Mal wieder trifft es Nintendo beim Umweltranking von Greenpeace hart und muss sich auf den letzten Platz als größter Umweltverschmutzer zufrieden geben. Geprüft wurden insgesamt 18 IT-Unternehmen, darunter ebenfalls Microsoft, Sony, Apple und Nokia. Bereits in den Vorjahren lag Nintendo auf dem letzten Platz, weshalb sich die Kritikpunkte bisher auch nicht änderten.

Greenpeace - Nintendo erneut größter Umweltverschmutzer

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Die Umweltorganisation kontrollierte die Unternehmen auf Verzicht von gefährlichen Substanzen, bei der Einführung von Energiespartechnologien und beim Recycling von Elektroschrott. Greenpeace fordert insbesondere den Verzicht von PVC und Brandschutzmittel, welche in der Natur nur sehr schwer abbaubar sind.

Und genau diese Absicht beherzigt Nintendo, was Greenpeace als positiv betrachtet. Verbessern konnten sich im Vergleich zum Vorjahr immerhin Sony, Microsoft, Sharp, Panasonic und Hewlett-Packard. Die schlechte Platzierung von Nintendo liegt übrigens unter anderem auch daran, dass sie keine Zahlen und Produktinformationen veröffentlichen.

Erst im Januar äußerte sich Nintendo zu dem Greenpeace-Bericht von 2009 und erklärte, dass Wii die "mit Abstand die energieeffizienteste Konsole ihrer Generation" sei. "Wir möchten unseren Kunden versichern, dass wir unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt ernst nehmen und strikt unseren Verpflichtungen nachkommen, alle relevanten Gesetze zum Umweltschutz und der Produktsicherheit nachkommen.", so Nintendo.