Die PlayStation 3 ist die jüngste Konsole in der diesjährigen Generation, doch Sony könnte unter Druck stehen, denn deren Nachteil ist, dass die Konkurrenz die älteren Systeme auf dem Markt hat. Klingt im ersten Augenblick seltsam, dahinter steckt aber durchaus eine wichtige Strategie.

Gerüchteküche - Angeblich erste Details zur PlayStation 4

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So stellt sich ein Designer die PlayStation 4 vor.
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Da sich zumindest Microsoft langsam aber sicher auf die nächste Generation vorbereitet, muss sich Sony ebenfalls Gedanken über die Nachfolge-Konsole der PlayStation 3 machen. Und daher vielleicht sogar den strategisch wichtigen Zug riskieren und die PlayStation 4 gleichzeitig oder in einen naheliegenden Zeitrahmen mit der Konkurrenz auf den Markt bringen.

Das ist auch die Meinung von Branchen-Kenner Zachary Morris. Auf seiner Website veröffentlichte er erste Details zur PlayStation 4 und gibt auch das Erscheinungsjahr der Konsole an. "Weltexklusiv und offiziell" heißt es dort. So soll Sony die PlayStation 4 bereits 2012 weltweit veröffentlichen und den Cell-Chip vollkommen streichen. Stattdessen sollen die Japaner auf einen POWER7-Architektur von IBM setzen, der sich nicht nur leichter programmieren lassen, sondern auch mehr Power bieten soll. Die Rede ist dabei von satten 200 Gigaflops, was etwa die zehnfache Rechenleistung der PlayStation 3 wäre.

Weiterhin erklärte Zachary Morris, der sich auch weiterhin auf offizielle Angaben beruft, dass die PlayStation 4 einen PowerVR-6-Chip des Herstellers Imagination Technologies für die Grafik erhalten wird. Angeblich soll der Chip günstig in seiner Herstellung sein und die drei- bis fünffache Leistung von vergleichbaren Mainstream-Chips besitzen.

Ob etwas an dem Gerücht dran ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Würden die Angaben aber stimmen, zielt Sony erneut auf die leistungsstärkste Hardware hin.