Codemasters wird mit dem gestern angekündigten Rennspiel GRID 2 auf eine Cockpit-Perspektive verzichten. Für viele Spieler eine unerwünschte Nachricht, doch die Entwickler hatten da so ihre Gründe bei dieser Entscheidung.

GRID 2 - Keine Cockpit-Perspektive, Codemasters nennt den Grund

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Leider wird GRID 2 keine Innenraum-Ansicht bieten.
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Wie Executive Producer Clive Moody erklärte, habe man Daten über die Verhaltensweisen der Spieler gesammelt (durch Server und auch durch Tests mit Fokusgruppen), wonach nur fünf Prozent der Rennfahrer die Cockpit-Ansicht nutzen. Also war man der Ansicht, dass man auf die Darstellung des Innenraums verzichten und die Ressourcen entsprechend anders verlagern könne.

Dabei versichert er, dass man solche Entscheidungen nicht leichtfertig trifft, sondern diese genauestens durchdenkt. Solche Cockpit-Perspektiven verschlingen viele Ressourcen wegen ihrer hochauflösenden Innentexturen, und auch Arbeitsspeicher und Prozessor würden stark beansprucht.

Dadurch die Perspektive nun aber wegfällt, können unter anderem Fahrzeug- und Umgebungsmodelle sowie hunderte andere Dinge davon profitieren. Somit sind also realistischere und detaillierte Fahrzeugmodelle möglich. Und selbst Dinge wie Physik, Echtzeitbeleuchung und Partikeleffekte würden davon profitieren.

Auch macht er deutlich, dass man sich am Ende der aktuellen Konsolengeneration befindet und man entsprechend vertraut mit der Hardware ist. Man habe nun den Punkt erreicht, an dem man alles aus den Konsolen herausholen könne. Mehr Ressourcen für Arbeitsspeicher und Prozessor sind da goldwert.

GRID 2 ist für PC, PS3 und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.