In der vergangenen Woche ereignete sich in den USA eine blutige Tat, bei der ein Achtjähriger seine Großmutter mit einer Pistole in den Kopf schoss - nur wenige Minuten vorher soll er Grand Theft Auto 4 gespielt haben.

Grand Theft Auto 4 - Nach blutiger Tat in den USA: GTA 4 wird an den Pranger gestellt

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Mal wieder werden Videospiele an den Pranger gestellt, mal wieder ist es Grand Theft Auto, mal wieder wird sich nicht gefragt, wieso ein Kind Zugang zu einer Pistole hatte.
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Klar also, dass sich die US-Medien sofort auf Rockstars Open-World-Titel stürzten, statt sich wirklich zu fragen, wieso ein Achtjähriger überhaupt Zugriff auf eine Waffe hatte und wie es in seiner Psyche bzw. seinem Umfeld aussah. Und auch die Polizei fragt sich, ob Videospiele zu gewalthaltig sind.

Kotaku hat einige Medienberichte bzw. Videos verlinkt, in denen das Ganze ein Thema ist. Und im Grunde geht es immer nur um Grand Theft Auto 4 bzw. Videospiele. So heißt es beispielsweise bei Fox News, dass man mit Videospielen das Schießen auf Menschen üben könne.

Take-Two hat dazu bereits Stellung bezogen: "Dies einer Verbindung zu Entertainment [bzw. Videospielen] zuzuschreiben - eine Theorie, die schon mehrfach durch Studien widerlegt wurde - spielt die Tat herunter und umgeht das eigentliche Problem."

Eine Strafe muss der Achtjährige aufgrund seines Alters nicht befürchten.

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