Get7 – Special

Komm zur Kartenparty!

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von Andreas Bertits, 01. September 2010 15:15 Uhr

Dass Kartenspiele auch in ein interessantes Fantasy-Szenario eingebettet sein können, will Gamplifier mit Get7 beweisen. Hier gilt es nicht nur, Punkte zu sammeln, sondern auch Aufträge zu lösen und seinen Helden zu verbessern. Wir haben uns das interessante Kartenspiel angeschaut und geben euch einen ersten Eindruck.

Da hast du gute Karten

Kartenspiele im Fantasyuniversum machen schon seit langem die Runde. Magic: The Gathering etwa erfreut sich noch heute, 17 Jahre nach Erstveröffentlichung, großer Beliebtheit. Dass auch im Bereich der Computer-Rollenspiele nicht immer nur mit Schwert und Zauberstab gekämpft wird, bewies etwa Puzzle Quest. Mit dem Kartenspiel Get7 von Gamplifier erlebt ihr spannende, schnelle und taktische Kämpfe nun in einem Kartenspiel.

Screenshot zu: Komm zur Kartenparty!Wie in jedem Kartenspiel geht es auch in Get 7 um Geschicklichkeit, Strategie und eine Prise Glück.

Zu Beginn entscheidet ihr euch für einen Avatar, ob männlich oder weiblich und gebt diesem einen Namen. Erster Anlaufpunkt sollte die interaktive Anleitung sein, da euch hier kurz und knapp aber trotzdem verständlich die Grundlagen des Spiels erklärt werden. Und schon könnt ihr - zumindest zu Beginn erst einmal noch im Trainingslager – zu den ersten Duellen übergehen. Vielleicht solltet ihr euch am Anfang noch damit begnügen, gegen den Computergegner anzutreten. Das bringt euch zwar nicht so viele Punkte und Goldstücke, trotzdem ist es eine angenehme Art, zu trainieren.

Geht es endlich ans Eingemachte, so werden die Karten erst einmal verteilt. Sowohl ihr als auch euer Gegner erhalten je zehn Karten aus einem verdeckten Stapel. Acht Karten wandern offen in die Mitte, die restlichen 22 bleiben verdeckt. Eure Aufgabe besteht nun darin, Karten zu sammeln und durch spezielle Kombos Punkte zu erreichen. Wer als erster mindestens sieben Punkte erreicht, hat prinzipiell gewonnen, es sei denn, er möchte weiter spielen – doch hierzu später mehr. Wurden alle Karten verteilt und entschieden, wer beginnt, sucht ihr aus eurer „Hand“ die zu den offenen Karten passenden aus, um diese zu erhalten. Wichtig dabei ist jedoch, dass ihr versuchen solltet, so schnell wie möglich gute Kombos zu erhalten – etwa, alle fünf Offiziere im Spiel zu sammeln, Küsse (Paare) zu erhalten oder Todesküsse (Dreier) zu lösen.

Punkte erhaltet ihr auch, wenn ihr eine bestimmte Anzahl an Karten in einer Ablage gesammelt habt und noch weitere davon erhaltet. So kommt ihr schnell an die für einen Sieg benötigten sieben Punkte. Untermalt wird alles von dezenter, aber passender Musik und ab und zu dramatischer deutscher Sprachausgabe, wenn etwa eine Mission gescheitert ist. Übrigens habt ihr nicht unendlich lange Zeit für euren Zug. Es gibt ein Zeitlimit innerhalb dessen ihr reagieren müsst. Tut ihr dies nicht, tätigt der Computer für euch den Zug. Dadurch kommt eine zusätzliche Spannung ins Spiel.

Screenshot zu: Komm zur Kartenparty!Missionen bringen euch einen Bonus auf eure Punktezahl.

Missionen dienen dazu, euch einen Bonus auf die Punkte zu geben. Bei Missionen handelt es sich etwa um eine bestimmte Kartenkombi, die ihr direkt nacheinander einsammeln müsst. Nach einem Sieg erhaltet ihr vom Gegner Gold, mit dem euer Titel im Spiel steigt. Pro 100 Goldstücke erhaltet ihr einen Erfahrungspunkt. Mit Erfahrungspunkten steigt ihr im Spiel auf. Je höher euer Level ist, desto höher ist die Anzahl an Gold, die ihr für einen Aufladevorgang erhaltet – dreimal am Tag dürft ihr nämlich euren Goldvorrat aufladen, sofern ihr weniger als 50.000 Münzen besitzt. Wie viele Punkte ihr am Ende einer Runde erhaltet, hängt von der Art der gesammelten Karten ab, etwa wie viele Soldaten, Könige, Offiziere und Helden ihr in der Partie gesammelt habt.

Kommentare 1
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VoodjinVoodjin01.09.2010 20:33
Irgendwie kommen mir diese Portraits auf dem Bild so verdammt bekannt vor. Dieser Zwerg könnte glatt von einem World of Warcraft Artwork abgezeichnet worden sein. Der Typ mit der Kaputze erinnert mich an ein Artwork aus Diablo (die selbe Perspektive und Kaputze) und die Frau unten Links sieht aus wie auf den Portraits von Baldur´s Gate oder Icewind Dale. Da hat sich jemand kräftig von der Konkurrenz inspirieren lassen oder? oO
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