God of War 3 – Test

PS3

Olympische Höhen: Bestnoten für das Ende der Saga

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von Nedzad Hurabasic, 08. März 2010 18:00 Uhr

Zu einem der zentralen Themen in der griechischen Göttermythologie gehört zweifelsohne die Rebellion des Sohnes gegen den Vater. Im Pantheon, dem Götterhimmel, spielt sich seit jeher ein Familiendrama ab, in dem das tragische Ende des Ödipuskomplexes ständig aufs Neue wiederbelebt wird. Selbst Zeus hat seinen Vater Kronos ermordet. So kommt es nicht überraschend, dass Kratos, The Ghost of Sparta, sich gegen seinen Vater Zeus und all diejenigen Götterwesen erhebt, die ihn einst zum Gott des Krieges machten. Und ihr willfähriges Spielzeug später wieder fallen ließen. Doch seine Rache ist fürchterlich und führt in God of War 3 zu einem Feldzug gegen den Olymp selbst.

Bildgewaltiges Epos

Das Ende der Trilogie wird mit einem der denkwürdigsten Momente der Videospielgeschichte beschlossen.FazitBereits der pompöse Einstieg in das brutale Action-Adventure ist Versprechen und Erfüllung in einem: Auf der einen Seite knüpft man direkt an die Geschehnisse des Vorgängers an, andererseits lässt schon die monumentale Anfangssequenz erahnen, wie bombastisch die Präsentation und titanisch die Aufgabe sein wird. Kratos will Rache und ist bereit, dafür selbst den göttlichen Palast zu erstürmen. Alles und jeder, der sich ihm in den Weg stellt, wird dabei vernichtet. Auch vor den mächtigen Titanen, die sich ebenso gegen die Götter erhoben haben, macht sein Zorn keinen Halt.

Screenshot zu: Olympische Höhen: Bestnoten für das Ende der SagaEine der großen Leistungen ist die epische Darstellung und Einordnung der Größenverhältnisse.

Und gleich zu Beginn wird deutlich: Es ist eine der wesentlichen Leistungen des Sony Teams Santa Monica, die epische Dimension dieses Konflikts in eine Darstellung umzusetzen, die nicht nur den Begriff cineastisch verdient hat, sondern auch gleichzeitig die enormen Größenordnungen und Ausmaße der Protagonisten in ein glaubhaftes und zugleich unglaublich faszinierendes Verhältnis setzt.

Die Präsentation als bildgewaltig zu bezeichnen ist fast schon eine Untertreibung. Kamerafahrten und Einstellungen zeigen mehr als eindeutig auf, dass Kratos im Vergleich zu den Titanen und der ihm bevorstehenden Aufgabe ein Winzling ist. Doch sein vom Rachegeist angetriebener enormer Wille, seine magischen Kräfte und vor allem seine Chaosklingen sorgen auch diesmal schnell dafür, dass seine Feinde bitter bereuen, ihn abermals zu unterschätzen. Wer "God of War 3" spielt, darf weder zartbesaitet sein noch an Motion Sickness leiden.

Screenshot zu: Olympische Höhen: Bestnoten für das Ende der SagaHades ist einer der Bossgegner, die sich Kratos entgegenstellen.

Viele Kameraeinstellungen sind höchst rasant, die Perspektive verschiebt sich phasenweise sekündlich und erfordert oftmals räumliches Denken und schnelle Anpassungsgabe. Kein Wunder, spielen sich doch einige Kämpfe direkt auf den riesenhaften Körpern der Titanen ab, die sich bewegen oder unter von Kratos zugefügten Verletzungen erbeben, sich winden und versuchen, ihn wie eine lästige Laus abzuschütteln.


Der raubeinige Protagonist kennt jedoch keine Gnade und ist Widersachern gegenüber unbarmherzig. Die im Vergleich zur PS2, auf der der Vorgänger veröffentlicht wurde, deutlich leistungsfähigere Konsolentechnologie ermöglicht dem Entwicklerteam, das Schlachten des Kriegsgottes in einem Detailreichtum darzustellen, der vor einigen Jahren noch kaum vorstellbar war. Bluttriefende Gefechte gehören dabei ebenso zum Standard wie brachiale Finishingmoves, bei denen Kratos seine Feinde quasi zu Hackfleisch verarbeitet und ihre Innereien offenlegt, sie aufschlitzt, ihnen die Augen aus dem Kopf reißt, sie in Stücke reißt oder bricht, ihnen seine Klingen ins Hirn jagt oder sie mit ihren eigenen Waffen enthauptet.

Screenshot zu: Olympische Höhen: Bestnoten für das Ende der SagaIn einigen Szenen wird die brutale Action exzessiv übertrieben und sogar aus der Ego-Perspektive des Opfers dargestellt.

Diese brutale und zweifelhafte "Ehre" ist jedoch den mittleren und größeren Kontrahenten wie Zyklopen, Medusen, Chimären oder Minotauren vorbehalten, bei denen kurz vor deren Ableben per Knopfdruck Quicktimeevents ausgelöst werden. Für alle anderen Feinde, also das Fußvolk von Untoten, Skeletten und normalen Soldaten, ist das "herkömmliche" Waffenarsenal mehr als ausreichend bestückt.

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Kommentare 29
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ScreamoBoy19.04.2010 17:41
Jetzt wird die ps3 endgültig gekauft xD
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mit verzögerung24.03.2010 16:48
die bewegungen werden mit verzögerung übertragen
das ist ein negativpunkt
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fr11.03.2010 18:13
gibt schon einige gute games auf ps3.msg4,gow1-3,uncharted1-2,ff13 usw.
nur mal die neuren zu erwähnen. und die die auch für pc etc gemacht sind, sehen auf der ps3 besser aus.
es sei denn du hast drölf core und nvidia mit 4 milliarden mb speicher.
dann lieber 200 euro ausgeben ( für soviel kriegt man net mal ne anständige graka ^^ ) und fette grafik immer zocken :)
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Cold -Sushi11.03.2010 14:12
ist das mit blut und so? dann kaufts meine mama nicht :'(
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Fanatic10.03.2010 21:37
das beste spiel aller zeiten!
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AladanAladan10.03.2010 19:39
Echt schrecklich der Monat, erst FF13 und sofort danach God of War 3 ..meine PS3 läuft heiß ;-)
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David HainDavid Hain10.03.2010 13:55
Unsere Testversion war auf Englisch - die deutschen Sprecher sind vergleichsweise wohl wieder einen Tick schwächer. Soweit ich weiß, enthält die Verkaufsfassung aber beide Fassungen, man sollte also in jedem Fall zur englischen Sprachfassung greifen.
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Brass10.03.2010 10:35
freu mich drauf wie ein Schnitzel auf das game und ob der Gewaltgrad etwas zu übertrieben ist oder nicht ist mir latte , da ich mit gewalt umgehn kann und nicht dirket einen hirnaussetzer bekomme und amok lauf.
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donatboy09.03.2010 22:26
Frage: Meint ihr mit grandiosen Sprechern die Englische oder Deutsche Synchro?
Ich meine Bei I und II war die Synchro zwar gut aber nicht mal ansatzweise Lippensynchron.
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HarlequinHarlequin09.03.2010 16:44
hm finde den gewaltgrad schon etwas unnötig übertrieben. Naja ist wohl geschmackssache
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mithamitha09.03.2010 12:49
Im Test steht 10-12 Stunden. Aber ich schreib meine Fragen auch immer unter einen Artikel, den ich net gelesen habe -.-
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Dimorial09.03.2010 10:44
endlich noch ein exklusiver titel auf der ps3 ,welches den spieler aus den socken hauen wird :)
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teapoteistteapoteist09.03.2010 09:33
@ZeroCool1985: etwa 9 stunden solls lang sein wenn du straight durchheizt
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ZeroCool1985ZeroCool198509.03.2010 07:41
Ey Ned! "Gewaltgrad gelegentlich zu exzessiv" steht auf der falschen Seite!!! :D

Kann jemand was über die Spiellänge sagen?

*kannskaumnocherwarten* :>
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woldeuswoldeus09.03.2010 03:25
ha, ich wusste es. das laaaaaaaaaaaaaaaaaange warten hat sich gelohnt!
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FX-DESIGNERFX-DESIGNER09.03.2010 00:23
ich werds mir dann wohl bestellen :D
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MieluMielu08.03.2010 23:48
Ne, ATI und NVDIA haben bei höheren GraKas probleme mit den Prozessortreibern der PS3.^^
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GarryGarry08.03.2010 23:48
Wenn du deine Geforce in eine PS3 quetschen kannst, dann reicht die sicherlich aus :)
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...08.03.2010 23:01
reicht meine geforce 8600?
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angsthase08.03.2010 20:23
das spiel macht mir irgendwie ein bisschen angst
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wuaaaaaa08.03.2010 20:19
und da sagt man immer spiele würden immer gewaltätiger werden pha....lol
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Aires08.03.2010 20:07
@Shroomtrooper: Wenn das Spiel an sich gut ist ja, ansonsten ist es nur ein Hype und die Entwickler haben nicht ganze Arbeit geleistet. Multiplatform oder nicht ist das ganz egal.

Das einzige Spiel weswegen ich bereue keine PS3 zu haben ist MGS4. Allerdings kaufe ich mir wegen einem Spiel keine Konsole, sollten schon mindestens 10-12 Exklusivtitel sein die gut genug sind.
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DeeDee08.03.2010 20:03
eines von 2 spielen warum ich es bereue keine ps3 zu haben
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Shroomtrooper08.03.2010 19:56
Einfach mal in den Raum geworfen:
Wäre das Spiel gleichermaßen hochqualitativ wenn es ein Multiplattform-Titel wäre?
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Corgan08.03.2010 19:24
hehe, genau diese Gedanken des Autors schossen mit beim Spielen der Demo auf durch den Kopf!
/sign
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