropship. Dieses gigantische Raumschiff dient in erster Linie dem Transport von Truppen zum Ort des Geschehens. Die glücklichen Auserwählten werden von einer (imaginären) Basis außerhalb der Karte durch das Dropship zu einer Dropzone befördert und dort abgesetzt.Die Dropzone bildet das Zentrum aller Aktivitäten und ist somit mit der altbekannten Basis vergleichbar. Durch das Einfliegen stationärer Geschütze kann sie gegen Angriffe des Gegners verteidigt werden - auch wenn mal keine eigene Einheiten die heimelige Atmosphäre des eigenen Stützpunktes genießen. Truppennachschub hat - wie könnte es anders sein - einen unangenehmen "Nebeneffekt": Er will bezahlt werden. Die Währung in Massives neuestem Werk sind die Aquisition Points (kurz AP). Diese regenerieren sich langsam von selbst, die Geschwindigkeit ist dabei abhängig von der Anzahl der besetzten Schlüsselpositionen. Diese Schlüsselpositionen tragen den Namen Aquisition Zones (AZ) und sind quasi das Kapital des Spielers, ähnlich der Sektoren im RTS-Klassiker "Z". Nicht selten finden sich an diesen Punkten unbesetzte Geschütze, die von Infanteristen bemannt werden können - schließlich möchte man solch wichtige Eroberungen so lange wie möglich in eigener Hand

Ground Control 2: Operation Exodus - Basisbau ade - Fighten Pur! Ground Control 2 ist bald fertig - wir haben einen Blick auf die Preview-Version geworfen!

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behalten. Neben den AZ's finden sich auf einigen Maps noch zusätzliche Dropzones, die ebenfalls erobert werden können. Diese haben dann gleich einen doppelten Effekt: Zum Einen beschleunigen sie wie die AZ's die Regeneration der wichtigen AP's, zum Anderen können nach der Eroberung auch dort eigene Truppen hinbeordert werden - das Dropship macht's möglich. Der gewaltige Transporter ist übrigens alles andere als wehrlos. Versehen mit einer stufenweisen Upgrademöglichkeit kann der Spieler bei Bedarf nicht nur Geschwindigkeit, Treibstoffvorrat und Sensoreichweite verbessern, sondern durch den Kauf besserer Panzerung respektive Bewaffnungsein Dropship zu einer echten Killermaschine hochzüchten. Belässt man es nach erfolgter Truppenlieferung auf dem Schlachtfeld, kann es feindlichen Einheiten schwer zusetzen und durchaus das bekannte Zünglein an der Waage sein, welches den Ausgang eines Kampfes zu den eigenen Gunsten entscheidet.

Packshot zu Ground Control 2: Operation ExodusGround Control 2: Operation ExodusErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

Terrain und Gebäude - nur Zierde?
In vielen Echtzeitstrategicals sehen Terrain und Bebauung zwar nett aus, haben aber keinen Einfluss auf die Geschehnisse. In GC 2 ist das völlig anders. Das wunderschön designte und animierte Terrain beeinflusst unter anderem die Bewegungsgeschwindigkeit der Einheiten, außerdem können gewisse Geländerformen nur von bestimmten Truppengattungen betreten werden. Wald beispielsweise ist für Fahrzeuge jeglicher Art tabu, dafür lassen sich Fußtruppen wunderbar darin verstecken und können ungeschützt umherfahrenden feindlichen Konvois mit einem Angriff aus dem Hinterhalt eine böse Überraschung bereiten.Ähnliches gilt für Flüsse und andere Wasserflächen: Nur Infanterie und einige leichte Fahrzeuge können sie durchqueren, Panzer und ähnlich schwere Vehikel müssen zuerst eine Brücke suchen, alternativ kommt ein Transporthelikopter zum Einsatz. Auch Höhenstufen wurden realistisch umgesetzt, jede Einheit verfügt über eine spezifische Line of Sight (LoS). Alles, was außerhalb dieses Radius passiert, bleibt der Einheit verborgen. Manche Truppen können allerdings wesentlich weiter feuern, als sie sehen können (z.B. Artillerie) - geschicktes Scouting ist also von Nöten, will man die Vorteile seiner Armee optimal nutzen. Tipp: In Wäldern versteckte Infanteristen eignen sich hervorragend als "Fernglas" für die dicke Arty - der Gegner weiß oft nicht einmal, wo die plötzlich direkt neben ihm detonierenden Geschosse herkommen.

Wer gegen wen?
In Ground Control 2 machen zwar drei Fraktionen ihre Aufwartung, spielbar sind davon allerdings lediglich zwei.

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Die bereits erwähnte NSA stellt den Einstiegspunkt für jeden grünen Rekruten dar, der sich an die Bewältigung der scheinbar unmöglich Mission heranwagt. Im Laufe der Kampagne trifft der frisch gebackene General dann auf eine überaus kriegerische außerirdische Rasse - die Virons - welche ebenfalls gespielt werden kann.

Der Erzfeind der NSA-Anhänger, das terranische Imperium, tritt stets nur als Gegner auf den Plan. Laut aktueller Aussage von Massive wird dies mindestens bis zum Erscheinen eines Add-Ons auch so bleiben, die bösen Mannen (und Frauen?) von der guten alten Erde müssen also stets als Feindbild herhalten.

Die Gründe für die Entscheidung, "nur" zwei spielbare Rassen anzubieten, liegen laut den Entwicklern auf der Hand. Man konzentriere sich lieber auf zwei sehr unterschiedliche Fraktionen und balanciere diese perfekt aus, heißt es aus Schweden - Qualität vor Quantität heißt also das Motto. Unseren Glückwunsch - diese Entscheidung war absolut richtig. Mal ehrlich - was ist ärgerlicher als zwei Fraktionen, deren Einheiten sich nur durch den Namen und ihr Erscheinungsbild unterscheiden?

Und so hat jede Rasse auch ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Die NSA vertraut auf bewährte Technologie und stellt damit dieklassische, aus anderen RTS-Spielen bekannte, "menschliche" Fraktion dar. Die Virons dagegen haben mit dem Begriff "humanoid" höchstens noch die Anzahl der Gliedmaßen gemein. Sie sind beispielsweise in der Lage, sich auf dem Schlachtfeld mit einer anderen Einheit gleichen Typs zu vereinigen, dabei entsteht ein noch fieserer Außerirdischer, der andere Stärken und Schwächen hat. Dies macht die ET's sehr flexibel und gibt ihnen die Möglichkeit, sich sehr schnell auf ihren Gegner einzustellen.

Das Auge kämpft mit
Die Grafik von Ground Control 2 gehört sicherlich zum Besten, was das Genres der Echtzeitstrategie zu bieten hat. Extrem detaillierte Einheiten ("Huch, bin ich hier in einem Shooter gelandet" - Erlebnisse ob des Detailgrades in höchster Zoomstufe sind garantiert), wunderschön animierte Wasserflächen und realistische Explosionen und Wettereffekte verwöhnen das Auge. Apropos Wetter: Dieses stellt - wie so viel in GC 2 - nicht nur einen grafischen Bonbon dar, sondern lässt sich

auch zum eigenen Vorteil ausnutzen. Gewitter z.B. lässt die Sichtweite der Einheiten schrumpfen, optimal für einen hinterhältigen Überfall. Andersherum sollte man den Wetterbericht (ja, den gibt es tatsächlich) regelmäßig studieren, damit nicht mitten im Angriff eine heranziehende Gewitterfront den sorgsam geplanten Artilleriebeschuss zu Nichte macht. Interface und Bedienung orientieren sich größtenteils am Standard des Genres. Mit Strg+X lässen sich Gruppen zuweisen, ein Tastendruck zentriert die Kamera über der eigenen Dropzone und am rechten Rand können die Einheiten bestellt werden. Ungewöhnlich ist aber die Kamera. Hier stehen zwei Modi zur Verfügung, zum einen die bekannte "Von-schräg-oben" - Isoperspektive, zum anderen eine frei schwenk-, dreh-, und zoombare Kamera, wie man sie beispielsweise bei MMORPG's findet. Sowohl alte "Ich stell mich nicht mehr um" - RTS-Hasen als auch Grafikfetischisten dürften also zufrieden sein. In der höchsten Zoomstufe wähnt man sich ab und an in einem Spiel

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eines anderen Genres, da man den eigenen Einheiten quasi über die Schulter blicken darf. Vor allem die Infanteristen erinnern dann des Öfteren an Figuren aus einem Ego-Shooter, derart detailliert sind sie gestaltet - sogar verschossene Patronenhülsen prasseln einem entgegen.

Dichte Atmosphäre
Jede der 2*24 Kampagnen-Missionen beginnt mit einem ingame-Briefing. Der Spieler findet sich als Beobachter auf dem Schlachtfeld wieder und wird mittels eingeblendeter Videoübertragungen auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht. Qualitativ reichen diese Briefings natürlich nicht an

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Rendersequenzen heran (davon gibt es übrigens auch die eine oder andere), allerdings transportieren sie die Atmosphäre wesentlich dichter als es jedes Renderfilmchen jemals könnte. Man fühlt sich tatsächlich hineinversetzt in seine Spielfigur und erlebt so alles sehr intensiv. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich, es wird wesentlich mehr geboten als stupide "Zerstöre alles" Standardkost. Mal gilt es, einen Brückkopf zu halten, das andere Mal müssen wichtige Positionen in einer Stadt besetzt und gehalten werden. Auch das Zerstören von Konvois, das Infiltrieren einer feindlichen Basis oder das Retten von Einheiten aus einer bereits verlorenen Schlacht zählen zum Repertoire derGC2-Kampagne. Langeweile droht nie aufzukommen, sicherlich auch ein Verdienst des hohen Identifikationsfaktors mit den Charakteren. Als besonderes Schmankerl kann die Kampagne auch kooperativ mit maximal zwei weiteren menschlichen Mitstreitern gespielt werden - ein heißer Tipp für LAN-Partys, um mal vom drögen Jeder-gegen-Jeden abzulenken.

Multiplayer Olé
Überhaupt, der Multiplayer-Modus. Hier hat sich Massive einiges einfallen lassen, um die Spieler auch nach durchgezockter Kampagne mit spannenden Kämpfen gegen einen Gegner aus Fleisch und Blut bei der Stange zu halten. Als erstes muss das sogenannte "Drop-in" genannt werden. Bei den meisten Online-3rd-Person-Shootern kann man jederzeit einsteigen, bei bereits laufenden Strategiepartien aber meistens höchstens zusehen. Schließlich wäre es sinnlos, mit einem Erntefahrzeug und zwei Speerträgern in eines der üblichen "Bau eine Basis und dann

Hunderte Einheiten"-RTS einzusteigen. Das innovative Konzept von Ground Control 2 erlaubt eine einzigartige Spielmechanik: Im Drop-in Modus kann jederzeit ein neuer Mitspieler einsteigen, er wird dann einfach mit seiner Truppe an einer der Landestellen abgesetzt.

Stellen Sie sich das so vor: Ein Raumschiff (das Internet) bringt Sie und Ihre kleine Streitmacht zu einem fernen Planeten (einem Server mit Drop-in). Dort werden Sie an einer Landestelle abgesetzt - und stehen mit Ihren Truppen vielleicht schon mitten im Kugelhagel (einem laufenden Gefecht zwischen anderen Spielern). Worauf warten Sie noch? Feuer frei! Angriiiiiff!

"Instant Action", wie es im Englischen so schön heißt, ist also garantiert. Es stehen drei unterschiedliche Multiplayer-Modi mit je vier Varianten zur Auswahl: In "Ground Control" muss Gelände erobert und gehalten werden ("klassischer" Modus), Assault ist ein Deathmatch um Punkte und bei Cleanse geht es darum, mit möglichst vielen Killsseinen Anspruch auf das Siegertreppchen zu demonstrieren. Je nach persönlichem Geschmack kann wahlweise im Team oder alleine, und mit oder ohne Drop-In gezockt werden. Er ergeben sich dann (inklusive der kooperativen Kampagne) 13 verschiedene Multiplayer-Varianten:

1x Kooperativ (Kampagne)
4x Ground Control (mit oder ohne Teams, mit oder ohne Drop-in)
4x Assault (mit oder ohne Teams, mit oder ohne Drop-in)
4x Cleanse (mit oder ohne Teams, mit oder ohne Drop-in)

Multiplayer-Partien sind etwas Tolles, allerdings nur dann, wenn auch entsprechende Mitspieler gefunden werden. Bei Ground Control 2 ist das denkbar einfach. Über Massives Multiplayer-Plattfrom "Massgate" (vergleichbar mit Blizzard's Battle.net) gelangt der willige Online-Zocker zunächst in die Lobby. Dort kann er nach laufenden Spielen Ausschau halten, sich mit anderen Spielern unterhalten oder seinen gegenwärtigen Stand in der Rangliste - Ladder genannt -

genauer unter die Lupe nehmen. Der Einstieg in ein laufendes Spiel gestaltet sich dank Drop-In erfreulich unkompliziert: Einfach das gewünschte Spiel auswählen und auf "Join" klicken, schon befindet man sich mitten im Gefecht. Na dann, Weidmanns Heil!

Ausblick
Ground Control 2 kann mit Fug und Recht als Perle unter den Echtzeitstrategiespielen bezeichnet werden. Allerdings muss der Spieler bereit sein, sich auf das innovative und durchaus ungewöhnliche Konzept einzulassen - wer einen Klon von C&C und Konsorten erwartet, irrt gewaltig. Die tolle Grafik, gepaart mit taktischem Anspruch, schneller Action und dem unkomplizierten Multiplayer-Modus via Massgate verspricht ein geniales Spiel, das sich angenehm vom RTS-Einheitsbrei abhebt. Wer also genug davon hat, ständig mit eingepaukten Build orders und Massenangriffen eines Einheitentyps "plattgemacht" zu werden, sollte sich am 18.6. ein Exemplar von GC2 sichern - Kurzweil und Spaß garantiert!