Gran Turismo 4 (PS2-Test)
(von Jan Keitsch)

Gran Turismo - bei diesen Worten bekommen Rennsportfans überall in der Welt leuchtende Augen. Die Simulation aus dem Hause Sony dominiert seit Jahren das Rennsportgeschehen auf der PlayStation und ihrem Nachfolger.

Nach langer Entwicklungszeit und einigen Verschiebungen können Hobby-Rennfahrer nun endlich auch in "Gran Turismo 4" ihr Können beweisen! Doch wird auch der aktuelle Ableger der erfolgreichen Rennspielserie wieder zum Genrekönig - oder muss Sony Federn lassen?

Gran Turismo 4 - Gran Tourismo 4 - Intro Movie

Grand Turismo - Eine Erfolgsgeschichte
Im Jahre 1997, also bereits drei Jahre nach dem Start von Sonys Bestseller-Konsole, erblickte der "Real Driving Simulator" von Sonys Entwicklerstudio Polyphony Digital das Licht der bunten Welt der Videospiele. Schnell war klar, dass es sich hier nicht einfach um ein neues Rennspiel handelte, sondern um eine Revolution im Rennspielgenre.

Die Entwickler drangen in neue Regionen des Realismus vor, den man zuvor noch auf keiner Plattform gesehen hatte. Das Fahrverhalten der Wagen wurde detailgetreu den Vorbildern nachempfunden und die präzise Steuerung setzte neue Maßstäbe für zukünftige Konkurrenten. Auch grafisch ließ Gran Turismo alle bisherigen Rennspiele auf der PlayStation spielend hinter sich. Besonders die Rennwiederholungen überzeugten durch eine bis dahin unbekannte Detailgenauigkeit. Der Nachfolger führte 1999 den Siegeszug des ersten Teils fort.

Spielerisch hatte man nur wenig verändert, schließlich war bereits der Vorgänger ein Meilenstein. Stattdessen erhielt die Grafik ein kleines Update und der Umfang des Spiels wurde nochmals gesteigert. Über 600 Fahrzeuge von 30 verschiedenen Herstellern fanden auf den zwei CDs Platz.

Damit konnte man auch die letzten Zweifler überzeugen und erneut landete "Gran Turismo" auf Platz 1 der Verkaufscharts. Der dritte Ableger der Reihe sollte im Jahre 2000 als Launchtitel alle Fans der GT-Reihe zum Kauf der neuen PlayStation 2 bewegen.

Die perfektionistischen Entwickler waren jedoch nicht pünktlich fertig und so erschien "Gran Turismo 3: A-Spec" erst sechs Monate später im Sommer 2001. Die Verspätung verhinderte aber nicht den erneuten Erfolg der Entwickler. Fachpresse und Fans waren sich einig, dass "Gran Turismo 3" nicht nur einen würdigen, sondern einen phänomenalen Nachfolger darstellte.

Gran Turismo 4 - Wird Teil 4 wieder zum Genrekönig?

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Polyphony kitzelte schon damals fast alles aus der PlayStation 2 heraus. Die brandneue Physik-Engine, die ultra-realistischen Wettereffekte und die Reflektionen und Spiegelungen in Echtzeit stellten erneut eine Revolution dar. Es folgten das Add-On "GT3: Concept", welches statt normalen Autos ausschließlich Konzeptstudien der großen Autohersteller enthielt, und die kostenpflichtige GT4-Demoversion "Gran Turismo 4: Prologue".

Packshot zu Gran Turismo 4Gran Turismo 4Erschienen für PS2 kaufen: Jetzt kaufen:

Beide standen wie gewohnt in den Verkaufscharts ganz oben, letztlich sollten sie aber nur die Wartezeit auf den nächsten Meilenstein des Rennspielgenres - Gran Turismo 4 - verkürzen.

Erste Schritte in Gran Turismo 4 Nach dem Einlegen der DVD versetzt ein wunderschönes Intro jeden Rennsportfan umgehend in die passende Stimmung. Wunderschöne Autos rasen mit hohem Tempo in ausgezeichneter Grafik bei musikalischer Untermalung über den Bildschirm.

Auch Rennsportmuffel werden so gleich vom Fieber angesteckt. Nach dem Anlegen des Profils fühlt man sich im Menü gleich heimisch. Zwar sieht alles etwas anders aus als im Vorgänger, die Funktionalität hat sich jedoch kaum verändert. GT-Veteranen wissen also sofort, was sie zu tun haben. Wie gewohnt stehen zwei unterschiedliche Spielmodi bereit. Der GT- und der Arcade-Modus. Im Arcade-Modus kann man ohne Erfolgsdruck auf allen bisher freigeschalteten Strecken mit zahlreichen Autos Rennen fahren.

Zwar muss man den Großteil der 700 verfügbaren Fahrzeuge erst freispielen, die Auswahl an spielbaren Fahrzeugen ist jedoch zu Beginn von GT4 bereits höher als die Gesamtanzahl an Autos in vielen anderen Rennspielen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich beliebig verstellen und auch Fahrhilfen können optional aktiviert werden. Daher fällt auch Anfängern der Einstieg leicht. Der Arcade-Modus bietet zahlreiche Möglichkeiten. Ob Sie gegen fünf weitere Gegner ein Rennen austragen möchten, in Matsch und Schnee Rally-Feeling spüren wollen oder auf einer Strecke Ihrer Wahl Bestzeiten fahren möchten, bleibt Ihnen überlassen. Auch Multiplayerspaß ist garantiert, denn sowohl per Splitscreen als auch im Netzwerk können Sie gegen Ihre Freunde antreten. Im LAN-Modus können Sie sogar bis zu sechs Konsolen vernetzen! Viele Fans hofften ebenfalls auf einen Online-Modus. Sie wurden jedoch enttäuscht. Trotz des bisherigen Erfolges der Onlinefunktionen der PlayStation 2 entschied sich Polyphony gegen dieses Feature.

Der GT-Modus - das Herzstück der Rennsimulation Während sich Neulinge zunächst im Arcade-Modus aufwärmen und Erfahrungen sammeln, stürzen sich eingefleischte Benzinjunkies umgehend in den Grand Turismo-Modus. Hier fährt man nicht einfach einzelne Rennen, sondern erlebt die gesamte Karriere eines Rennfahrers.

Zu Beginn seiner Karriere steht man noch mit wenig Geld und ohne Fahrlizenzen da. Ein kleines Auto ist aber bereits erschwinglich und so kann man sich mit einem schicken Kleinwagen ins Renngeschehen stürzen. Ohne Fahrlizenzen stehen aber ähnlich wie in den Vorgängern nur wenige Rennen zur Verfügung. Damit Sie also an größeren Rennen mit höheren Preisgeldern teilnehmen dürfen, müssen Sie erst jeweils 16 Prüfungen erfolgreich bewältigen, um eine von insgesamt vier Rennlizenzen zu erwerben. Diese Prüfungen dienen dazu, dass Neueinsteiger den Umgang mit den verschiedenen Fahrzeugen erlernen.

Denn anders als in vergleichbaren Rennspielen braucht man etwas Zeit, um das Fahrverhalten der Autos völlig in sich übergehen zu lassen. Jeder kleine Verbremser und jede unüberlegte Lenkbewegung kann fatale Folgen haben. Doch die Lizenzprüfungen sorgen schrittweise dafür, dass der Spieler ein Gefühl für sein Gefährt erhält und für den harten Rennalltag gewappnet ist. Zwar sind die Prüfungen fordernd und Neulinge werden sicher nicht jeden Test auf Anhieb bestehen, wer aber die sinnvollen Ratschläge befolgt, die einem das Spiel vor jeder Prüfung gibt, der sollte keine größeren Hürden erleben. Nach dem erfolgreichen Bestehen der Lizenzprüfungen beginnt der Ernst des Rennfahrerlebens.

Verschiedene Rennen, Veranstaltungen und Meisterschaften laden zur Teilnahme ein. Wer bisher noch keinen Teil der GT-Serie gespielt hat, der wird sich von den enormen Möglichkeiten fast erschlagen fühlen, Profis werden aber viele Parallelen zum Vorgänger entdecken.Car-Tuning Deluxe
Ein legendärer Bestandteil von Grand Turismo ist seit dem ersten Teil die Möglichkeit, seine Autos nach allen Regeln der Motorsportkunst zu tunen. Schon lange vor "Pimp my Ride" und "NFS Underground" konnte man hier seinen Wagen bis ins kleinste Detail perfektionieren. Sowohl äußerliche Kosmetik als auch echtes Motorentuning stehen zur Verfügung.

Während ersteres eher einen kleinen Anteil ausmacht, liegt das Hauptaugenmerk auf der technischen Modifizierung des Autos. Dieses können Sie so vollkommen Ihrem Fahrstil anpassen. Ob Sie also ein wendiges und schnelles Auto bevorzugen, oder doch lieber einen

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robusten Schlitten fahren möchten, liegt allein in Ihrer Hand. Tuningteile können sowohl beim Autohersteller selbst, als auch bei separaten Tuningwerkstätten erworben werden.

Im Vergleich zu Grand Turismo 3 wurden die Möglichkeiten noch mal stark ausgebaut. Wer also der Ansicht war, dass ihm in Grand Turismo 3 nicht genügend Möglichkeiten beim Tuning offen standen, der kann sich beruhigt dem Nachfolger widmen.

Das Gameplay - Hält GT4, was es verspricht?
Neben dem unglaublichen Umfang war es primär das ultrarealistische Fahrverhalten, das Grand Turismo zu

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einem der größten Erfolge der Videospielgeschichte machte.

Auch in Gran Turismo 4 hat sich das Team bemüht, den Anspruch als "Real Driving Simulator" weiter auszubauen. Die Fahrzeuge steuern sich wie gewohnt sehr realistisch und so besitzt jedes der etwa 700 Fahrzeuge individuelle Eigenschaften, die es zu erkennen gilt. Denn nur wer seinen Wagen wirklich kennt, kann auch auf jede Situation entsprechend reagieren. Besitzt der Wagen Heck- oder Frontantrieb? Wie gut funktionieren die Bremsen? Diese und viele weitere Fragen entscheiden darüber, wie sich ein Wagen steuert.Realer als die Realität!
Nicht nur das Fahrverhalten der Wagen ist realistisch, auch die Strecken wurden bis ins kleinste Detail ihren Vorbildern nachempfunden. Bestes Beispiel dafür ist die Nordschleife am Nürburgring, die in Gran Turismo 4 ihre Premiere feiert. Zwar wurde diese legendäre Strecke schon in anderen Rennspielen umgesetzt, Grand Turismo 4 gelingt aber zweifellos die bisher realistischste Umsetzung. Dieser Meinung ist auch Profirennfahrer Christian Menzel (DTM, Formel 3), der als einer der ersten Spieler vor dem Release die neue Strecke antesten durfte. In der Realität fuhr Menzel schon hunderte

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Male über die Nordschleife und wohnt auch nur wenige Kilometer von der Strecke entfernt, sodass er jede Unebenheit und jeden Baum am Straßenrand kennt. Er war verblüfft, dass er fast alle Tricks, die er auf der echten Strecke anwendet, auch im Spiel benutzen kann. Nur an einer Stelle kritisierte der erfahrene Profi, dass die Bäume am Streckenrand zu klein seien, sodass die Strecke nicht wie in der Realität im Schatten liegt. Diese Anmerkung nahmen sich die Entwickler natürlich zu Herzen und daher ist der besagte Streckenabschnitt in der Verkaufsversion sehr schattig. Dies zeigt, wie ernst Polyphony Digital seine Aufgabe nimmt!Einige spielerische Schwachpunkte aus den Vorgängern wurden aber leider auch in Gran Turismo 4 nicht beseitigt. Die KI der Mitstreiter hat sich seit Teil 1 nur geringfügig verbessert und so sind die gegnerischen Fahrer noch immer nicht in der Lage, jenseits der Ideallinie ein intelligentes Rennverhalten an den Tag zu legen. Wie auf Schienen folgen sie der Ideallinie. Dies wäre nicht weiter schlimm, wenn dieser Umstand nicht zu zahlreichen unnötigen Kollisionen führen würde. Befindet sich also ein anderes Fahrzeug in einer Kurve auf der Ideallinie, so stoßen die KI-Wagen ihre Kontrahenten ohne Rücksicht auf Verluste von der Strecke. Hier bieten viele andere Rennspiele bereits eine bessere KI. Auch ein Schadensmodell fehlt noch immer komplett. Zwar bietet das Gameplay auch so bereits einen unerreichten Realismus, ein Schadensmodell würde den Grad des Realismus jedoch weiter erhöhen.

Innovative Features!
Auch vollkommen neue Features hat Gran Turismo 4 zu bieten.

Zunächst sei der "B-Spec-Mode" erwähnt, der Sie in die Position des Rennleiters versetzt. Statt selbst zu fahren, geben Sie ihrem Fahrer aus der Box Befehle. Leider ist es jedoch nur möglich, dem KI-Fahrer zu einem Überholmanöver zu raten oder ihn an die Box zu holen. Letztlich hat man also nur einen verschwindend geringen Einfluss am Erfolg oder Misserfolg seines Fahrers.

In dieser Form ist dieses Feature leider annähernd unbrauchbar. Hilfreich ist es nur, wenn man besonders anstrengende Rennen (wie das 24-Stunden-Rennen, welches in Echtzeit abläuft), nicht selbst fahren will, aber trotzdem nicht auf die Belohnungen verzichten möchte. Im Ansatz ist dieses Feature jedoch durchaus interessant und falls man die Idee weiter ausarbeitet, erwartet uns im Nachfolger eventuell ein vollwertiger Manager-Modus.

Das zweite neue Feature wirkt auf den ersten Blick weniger interessant, kann jedoch für zusätzlichen Spielspaß sorgen. Im Fotomodus können Sie

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Bilder Ihrer Fahrzeuge anfertigen und diese auf der Memorycard oder sogar auf einem USB-Stick abspeichern. Auch der direkte Anschluss eines Druckers ist dank des USB-Anschlusses der PS2 kein Problem. Wer also keinen PC oder keinen USB-Stick besitzt, der kann seine Autos trotzdem ausdrucken. Kompatibilitätsprobleme sollten mit keinem Drucker auftreten, Sony empfiehlt jedoch Drucker der Marke Epson.

Grafik, Sound & Technik
Technisch holt Gran Turismo das absolute Maximum aus der PS2 heraus. Die Grafik wurde gegenüber dem Vorgänger an allen Stellen überarbeitet.

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Sowohl die Autos als auch die Strecken wirken noch realistischer als in Gran Turismo 3. Zudem präsentiert sich die Grafik in flüssigen 50 Frames. Trotz der Grafikpracht kommt es in keiner Situation zu störenden Slowdowns. Im Vergleich mit aktuellen PC-Rennspielen kann Gran Turismo 4 jedoch nicht ganz mithalten.

Zwar besitzen nur wenige PC-Racer schönere Streckendetails und detailreichere Autos, die fehlende Kantenglättung, die schwachen Texturen und die geringe Auflösung bezeugen jedoch, dass es sich noch immer um ein Spiel für eine Konsole handelt, die bereits seit fast fünf Jahren im Handel ist.Auf der PS2 kann jedoch kein anderes Rennspiel grafisch mit Gran Turismo 4 mithalten. An ihre technischen Grenzen stößt die PlayStation 2 leider auch bei der Anzahl der darstellbaren Fahrzeuge. Wie im Vorgänger können sich immer nur sechs Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke aufhalten. Auch das noch immer fehlende Schadenssystem lässt sich wohl mit der begrenzten Rechenleistung der Hardware erklären.

An der Soundkulisse gibt es wie gewohnt nichts auszusetzen. Zwar wurden alle Sounds im Menü ohne Änderungen aus dem Vorgänger übernommen, dies sollte aber kein Problem darstellen. Es unterstützt die klassische Atmosphäre, die man bereits aus den Vorgängern kennt. Auch musikalisch hat die Rennsimulation viel zu bieten. Über 100 Tracks von meistens eher unbekannten Bands und Künstlern bieten eine erstklassige musikalische Untermalung. Der wichtigste Aspektist jedoch der Klang der Motoren, der einfach brillant gelungen ist. Alle 700 Fahrzeuge besitzen ihre eigenen Sounds, die das Team persönlich auf Rennstrecken für jedes einzelne Auto aufgenommen hat. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt, denn besonders mit einer entsprechenden Dolby Digital Anlage kann man fast den Gummigeruch der Reifen riechen.Auf der PS2 kann jedoch kein anderes Rennspiel grafisch mit Gran Turismo 4 mithalten. An ihre technischen Grenzen stößt die PlayStation 2 leider auch bei der Anzahl der darstellbaren Fahrzeuge. Wie im Vorgänger können sich immer nur sechs Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke aufhalten. Auch das noch immer fehlende Schadenssystem lässt sich wohl mit der begrenzten Rechenleistung der Hardware erklären.

An der Soundkulisse gibt es wie gewohnt nichts auszusetzen. Zwar wurden alle Sounds im Menü ohne Änderungen aus dem Vorgänger übernommen, dies sollte aber kein Problem darstellen. Es unterstützt die klassische Atmosphäre, die man bereits aus den Vorgängern kennt. Auch musikalisch hat die Rennsimulation viel zu bieten. Über 100 Tracks von meistens eher unbekannten Bands und Künstlern bieten eine erstklassige musikalische Untermalung. Der wichtigste Aspektist jedoch der Klang der Motoren, der einfach brillant gelungen ist. Alle 700 Fahrzeuge besitzen ihre eigenen Sounds, die das Team persönlich auf Rennstrecken für jedes einzelne Auto aufgenommen hat. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt, denn besonders mit einer entsprechenden Dolby Digital Anlage kann man fast den Gummigeruch der Reifen riechen.