Zwei neue Infos für 'Gran Turismo'-Fans: Man kann erstmals in der Geschichte der Reihe auf dem Mond fahren und sich per GPS-Mobile-App eigene Strecken "erfahren".

Gran Turismo 6 - Auf dem Mond fahren und eigene Strecken per GPS-Mobile-App "erfahrbar"

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Simulation hat einen Namen - Gran Turismo 6
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In knapp einem Monat können PS3-Besitzer das letzte PS3-Highlight des Jahres kaufen: Gran Turismo 6. Die langlebige Rennsimulation scheint sich mit dem sechsten Teil auch auf neue Pfade zu geben, sowohl spielerisch als auch technisch.

Nicht nur, dass ein realistischer Zeitablauf gepaart mit einem Astronomie-System für dynamische Tag- und Nachtwechsel inklusive Sternensystem sorgen soll, der Spieler wird wohl auch in der Lage sein, auf dem Mond zu fahren - in einem Lunar Roving Vehicle LEV-001 '71. Na wenn das nicht mal eine völlig neues Simulationsgefühl verheißt? Im neuen Concept Movie #6 "Start Your Engines" ist die Fahrt auf dem Mondgefährt ganz am Ende für einen Moment zu sehen. Man darf also gespannt sein, ob das nur ein Konzept darstellt oder ob Polyphony Digital tatsächlich den Mann im Mond besuchen will.

Wer seine Runden lieber auf der guten alten Erde drehen will, hat dafür die Auswahl aus satten 1200 Boliden. Im Vergleich zum Vorgänger hat man Gran Turismo 6 rund 120 neue Autos spendiert, die den Fuhrpark nun auf die unglaubliche Anzahl von 1200 steigen lässt. Und die darf man dann auf über 100 Strecken-Layouts in 37 Locations an ihre Grenzen bringen, um dem Rausch der Geschwindigkeit zu verfallen.

Ein weiteres neues und überaus interessantes Feature hat Polyphony Digital ebenfalls in Gran Turismo 6 verbaut. Momentan scheinen Smartphone-Apps, die sich direkt mit dem Spielgeschehen verbinden können, ja schwer angesagt zu sein. Auch in Gran Turismo scheint man da keine Ausnahme zu machen. Doch Polyphony Digital wollte wohl keine unausgegorene App, die lediglich für Statistiken oder Tuning gut ist, sondern etwas, das tatsächlich in der Lage ist, die Immersion voranzutreiben und dem Spieler einen Hauch an Persönlichkeit zu bieten.

So wird Gran Turismo 6 als Besonderheit mit einer GPS-Mobile-App aufwarten, die den Course Maker, also den eingebauten Streckeneditor insofern unterstützt, dass man nun ganz persönliche Strecken quasi "erfahren" kann. Fährt man also mit dem eigenen Wagen eine tatsächliche Strecke in der Realität ab, werden die Daten über die App in das Spiel gespeist und eine digitale Kopie dieser "erfahrenen" Strecke erstellt, die man nun auch im Spiel in Form eines Rundkurses befahren darf. Das verspricht doch unzählige Möglichkeiten, endlich all die Strecken mit Karacho abzufahren, bei denen man sich im echten Leben ansonsten nicht getraut hätte.

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