Die vermeintliche Änderung des Star-Wars-Spiels von Visceral Games von einer linearen Handlung hin zum Open-World stößt Fans sauer auf. Nun meldete sich God of War-Director Cory Barlog zu Wort.

God of War - Nach Visceral-Games-Schließung: GoW-Director verteidigt lineares Gameplay

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Wollen die Spieler heutzutage keine fesselnden Singleplayer-Abenteuer mehr haben?
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Die größte Nachricht in Bezug auf Visceral Games' Schließung durch Publisher EA war im Grunde nicht die Schließung selbst, sondern die Ankündigung, dass Amy Hennigs Star-Wars-Spiel mit Projekt-Titel Ragtag bei EA Vancouver massive Veränderungen erfahren soll.

"In seiner aktuellen Form sollte daraus ein storybasiertes und lineares Adventurespiel werden", ließ Patrick Söderlund, Executive Vice President bei Electronic Arts, in einem Statement wissen. "Wir werden die atemberaubende Grafik sowie die Authentizität des Star-Wars-Universums beibehalten und uns darauf konzentrieren, eine Star-Wars-Story zum Leben zu erwecken. Wichtig ist, dass wir das Spiel zu einer breiteren Erfahrung werden lassen, die den Spielern mehr Abwechslung und mehr Handlungsfreiheit bietet, während die Fähigkeiten der Frostbite-Engine ausgeschöpft werden und gleichzeitig zentrale Elemente des Spiels neu definiert werden, um Spielern ein Star-Wars-Adventure mit mehr Tiefe und Breite zu bieten."

Was das bedeutet, sollte klar sein: Weg vom linearen storybasierten Singleplayer-Erlebnis hin zu einer Open-World-Herangehensweise à la Destiny. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum derzeit unklar ist, ob Amy Hennig mit dem Projekt gemeinsam zu EA Vancouver zieht. Hennig und EA befinden sich laut einem EA-Sprecher aktuell noch in Verhandlungen. Gut möglich, dass die Designerin, die für die Uncharted-Trilogie bei Naughty Dog verantwortlich zeichnet, keine Lust auf den Richtungswechsel hat. Ihr Spezialgebiet ist immerhin Storytelling.

Zurück zur Handlung, weg von ödem Open-World

Und sie wäre nicht die einzige, die das nicht gutheißt. Cory Barlog, Director beim neuen God of War, meldete sich über Twitter zu Wort und verteidigte das lineare Singleplayer-Erlebnis:

"Ich liebe lineare Singleplayer-Spiele. Dass das Wort linear mittlerweile als eine schlechte Sache angesehen wird, macht mich traurig. Man kann sehr wohl Handlungsfreiheit in linearen Spielen haben."

Was ist eure Meinung dazu? Singleplayer mit mitreißender Handlung oder Open World mit viel Handlungsfreiheit?

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