GTA 5 kann euren PC ganz schön ins Schwitzen bringen. In der Stadt läuft das Spielgeschehen meist recht flüssig, aber auf dem Land fällt die Leistung oft in den Keller. Rockstar gibt euch zwar etliche Möglichkeiten, an der Grafik zu schrauben, doch in dem Wust an Stellschrauben kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. In diesem Guide zeigen wir euch deshalb, wie ihr GTA V an eure Bedürfnisse anpassen könnt.

Grundsätzliches
Wild herumprobieren bringt wenig. Solltet ihr eine Grafikkarte von Nvidia besitzen, raten wir zum Download des 'Game Ready'-Treibers, der explizit für GTA 5 ausgelegt ist und das Maximum aus eurer Karte herausholen soll. Alternativ könnt ihr auch GeForce Experience herunterladen. Das ist ein Zusatzprogramm, das eure Grafikkarte vorab nach einer Empfehlung einstellt, damit sie bei besonders beliebten Spielen einen guten Mittelweg zwischen Leistung und Bildqualität auswirft. Leider sind die Empfehlungen bei Grand Theft Auto 5 nicht sehr zuverlässig, weil die Anforderungen des Spiels permanent schwanken. Aber die Empfehlung dürfte zumindest einen guten Startpunkt für eure Einstellungen liefern.

Wovon wir grundsätzlich abraten, ist das Herunterdrehen der Bildschirm-Auflösung. Flachbildschirme können ihre Auflösung nicht einfach reduzieren, sie müssen ein Zwischenergebnis errechnen und auf der festen vorbestimmten Bildmatrix ausgeben. Das sieht immer furchtbar hässlich aus und verschafft euch auch nur wenig Leistungszuwachs, denn die Schwachpunkte in der Grafikberechnung liegen schon lange nicht mehr in der grundsätzlichen Ausgabe, sondern in der Größe des Datenverkehrs.

Viele hochaufgelöste Texturen, aufwändige Effekte und Licht- / Schattenberechnungen bremsen auf schwächeren Grafikkarten am ehesten. Spielt also lieber auf der nativen Auflösung eures Monitors und schraubt an der Darstellungsqualität. Das bringt deutlich mehr als eine Reduzierung der Gesamtauflösung. Eine viel besserer Alternative mit ähnlichem Effekt ist eine Darstellung im Fenstermodus: hier kann man die Auflösung unabhängig von der Bildmatrix herunterschrauben – muss dann aber mit einem Rahmen leben.

GTA 5 PC - Grafikeinstellungen optimieren, mehr Performance, bessere Grafik

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Auf dem PC ist GTA 5 noch einen Zacken knackiger als auf PS4 und XO. Damit ihr das Maximum rausholen könnt, braucht ihr allerdings auch eine Höllenmaschine.
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GTA V: Grafik tunen, optimale Einstellungen

Hier findet ihr die verfügbaren Grafikoptionen und ihre Wirkung. Sie sind genauso aufgelistet wie im Menü des Spiels, sodass ihr die Liste Punkt für Punkt abklappern könnt. Wir starten mit den normalen Grafikeinstellungen unter dem Menüpunkt „Grafik“.

1) Vorgeschlagene Begrenzung ignorieren
Dieser Menüpunkt bestimmt, ob ihr die Speichergrenzen eurer Grafikkarte überschreiten dürft oder nicht. Bei Desktop-System kann dies einen Leistungszuwachs bringen, wenn euer System gut abgestimmt ist. Besonders wichtig ist die Geschwindigkeit eures normalen Arbeitsspeichers, denn alle Videodaten, die eure Grafikkarte nicht mehr fassen kann, werden dahin ausgelagert und nur bei Bedarf in den Videospeicher geschaufelt.

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Bei weniger aufs Spielen optimierten Systemen ist der Arbeitsspeicher erheblich langsamer als der Videospeicher – was zu Rucklern und Unterbrechungen führt. Übertreibt ihr es, kann das Spiel sogar über mehrere Sekunden hinweg einfrieren oder komplett abschmieren, weil der Datenverkehr enorm ansteigt. Solltet ihr diese Option nutzen, dann geht vorsichtig vor und erhöht gerade mal so, dass ihr eurer Grafikkarte ein Viertel ihres eigenen Speichers dazu spendiert. Wie viel Speicher ihr für die Grafik benötigt, wird euch in den Optionen angezeigt.

Diese Option kann auch eine Alternative darstellen, wenn ihr eine Laptop-Grafikkarte mit Shared-Memory-Architektur verwendet. Solche Grafikeinheiten haben keinen eigenen Speicher und sammeln daher sowieso alles im normalen RAM. Trotzdem ist es grundsätzlich nicht die beste Lösung. Wer mehr Shared Memory für seine Grafikkarte braucht, ist besser beraten, den Wert im Bios des Rechners zu vergrößern. Auch hier ist jedoch Vorsicht geboten – ihr wollt euer Betriebssystem nicht destabilisieren!

2) Direct-X-Version
Direct X ist die verwendete Grafikschnittstelle. Je neuer die Version, desto bessere Effekte können gezeigt werden. Eingestellt ist grundsätzlich die neueste verfügbare Direct-X-Version. Bei den meisten heutigen Grafikkarten also Direct X 11. Bei älteren Modellen und älteren Betriebssystemen gegebenenfalls Direct X 10 oder 10.1. Ihr könnt die Direct-X-Verwendung selbst herunterdrehen. Dadurch wird tatsächlich Leistungsspielraum frei, weil bestimmte Effekte gar nicht mehr dargestellt werden können und auch nicht mehr hintergründig bereitstehen. Diese Methode gleicht aber der Axt im Walde. Wir empfehlen, die für euch aktuellste Direct-X-Grafikansteuerung beizubehalten.

3) Bildschirmtyp
Zur Auswahl stehen drei Modi: Vollbild, Fenstermodus ohne Rahmen und Fenstermodus mit Rahmen. Wollt ihr die Leistungsanforderungen anhand der Auflösung reduzieren, so ist ein Fenstermodus ratsam - und weit besser als die Reduzierung der Gesamtauflösung des Monitors. Das bringt aber nicht übermäßig viel. Die schönste Darstellung bekommt ihr freilich nur per Vollbild.

4) Auflösung
Bestimmt die Anzahl der verwendeten Pixel. Sollte man nur im Fenster-Modus verstellen. Ansonsten immer bei der nativen Auflösung des Monitors belassen, um unsaubere Kanten und Blockbildung zu vermeiden. Die Verringerung der Auflösung spart allerdings ein wenig benötigten Videospeicher ein.

5) Bildformat
Sollte dem eures Monitors entsprechen – auch im Fenstermodus, sonst wird das Bild gegebenenfalls verzerrt.

6) Bildwiederholrate
Entspricht immer automatisch der eures Monitors. Kann bei manchen Monitoren verstellt werden.

7) Ausgabe-Monitor
Habt ihr mehrere Monitore angeschlossen, könnt ihr hier einstellen, auf welchem das Spiel gezeigt wird.

8) FXAA
FXAA ist ein speicherschonendes Verfahren zur Kantenglättung. Da es um einen Post-Processing-Effekt geht, verliert ihr durch ihn weder Speicher noch viel Rechenzeit. Leider bewirkt FXAA in GTA V nicht viel, da es sehr viele Kanten gibt und das Post Processing kaum unterscheiden kann, was es glätten soll und was nicht. Es schadet jedenfalls nicht, es aktiviert zu lassen, da es kaum Ressourcen verbraucht.

9) MSAA
Steht für Multi Sampling Anti Aliasing. Aktiviert ihr dies, wird die Grafik deutlich höher aufgelöst berechnet als der Monitor darstellen kann. Die Zurückberechnung des ultrascharfen Bilds auf Monitorgröße sorgt für geglättete Kanten. Da dabei Bilder mit sehr hohen Auflösungen zwischengespeichert werden müssen, geht dabei ungemein viel Videospeicher flöten. Außerdem steigt die Rechenzeit ein wenig an, abhängig von der Anzahl an Effekten und Echtzeit-Berechnungen vorher ausgeführt werden müssen.

Diese Option zu aktivieren lohnt sich nur in zwei Fällen. Entweder ihr habt eine Grafikkarte mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher parat, oder ihr dreht die Bildqualität zugunsten glatter Kanten herunter. Wer mit 2 GB hantiert, hat von diesem Zuwachs wenig, wenn auch deutlich mehr als mit dem einfachen FXAA. Wir raten Spielern mit 2 GB eher von MSAA ab.

10) Nvidia TXAA
Mit einer Nvidia-Grafikkarte der Kepler-Generation steht euch TXAA zur Verfügung, sobald ihr MSAA aktiviert. TXAA ist zeitbasiert und hat ein erheblich besseres Leistungsverhältnis. Schon ein zweifacher Faktor hat ähnliche Qualität wie vierfaches MSAA. Allerdings ist TXAA von MSAA abhängig und verbraucht ebenso viel Speicher sowie ein weiteres Stückchen mehr Leistung. Auch hier seid ihr mit 2GB Videospeicher nicht wirklich ausreichend ausgestattet. Ihr könnt eine zweifache Stufe zwar in euren Speicher quetschen – notfalls mit leichten Reduzierungen an anderer Stelle. Ob der Qualitätszuwachs ausreicht, um die Einbußen zu rechtfertigen, hängt mehr oder minder davon ab, wie stark eure Grafikkarte ist.

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VSync
VSync steht für „Vertikale Synchronisation“. Aktiviert ihr diese Option, wird jedes Bild zeitlich so ausgegeben, dass es mit der Bildausgabefrequenz eures Monitors parallel läuft. Dadurch vermindert ihr Verzerrungen und Bildumbrüche im Bild (sogenanntes Tearing). Ihr könnt den VSync-Wert auch auf „halb“ setzen – in diesem Fall wird jedes zweite Bild ausgespart.

Beide VSync-Otionen nützen euch nur dann etwas, wenn ihr entweder die volle Bildrate oder die halbe Bildrate permanent erreicht. In der Regel sind das dann 60 FPS oder 30 FPS. Fallt ihr darunter, so wird ein deutliches, unschönes Stottern sichtbar, weil euer PC noch mehr Bilder verliert als sonst. Er muss ja immer wieder auf den synchronen Takt eures Monitors warten. Fallt ihr bei vollem VSync z.B. auf 58 berechnete Bilder in der Sekunde, so werden praktisch eher 50 bis 55 ausgegeben, die ein regelmäßiges Stottern verursachen. Der Nachhang-Wert verdoppelt sich bei halben VSync.

VSync limitiert also theoretisch die Bildrate, kann diese jedoch nicht positiv beeinflussen oder den Rechenaufwand vermindern. Fallt ihr unter die gegebene Bildrate, entsteht sozusagen ein Stau. Könnt ihr aber die angepeilte Bildrate stetig halten oder übertreffen, so ist VSync stark angeraten, denn das stabilere Bild sieht auch besser aus!

Bei Fokusverlust Spielpause einlegen
Dies ist keine Grafikoption, sondern eher eine Einstellung des Übergangs der interaktiven Szenerie.

Bevölkerungsdichte
Bestimmt die Anzahl generierter Passanten auf den Straßen. Setzt sie herunter, wenn ihr allgemeine Leistungseinbußen in der Stadt habt. Diese Einstellung spart aber so gut wie keinen Videospeicher ein.

Bevölkerungsvielfalt
Bestimmt, wie viele verschiedene Arten von Passanten generiert werden. Senkt ihr den Wert, so wiederholen sich bestimmte Typen öfter. Anhand dieser Einstellung könnt ihr den Videospeicher-Bedarf ein ganzes Stück reduzieren – wenn auch auf Kosten der Abwechslung bei den Passanten.

Texturqualität
Die niedrigste Qualitätsstufe ist „Normal“. Dreht ihr diesen Wert nach oben, werden die Oberflächen aller Objekte schärfer. Dies schluckt etwas mehr Leistung, nimmt aber vor allem einiges mehr an Videospeicher in Anspruch. Ähnlich wie bei der Kantenglättung ist es auch hier möglich, mit 2 GB Videospeicher mehr Qualität herauszuholen, wenn man an anderer Stelle ein wenig spart. Sollte aber nur in Erwägung gezogen werden, wenn auch entsprechend viel Leistung zur Verfügung steht. Gerade beim Genuss in 4k-Auflösung kann dieser Wert das Zünglein an der Waage sein, denn unter 4k ziehen schärfere Texturen auch mehr Leistung.

Shader-Qualität
Dieser Wert bestimmt, wie genau gewisse Effekte auf den Oberflächen der Objekte berechnet werden. Dies gilt für alle Arten von Oberflächen, daher kann das Senken dieses Werts enorm Leistung freigeben. Allerdings sind die Einbußen bereits ab zwei gesenkten Stufen recht deutlich sichtbar, weil die Darstellung gröber erscheint. Bei extremen Schwankungen in der Bildrate kann es sich lohnen, zumindest eine Qualitätsstufe herunter zu gehen.

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Damit Rockstars Megaseller so aussieht, müsst ihr schon ein bisschen an den Einstellungen schrauben.
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Schattenqualität
Wenn ihr an der Schattenqualität spielt, könnt ihr ebenfalls enorm Leistung freigeben, denn Schatten gehören zu den intensivsten Rechenzeit-Schluckern. Senkt ihr diesen Wert, so werden die Schatten gröber gezeichnet und alle schrägen Kanten werden zahniger bzw. aufgeschwämmter. Kann bei älteren System aber sehr lohnenswert sein, gerade auf höheren Bildauflösungs-Stufen.

Reflexionsqualität
Verändert die Auflösung und Genauigkeit der Reflexions-Cubemaps auf Autos, auf Fenstern, im Wasser und so weiter. Spart nur sehr gering am Speicher, kann aber die allgemeine Leistung etwas erhöhen, sofern der Wert gesenkt wird.

Reflexions-MSAA
Da Reflexionen sowieso schon deutlich gröber sind als die tatsächliche Umwelt, entstehen schneller gezahnte Ränder. Wollt ihr diese glätten, so hilft euch das Reflexions-MSAA. Kostet nicht übermäßig viel Speicher und Leistung, ist aber auch nur ein kleines, eher unscheinbares Feature, das man gegebenenfalls vernachlässigen kann. Wer aus der 4k-Qualität alles herausholen will, kann hier aufdrehen.

Wasserqualität
Bestimmt, wie sanft Wellen gebrochen werden und wie genau sich Licht und Umgebung darin spiegeln. Gerade bei Klapperrechnern und schwächeren Desktop-PCs lohnt es sich, die Qualität ein wenig zu reduzieren.

Partikelqualität
Partikel sind in der Regel ermogelte Effekte für Funkenschlag, Explosionen, Regen usw. Ihre Darstellung nimmt an sich vergleichsweise wenig Rechenleistung in Anspruch. Allerdings verlangen manche Partikel eine Pfad- oder Zielberechnung (einen sogenannten Raycast). Einzeln kein Problem, in der Masse aber schon. Solltet ihr insbesondere bei Partikeldarstellung Einbußen vernehmen, dann dreht die Qualität hier herunter. Bei den meisten Desktop-Systemen sollte das aber wenig Auswirkung haben.

Nachbearbeitung
Hier geht es um die sogenannten Post-Processing-Effekte, z.B. Licht-Spielereien, Farbanpassungen oder auch das die Kantenglättungs-Methode FXAA. Hier zu schrauben lohnt sich, wenn ihr weniger als 2GB Videospeicher auf der Grafikkarte habt. Die Nachbearbeitung nimmt aber nur wenig Rechenzeit in Anspruch, sofern ihr unter „normalen“ Auflösungen bis 1080p spielt. Das heruntersetzen lässt die Darstellung etwas nüchtern erscheinen.

Bewegungsunschärfe-Intensität
Der Name sagt alles. Kann minimal Leistung einsparen, aber nicht viel. Das Bild wirkt bei Aktivierung in Bewegung etwas weicher, aber auch weniger scharf.

Tiefenschärfeeffekte
Bestimmt, ob und wie stark eine künstliche Linse Vordergrund und Hintergrund über Schärfe voneinander trennt. Ist auf schwächeren oder älteren System ein Leistungsschlucker. Moderne Grafikkarten haben damit kaum Probleme.

Anisotropes Filtern
Dieser Wert bestimmt die Schärfe und Genauigkeit aller Oberflächen in der unmittelbaren Umgebung. Senkt ihr diesen Wert, so erkennt ihr mit jeder gesenkten Stufe, wie eine unscharfe Darstellungsgrenze näherrückt (Mip-Berechnung) und wie die nahen Oberflächen immer pixeliger werden. Bei Grafikkarten aus den letzten zwei bis drei Jahren frisst antisotropisches Filtern so gut wie keine Leistung und kann daher auf 16-fach gelassen werden.

Umgebungsverdeckung
Diese Wert ist kritisch, weil er erheblichen Einfluss auf Qualität und Rechenkraft hat. Je tiefer der Wert, desto länger bleiben Objekte (die eigentlich gar nicht zu sehen sind, weil sie von einem anderen Objekt verdeckt werden) in der Szene. Der Vorteil beim Hochstellen dieser Option ist das Einsparen von Rechenzeit. Alles, was von einem unbeweglichen Objekt (z.B. einem Haus) verdeckt wird, muss nicht mehr berechnet werden – dadurch werden Ressourcen frei. Es kann aber auch passieren, dass Objekte einen kleinen Tick zu früh aus der Szene verschwinden, wenn ihr zu nahe dran steht oder euch umschaut. Je gröber die Berechnung, desto weniger kann das passieren. Dafür berechnet euer PC aber dann mehr als eigentlich sichtbar ist.

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Bei diesem Schattenwurf ächzt jeder Rechenknecht.
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Tesselation
Tesselation ist eine Technik, die grobe Oberflächen vortäuschen kann, ohne dass sie tatsächlich gezeichnet werden müssen. So kann man zum Beispiel die Fugen einer Ziegelwand besonders kontrastreich einmulden oder grobe Steine noch gröber wirken lassen. Dies ist ein relativ rechenintensiver Effekt, der aber nur an wenigen Stellen in GTA V zum Einsatz kommt. Ihr seht ihn vor allem an Backsteinmauern oder gelegentlich in der freien Natur. Die Qualität zu senken macht solche Unebenheiten glatter, aber auch unspektakulärer – stellt euch einfach mal eine Burg vor, deren alte Steine so glatt aussehen, dass sie nagelneu sein könnten. Eine Senkung kann bei älteren Grafikkarten jedoch einiges an Leistung freigeben.

Erweiterte Grafik

Die folgenden Werte wirken sich extrem auf die Leistung eures Rechners aus, da sie alle normalen Grafikeinstellung auf mehr sichtbare Fläche ausweiten. Hier zu fummeln hat also noch stärkere Auswirkung.

Lange Schatten
Bestimmt, ob Schatten aller Objekte, aber insbesondere von Bäumen, bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang bis zur Spitze ausberechnet und dargestellt werden. Bei tiefer Sonnenneigung werden Schatten auch extrem lang und reichen mitunter in Bereiche hinein, die ihr gar nicht richtig sehen könnt. Die lange Darstellung ist realistisch, fordert aber auch viel Rechenzeit sowie Speicher.

Hochauflösende Schatten
Bestimmt die allgemeine Projektionsqualität der Schatten für die komplette Umgebung. Sollte nur erhöht werden, wenn ihr sowieso schon durchgängig hohe Bildraten generiert, kann ansonsten extrem viel Leistung und Speicher kosten.

Streamen mit vielen Details beim Flug
Die Darstellung der Umgebung ist im Flug eine andere als am Boden. Alle Objekte werden dann in einem sogenannten Batch zusammengefasst und durch „Level of Detail“-Objekte ausgetauscht, die gröber sind und somit weniger Rechenzeit kosten. Dies ist nützlich, da ihr aus der Luft auch sehr viele Objekte wahrnehmt. Verstellt ihr diesen Wert, bekommt ihr mehr von der „hochaufgelösten“ Welt zu sehen und weniger Objekte fallen weg. Dies kostet sowohl Rechenzeit als auch Speicher. Finger weg bei älteren Rechnern!

Erweiterte Darstellungs-Distanz
Legt den Horizont weiter in die Ferne – dadurch wird von allem mehr gezeigt. Kostet Rechenzeit und Speicher.

Erweiterte Schattendistanz
Bestimmt, wie weit in die Ferne Schatten gezeichnet werden. Schatten sind immer rechen- und speicherintensiv. Dreht hier nur hoch, wenn ihr Leistung frei habt.

Jetzt mal Butter bei die Fische: das beste GTA aller Zeiten?

  • 38%Grand Theft Auto V
  • 22%Grand Theft Auto: San Andreas (2004)
  • 18%Grand Theft Auto: Vice City (2002)
  • 6%Grand Theft Auto (1997)
  • 5%Grand Theft Auto 2 (1999)
  • 4%Grand Theft Auto IV (2008)
  • 4%Grand Theft Auto 3 (2001)
  • 1%Grand Theft Auto: The Ballad of Gay Tony (2009)
  • 1%Grand Theft Auto: London 1969 (1999)
  • 1%Grand Theft Auto: Episodes frpm Liberty City (2009)
  • 1%Grand Theft Auto: Vice City Stories (2006)
  • 0%Grand Theft Auto: Chinatown Wars (2009)
  • 0%Grand Theft Auto: Liberty City Stories (2005)
  • 0%Grand Theft Auto: The Lost and the Damned (2009)
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