Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie es ist einer der meist gesuchten Verbrecher der Westlichen Hemisphäre zu sein? Wenn top Agenten aus aller Herren Länder nur euch auf den Fersen sind und euer Name ein Synonym für Verwüstung und Angst um das nackte Überleben ist? Dann sollte euer Traum bald Wirklichkeit werden, denn mit Goldeneye: Rogue Agent wird Electronic Arts im 4. Quartal diesen Jahres einen neuen Konsolen-Titel auf den Markt werfen welcher seines Gleichen sucht.



Auf der heute auslaufenden Games Convention in Leipzig hatten wir nun die einmaligen Gelegenheit den 007-Killer anzutesten und uns mit den Produzenten zu unterhalten. Den Meisten von euch dürfte schon bereits bekannt sein, dass es in Goldeneye keinen Auftritt des immer gut gekleideten britischen Agenten James Bond geben wird, man dafür aber umso mehr kriminelle Visagen wie Oddjob, Xenia Onatopp, Oddjob, Pussy Galore als auch Dr. No zu Gesicht bekommt - welche teils Verbündete, aber auch extrem schlecht gelaunt sind. Und da ihr ein ehemaliger Kollege von Bond seid, und nun euer Geld an der Seite von Auric Goldfinger verdient, dürft ihr auch ohne Gewissensbisse all das tun, was dem sonstigen 00-Agenten verwehrt bleibt (aber dazu später mehr).

Das Waffenarsenal, mittels welchem ihr eure Gegner im Minutentakt im Kugelhagel untergehen lassen könnt, ist zwar eher begrenzt, aber das tut dem guten Gameplay keinen Abbruch. Denn man kann zu jeder Zeit nur zwei Waffen bei sich tragen, welche man also gut wählen sollte. Trägt man z.B. zwei Pistolen bei sich, ist es ohne Weiteres möglich diese gleichzeitig in jeweils einer Hand zu verwenden. Gleiches gilt übrigens auch für die Pistol-Machinegun-Kombination. Wobei es im Spiel auch Maschinengewehre gibt, welche man nur mit zwei Händen verwenden kann (den Rackenwerfer übrigens auch).

Das goldene Auge, welches der Hauptcharakter trägt, ist ein besonderes Mitbringsel im Gameplay. Beispielsweis kann man damit, sofern diese Fähigkeit aktiviert ist, durch Wände und Objekt sehen, um den Feind besser auszumachen. Dieses Feature ist allerdings zeitbegrenzt und muss sich nach der Verwendung wieder aufladen. Viel anders funktioniert das Energieschild welches euch zu Verfügung steht auch nicht. Dieses wird zwar nicht durch euer künstliches Auge generiert, aber dafür sorgen spezielle Items. Alternativ könnt ihr euch auch einen Gegner schnappen, welcher dann vor euren Körper gehalten alle Schüsse der Gegner "absorbiert". Ganz lustig ist auch das Energiefeld. Im aktivierten Zustand schleudert ihr damit eure Gegner weit weg und könnt sie dann, bevor diese wieder auf beiden Beinen stehen, durch einen Faustschlag ausschalten. Soweit wir das schon beruteilen können, ist die KI der Gegner auch nicht von schlechten Eltern und sorgt auch hier für Spass.

In den etwas mehr als 14 Monaten Entwicklung konnte EA so ein Spiel erschaffen, welches in neun Level und weiteren 20 Mission für 20 bis 24 Stunden Spielspass sorgt. Im Multiplayer-Modus, welcher sich ähnlich gut wie der SP-Modus spielt, sorgen 50 Karten für ausreichend Aktion. Goldeneye: Rogue Agent soll im 4. Quartal 2004 für die PS2, XBox und den GameCube erscheinen.

Goldeneye: Rogue Agent ist für GameCube, PS2, XBox und seit dem 30. Juni 2005 für DS erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.