Grand Ages: Rome – Test

PC

Konkurrenz für Anno und Siedler?

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von Sebastian Weidner, 27. Februar 2009 09:00 Uhr

Wie doch die Zeit vergeht. Galten Aufbaustrategiespiele früher als Garant für Erfolg im deutschsprachigen Raum, vegetiert das Genre mittlerweile am Existenzminimum. Vorbei die Ära der „Caesars“, „Pharaos“ und „Völker“. Wer als Aufbaustrategiespiel heute nicht dem adeligen Stammbaum des „Anno“- oder „Siedler“-Geschlechts angehört, dessen Halbwertszeit ist zumeist kaum mehr messbar.

Grand Ages: Rome lehnt sich nun als einer von ganz wenigen Vertretern gegen die bestehenden Machtverhältnisse auf und will das bisherige Erfolgsduo (Anno und Siedler) zum Triumvirat erweitern.

Brot und Spiele für darbende Aufbaustrategen. Grand Ages: Rome macht sich dank cleverer Innovationen einen Namen im Genre.FazitDer Anspruch von Grand Ages: Rome leitet sich alleine schon aus dem Namen ab. Den hat Publisher Kalypso mit Bedacht ausgewählt. Unter dem „Grand Ages“-Banner sollen in den kommenden Jahren nämlich weitere historisch verbriefte Titel erscheinen. Rome, ursprünglich als Imperium Romanum 2 angekündigt, ist der erste davon. Weitere Details zu Namensfindung, -änderung sowie Historie ersparen wir euch an dieser Stelle und beschäftigen uns lieber mit der Frage aller Fragen: Wie viel Spaß macht der römische Eintopf eigentlich?

Screenshot zu: Konkurrenz für Anno und Siedler?Idyllisch, beste Lage und nette Nachbarn: Die gamona-Büros sind eine wahre Augenweide.

Auf den ersten Blick entpuppt sich Grand Ages: Rome als klassischer Vertreter seiner Zunft, der in Sachen Spielmechanik nur wenige Experimente wagt. Peu à peu entsteht nach bekanntem Strickmuster eine Siedlung, die, befeuert von Holzfällern, Schweinebauern, Steinklopfern und vielen mehr, der konstant wachsenden Bedürfnisbefriedigung zweier Bevölkerungsschichten Herr werden muss.

Religion, Hygiene, Unterhaltung, ein reichhaltiges Nahrungssortiment – nach und nach werden die Wünsche der Plebejer (Arbeiterklasse), der Equites (Bildungsbürgertum) und schließlich der wohlhabenden Patrizier anspruchsvoller. Zufrieden gestellt wird das Volk unter anderem mit Tempeln, Tavernen, Theatern oder einem Kolosseum. So weit, so Aufbaustrategie-Standard…

Kommentare 4
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DerSeb28.05.2009 17:00
Ihr seid doof, das spiel ist ganz gut, man muss es halt nur können :D
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otto09.04.2009 13:54
"doff"??? Ah ja...
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bnn10.03.2009 18:29
das spiel ist doff ihr wixxer
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blacksun8428.02.2009 15:28
Mir hat die Demo nicht gefallen. Dann lieber auf Anno 1404 warten.
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