Rockstar Games hat mit der Next-Gen-Version von Grand Theft Auto 5 mal eben so die beste Remastered-Edition eines Spiels herausgebracht. Dank vieler neuer Features wie der First-Person-Perspektive fühlt sich das Spiel nun realistischer an als jemals zuvor. Das wirft natürlich auch wieder Fragen auf. Fragen wie die nach Sex und Gewalt, die Take-Two-CEO Strauss Zelnick nun persönlich beantwortete.

Grand Theft Auto 5 - Take-Two-CEO Strauss Zelnick antwortet auf Prostituiertenfrage

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Die First-Person-Perspektive intensiviert alle Aspekte von Grand Theft Auto 5
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Seit dieser Woche ist Rockstar Games' Grand Theft Auto 5 in der Next-Gen-Version auf dem Markt. Mit den ganzen neuen Features, die Rockstar Games zusätzlich zur grafischen Aufpolierung hinzugefügt hat, könnte man glatt den Eindruck gewinnen, ein völlig neues Spiel zu erleben. Vor allem wenn man in der First-Person-Perspektive durch San Andreas unterwegs ist.

Zahlreiche Videos sind bereits auf Plattformen wie Youtube zu sehen, in denen Spieler aus eben dieser Perspektive durch das Spiel ziehen. Vor allem die Feuergefechte, aber auch der Sex gewinnt dadurch eine völlig neue Dimension. Das ruft natürlich auch erneut die Moralapostel auf den Plan. Gerade Grand Theft Auto ist den Kritikern mit seinem Anspruch, möglichst realistische Tagesabläufe generieren zu wollen, ein Dorn im Auge. Man erinnere sich an den 'Hot Coffee'-Skandal, der 2004 Grand Theft Auto: San Andreas betraf. Damals mussten in den USA sogar Exemplare des Spiels aus dem Verkehr gezogen, und mit einem Sticker als "Adults Only" versehen werden, damit die Spiele weiterhin verkauft werden durften. Grund war ein verstecktes Minispiel, das man durch einen Mod wieder reaktivieren konnte, in dem Carl 'CJ' Johnson Sex mit seinen Dates hat. In der offiziellen, unmodifizierten Version sah man nur das Haus von außen.

Zum Start der Next-Gen-Version hat sich auch Bloombergs Stephanie Ruhle in ihrer Sendung Market Makers des Spiels angenommen. Dabei sprach sie Take-Two-CEO Strauss Zelnick auch auf die Möglichkeit an, mit Prostutierten zu schlafen, und, ja, weil es möglich ist, sie anschließend einfach zu ermorden. Doch Zelnick fiel nicht auf die Fangfrage rein, und beantwortete die abgedroschene Frage ziemlich cool:

"Nun, so sehe ich das Ganze überhaupt nicht. Sehen Sie, es ist eine kriminelle Umgebung, eine düstere Unterwelt. Es ist Kunst. Und ich... ich begrüße diese Kunst, und es ist eine schöne Kunst, aber auch eine düstere. Und wir sollten keinen Hehl daraus machen, in welcher Umgebung wir operieren. Wir stehen Schulter an Schulter mit anderen großen Kinofilmen und TV-Serien, die ein ähnliches Umfeld aufzeigen. Also ja, es ist ein hartes Umfeld, weil es ein kriminelles Umfeld ist."

Auch betont Zelnick, dass man Hunderte von Stunden in Grand Theft Auto mit unzähligen Aktivitäten verbringen kann, und nicht nur mit gewalthaltigen.

Auslöser für die erneute Diskussion war wohl dieses Gameplay-Video zur Next-Gen-Version von Grand Theft Auto 5, in dem man genau sehen kann, wie der Spieler erst Sex mit einer Prostutierten hat, und sie anschließend ermordet und auch noch überfährt:

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Grand Theft Auto 5 ist für PS3, Xbox 360, seit dem 18. November 2014 für PS4, Xbox One und seit dem 14. April 2015 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.