"GT Sport versucht, Rennsport nicht nur digital abzubilden, sondern zelebriert ihn leidenschaftlich auf unzähligen Ebenen." - Benedikt Plass-Fleßenkämper

In Internet-Foren wird häufig diskutiert, ob man wirklich sehen kann, wenn ein Rennspiel mit 60 Bildern pro Sekunde läuft. Im Falle von GT Sport dürfte es diese Diskussion kaum geben, denn technisch drückt das Gebotene ordentlich aufs Gaspedal. Ob allein oder im Pulk mit bis zu 19 anderen Fahrern, ob auf PS4 in 1080p oder auf PS4 Pro in dynamischem 4K – GT Sport läuft tadellos und stets butterweich. Ergänzt man nun noch die grandiosen Force-Feedback-Effekte und die radikal optimierte Soundkulisse, bleibt unterm Strich ein wahrlich berauschendes Fahrgefühl. Kudos sammeln Yamauchi und sein Team darüber hinaus für den beeindruckenden „Scapes“-Foto-Modus, den endlich verfügbaren Livery-Editor, den Splitscreen-Modus und die auch sonst überall durchschimmernde Leidenschaft fürs Automobil (Stichwort Fahrzeugmuseum). Aber auch die Kooperation mit der FIA und die daran gekoppelten Anreize haben eine Erwähnung verdient und zeigen, dass GT Sport Rennsport nicht nur digital abzubilden versucht, sondern ihn auf unzähligen Ebenen leidenschaftlich zelebriert.

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Trotzdem: Noch ist hier nicht alles Gold, was glänzt. Das gilt im Speziellen für die Gegner-KI, die im Probespiel viel zu zahm agierte. Dass GT Sport weiterhin kein dynamisches Wetter bietet, der VR-Modus bisher nur 1-vs-1-Rennen gegen die KI unterstützt und die Solo-Kampagne am Ende des Tages vor allem als Sprungbrett für den Online-Modus dient, dürfte manchem Fan ebenfalls Bauchschmerzen bereiten. Davon abgesehen bleibt meine Vorfreude auf den 18. Oktober jedoch ungebrochen. In diesem Sinne: Her mit der Testversion!

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