Von vielen GTA-San-Andreas-Fans im Vorgänger schmerzlich vermisst, hält die Tuningwerkstatt in GTA V endlich wieder Einzug. Insgesamt vier Tuningwerkstätten stehen dem Spieler zur Verfügung. Auf der Karte an dem Spraycan-Symbol zu erkennen. Die Betreiber der Tuning-Kette namens „Los Santos Customs“ (wahrscheinlich nicht rein zufällig eine Anspielung auf die Tuningschmiede „West Coast Customs“, bekannt aus MTVs „Pimp my Ride“ mit Xzibit) stellen euch sogar eine Werkstatt zum Kauf zur Verfügung, die ihr aber nur mit Franklin erwerben könnt. Der Vorteil neben den wöchentlichen Einnahmen: Alle zukünftigen Tunings sind für euch als neuer Besitzer natürlich allesamt kostenlos.

Nicht alle Autos lassen sich in den gleichen Kategorien im gleichen Umfang tunen. Irgendwo auch verständlich, dass ein Pickup keinen Heckspoiler braucht und ein Cabrio keinen Überrollkäfig vorsieht. Da jeder der drei Charaktere ein eigenes Auto hat, das auch immer wieder vor dem eigenen Haus fahrbereit steht, könnt ihr diese Autos tunen und diese bleiben es dann auch den Rest des Spiels, egal, wo ihr sie „verliert“. Anders sieht es da bei gekauften oder geklauten Autos aus: Diese solltet ihr nach dem Tunen entweder in die Garage eurer Anwesen bringen oder in einer der zusätzlich gekauften Garagen unterbringen.

Folgende Fortbewegungsmittel lassen sich nicht tunen

- Boote
- gewerbliche Fahrzeuge
- Flugzeuge
- Fahrräder
- Einsatzfahrzeuge
- Hubschrauber
- Bau- Militär- und Nutzfahrzeuge (Ausnahme: der Vapid Sadler)

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- Um einer Fahndung zu entkommen, müsst ihr die „Primärfarbe“ in der Kategorie „Lackierungen“ ändern, um eure Fahndungssterne loszuwerden.

- Habt ihr das erste Mal ein Auto so weit wie euch möglich komplett aufgepimpt, erhaltet ihr den Erfolg „Los Santos Customs“.

- Die verfügbaren Tuningoptionen schalten sich in vier Phasen nach einer bestimmten erfolgreich absolvierten Hauptmission nacheinander frei:

- Tuningstufe 1: freigeschaltet nach der Mission „Vater und Sohn“
- Tuningstufe 2: freigeschaltet nach der Mission „Inspektion des Juweliers“
- Tuningstufe 3: freigeschaltet nach der Mission „Totgesagte leben länger“
- Tuningstufe 4: freigeschaltet nach der Mission „Gegen das Gesetz“

Sobald ihr in die Werkstatt fahrt, stehen euch die unten aufgelisteten Kategorien zur Verfügung:

Fahrzeug reparieren

Hier werden sämtliche Schäden an eurem Fahrzeug behoben. Der Preis für die Komplettreparatur richtet sich hierbei nach dem Ausmaß des Schadens und eurem Fahrzeugmodell. Die Reparatur eines Porsche ist erfahrungsgemäß kostspieliger als die eines Toyota.

Panzerung

Die Panzerung ist wirklich nur auf Projektile und deren Abwehr ausgelegt. Wenn ihr mit 120 Km/h gegen einen Pfeiler rauscht, wird die Panzerung in dem Fall relativ wenig abhalten.Zudem solltet ihr zur Panzerung auch schusssichere Reifen kaufen, weil euch ein Panzer auf Rädern relativ wenig bringt, wenn ihr durch den Beschuss nur noch auf den Felgen fahrt. Allerdings solltet ihr beachten, dass die Fenster nicht kugelsicher sind, ihr also trotzdem verwundbar seid, wenn euch die Kugeln durch die Scheiben erwischen.

Bremsen

Je besser die Bremsen, desto effektiver bremst das Auto, was in dem Fall einen etwas kürzeren Bremsweg zur Folge hat und dem Bremseinsatz mehr Biss verleiht.

Karosserie

Zwar ändert eine Kotflügelverbreiterung neben dem Aussehen auch etwas an der Aerodynamic des Autos, diese Änderung ist aber eigentlich nicht wahrnehmbar und somit sollte diese Option eher als kosmetische Veränderung gesehen werden. LKWs haben hier die größte Vielfalt an Kotflügelverbreiterungen

Stoßstangen

Die Stoßstangen ändern nichts am Fahrverhalten des Wagens und sind wie die Kotflügelverbreiterung eher kosmetischer Natur.

Seitenverkleidungen

Die Seitenverkleidungen legen das Auto wie auch die Stoßstangen nur optisch etwas tiefer, haben also einen rein kosmetischen Effekt.

Motor

Durch die verbesserte Motorabstimmung erhöht sich die Beschleunigung eures Motors je nach Tuningstufe sehr deutlich. Je nach Stufe, die ihr den tunt, solltet ihr darauf achten, auch parallel eure Bremsen zu verbessern, denn bei einer deutlich erhöhten Beschleunigung ist man auch schneller gezwungen, im Stadtverkehr mal unerwartet auf die Klötzer steigen zu müssen.

Auspuff

Die Auspuffe sind rein kosmetischer Natur. Sowohl optisch als auch akustisch hören sich die Motoren bei großen Doppelauspuffen natürlich etwas voller und „gemeiner“ an als mit der Serienausstattung.

Motorhaube

Hier könnt ihr zwischen verschiedenen Lufteinlässen wählen, die für eine verbesserte Kühlung des Motors sorgen, hier aber keinen praktischen Zweck erfüllen. Gerade Trevors Wagen „Canis Bodhi“ verfügt hier über sechs Varianten – darunter auch extravagante Bullenhörner.

Kühlergrill

Der Kühlergrill ist ebenso nur eine kosmetische Komponente, die nach eigenem Belieben modifiziert werden kann.

Dach

Bei manchen Autos lässt sich auch das Autodach ändern, zum Beispiel mit einer Carbon-Version.

Hupe

Hier könnt ihr euch nach Herzenslust entscheiden, ob ihr mit der klassischen Eiswagenmelodie, einer Clownsmelodie, einem ohrenbetäubenden LKW-Gedröhne oder zig anderen Hup-Varianten den Vordermännern an der Kreuzung klar machen wollt, wer hier hinter ihnen fährt.

Scheinwerfer

Hier habt ihr die Möglichkeit, euch das Xenon-Licht zu besorgen, was durch den hohen Blauanteil einen weniger warmen Lichtkegel hat als die Standardausführung, aber besonders Nachts als Aufblendlicht auch kontrastreicher wirkt.

Nummernschild

Hier habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Kombinationen aus Schrift- und Schildfarbe.

Lackierung

Die Grundarten der Lackierungen unterteilen sich in fünf Gruppen: Chrom, Klassisch, Matt, Metallic und Metalle.

In der Chrom-Gruppe bekommt ihr nur eine Lackierung – selbsterklärenderweise eine komplette Chrom-Lackierung.

Bei den klassischen Lackierungen ändert sich an der Oberflächenstruktur des Lackes nichts – die Auswahl ist aber riesig.

Matte Lackierungen sind erst in den letzten zwei Jahren so wirklich bekannt geworden – hier zeichnet sich der Lack durch eine nicht-reflektierende Oberflächenstruktur aus, die die verfügbaren Lackfarben „wärmer“ und weicher erscheinen lassen – als hätte man das Auto mit Velourleder überzogen.

Durch den Metallic-Lack bekommt das Auto – wie es die Bezeichnung schon verrät – eine metallische Optik und erweckt den optischen Eindruck, dass trotz einer gewählten Grundfarbe bei der Veränderung des Betrachtungswinkels kleine Schattierungen und Aufhellungen in die Farbe „eingearbeitet“ sind.

Beim Metall-Lack werden im Gegensatz zum Metallic-Lack nicht nur Metallelemente in den Lack untergemischt, sondern die Karosserie komplett mit Aluminium oder Stahl lackiert. Das beschränkt die Farbauswahl zwar nur auf die „Eigenfarbe“ der Metalle, verleiht dem Auto aber trotzdem einen unverwechselbaren Look.

Überrollkäfig

Bei einem Überrollkäfig versteift man das Fahrgestell des Autos. Das sorgt bei großen Unfällen nicht nur für Schutz der Fahrerkabine, sondern verhindert auch, dass das Auto sich mit den Kilometern das Fahrgestell betreffend „verzieht“. Allerdings kann ein Überrollkäfig dadurch auch dazu führen, dass Autos etwas leichter untersteuern.

Spoiler

Der Spoiler hat nicht nur kosmetischen Nutzen. Er sorgt auch zusätzlich dafür, dass der Fahrtwind das Auto beim Auftreffen auf den Spoiler förmlich auf die Straße „drückt“ und ihm so mehr Bodenhaftung verleiht, was zu einer erhöhten Traktion, ergo zu einem besseren Handling des Wagens führt.

Federung

Die Federung legt euer Wägelchen mit jeder weiteren Stufe etwas tiefer, was somit den Schwerpunkt des Wägelchens weiter nach unten verlagert und somit ein besseres Kurvenverhalten zur Folge hat.

Getriebe

Auch das Getriebe verbessert neben den Motor-Upgrades die Beschleunigung signifikant durch eine immer kürzere Übersetzung der Gänge. Aber auch einen kosmetischen Effekt hat das Tunen des Getriebes – wenn auch keinen optischen: Beim Schalten hört ihr jetzt ein markantes Zischen zwischen den Gängen.

Turbo

Der Antrieb des Turboladers erfolgt über die Energie der ausströmenden Abgase und schraubt eure Beschleunigung im Verhältnis zu den Motoren- und Getriebe-Upgrades am deutlichsten in die Höhe.

Felgen

Neben dem Felgentyp könnt ihr euch auch Reifenzubehör zulegen. Die Felgentypen unterteilen sich in verschiedene Fahrzeugkategorien, was euch aber nicht daran hindert, mit eurem Sportwagen beispielsweise einfach Low-Rider-Felgen aufzuziehen.

Beim Reifenzubehör könnt ihr euch mit schusssicheren Reifen ausstatten und den Rauch, den euer Wagen bei einem Burnout verursacht, farblich festlegen. Natürlich ganz hübsch anzuschauen, wenn ein roter Sportwagen auch roten Burnout-Rauch nach sich zieht.

Fenster

Bei den Fenster-Optionen könnt ihr euer Vehikel leider nicht mit kugelsicheren Scheiben ausstatten, dafür aber immerhin zwischen drei Scheibentönungsstufen wählen.

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