Getting Over it with Bennett Foddy soll wehtun. Es steht sogar in der Beschreibung zum Werk: “Ein Spiel, das ich für einen besonderen Menschenschlag gemacht habe. Um ihnen wehzutun.”

Es tut weh:

Getting Over It with Bennett Foddy - Ankündigungs-Trailer

In Getting Over It with Bennett Foddy klettert ihr mit einem Hammer einen Berg hinauf. Als Mann, der in einem Kochtopf sitzt. Jetzt klingt das natürlich irgendwie lustig und irgendwie bescheuert, aber das Spiel ist tatsächlich genau das Gegenteil: Es ist Ich-weine-Blut-beim-Zocken-schwer, melancholisch und philosophisch. Entwickler, Publisher und Vater des Spiel ist Bennett Foddy, der euch während eurer Reise begleitet und darüber spricht, was Getting over it für ihn bedeutet, warum er es entwickelt hat und wie wir eigentlich mit Rückschlägen im Leben umgehen.

Wie eine Therapie

Nicht nur ihr merkt, wie schwierig es ist, einen Berg ohne Beine und mit einem Hammer in der Hand zu erklimmen. Das Spiel weiß es und Kennett Foddy weiß es am allerbesten. Deswegen kommentiert seine ruhige Stimme eure Siege und Fehlversuche; er spricht über Niederlagen, die ihr im echten Leben wieder und wieder einstecken müsst und lässt euch spüren, dass – egal, wie weit ihr gekommen seid – ein falscher Handgriff immer viel, wenn nicht sogar alles, was ihr erreicht habt, zunichte machen kann. Grausam? Das ist das Leben.

So schwierig und frustrierend Getting over it auch ist, es belohnt euch mit einer Hommage an das Leben sowie mit interessanten Einblick und Kommentaren, die zum Nachdenken anregen. Wie Foddy erwähnt, ist Getting Over it einem ähnlichen Folterspiel nachempfunden, Sexy Hiking von Jazzuo. Dort klettert ihr mit einem Hammer durch eine Paint-Welt. Falls ihr auch leiden möchtet, holt euch Getting over it über Steam oder Humble Bundle.

Getting Over It with Bennett Foddy ist für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.