Das Ganze funktioniert mithilfe einer Kombination aus »klassischer« Browserabfrage von Serverdaten und KML-Skripten. KML steht dabei für »Keyhole Markup Language« und sorgt für die Kommunikation mit Google Earth. Die Sprache ermöglicht die Darstellung von Punkten, Linien, Bildern und Polygonen. Mit Ausnahme von »GE Wars« reichte das bisher jedoch selten für mehr als Gimmicks wie das »King Kong«-Promo-Spiel » Find Skull Island« - also rudimentäre Mini-Adventure.
Killergames mit Google Earth: Erknobelt euch den Weg zu Gary Eggersons Mörder. Wenig komplex, aber dank seiner Originalität sehr gut spielbar kommt Earth Contest mit »Who killed Gary Eggerson« daher, einem Kriminaladventure an realen Schauplätzen. Es geht darum - wer hätte es ahnen wollen - den Mörder von Gary Eggerson zu finden. Vom Ort des Verbrechens in Tibet führen unzählige Spuren in jede Himmelsrichtung und aller Herren Länder. Die jeweiligen Kulissen halten Rätsel in Text- oder Bildform bereit, welche uns dem Täter entweder näher bringen oder in die Irre führen.
Um erfolgreich zu sein, muss sich der Spieler aller Hilfsmittel bedienen, die er im Internet finden kann. So könnte er etwa unter Einsatz von phonespell.org versuchen, die bei den Ermittlungen entdeckte Telefonnummer 555-332-5377 in einen sinnvollen Text zu entschlüsseln. Soll die Übersetzungsmöglichkeit »5553-fake-77« darauf hinweisen, dass wir in die falsche Richtung ermitteln? Oder weist uns die Interpretation als »JKL DEALERS« den Weg zum nächsten Schauplatz? Auf geschickte Art und Weise täuschen hier also spannende Rätsel über die einfache Grundstruktur hinweg. Und doch hat Earth Contest mehr mit klassischen MUDs gemein, als mit aktuellen Spielen.
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen