Schmerzfrei. Wollte ich meine Meinung zu den bisherigen „Geheimakte“-Spielen in einem Wort auf den Punkt bringen, so wäre es vermutlich dieses. „Geheimakte: Tunguska“ und dessen Nachfolger „Puritas cordis“ waren in meinen Augen Spiele, die es jedem recht machen und vor allem: niemandem wehtun wollten. Gediegene bis etwas biedere Handlung aus dem Wühltisch für Groschenromane, solide Rätseleien vom Reißbrett, dies alles glattgebügelt, bis es glänzt und blitzt.
Das beste Spiel der Serie: flott erzählt und sauber designt - aber dadurch auch etwas zu glattgebügelt und keimfrei geraten.FazitDoch was blitzt und blinkt, hat wenig Konturen. Wollte man es klinisch rein und makellos, sollte man besser gleich den Pinsel aus der Hand legen und die weiße Leinwand aufhängen. „Niemandem weh tun wollen“ ist wie Spielen auf Morphium: Wer keinen Schmerz mehr spürt, wird auch weniger empfänglich für andere Empfindungen.
Dessen waren sich offenbar auch die Geheimakte-Macher von Animation Arts bewusst und versprachen vollmundig, hart mit sich ins Gericht zu gehen und Grundlegendes an ihren Spielen ändern zu wollen. Punkt 1: Die Geschichte. Was vorher gemächlich plätscherte, sollte nun zu einem mitreißenden Fluss werden. Daher engagierte man professionelle Drehbuchautoren, die zunächst eine spannende Story entwerfen sollten, auf deren Gerüst die Game-Designer dann im Anschluss ihre Rätsel montieren durften.
Das führt direkt zu Punkt 2: Die Rätsel. Diese erweckten in den Geheimakte-Spielen stets den Eindruck einer Bastelstunde in der Hobbythek. Losgelöst von der Geschichte wurden teils abstruse Kombinationsketten gefordert, um letztlich banale Handlungen herbeizuführen. Legendärer Tiefpunkt: das Schokoriegel-Rätsel aus Geheimakte 2, in dem Protagonistin Nina einen epischen Aufwand betreiben musste, um lediglich ein Stück Schokolade zu schmelzen. MacGyver hätte in derselben Zeit bereits einen improvisierten Hubschrauber bauen können.
Nach zwei bestandenen Abenteuern wagen Nina und Max endlich die Geheimakte: Ehe. Doch das Unheil kündigt sich bereits an.Um es gleich vorweg zu nehmen: Die hehren Absichten haben nur bedingt zum erhofften Ergebnis geführt. Dennoch ist Geheimakte 3 das bislang beste Spiel der Reihe. Das liegt vor allem an der Geschichte, die sehr viel flotter erzählt ist und durch ständig neue Fragen und Enthüllungen nie langweilig wird. Wie schon in den Vorgängern verquirlen die Autoren verschiedene Menschheitsmythen zu einem haarsträubenden Sagen-und-Legenden-Eintopf, der im Falle von Geheimakte 3 nur so sprudelt - bis er überkocht.
Die legendäre Bibliothek von Alexandria, Archimedes, Leonardo da Vinci, die Kreiszahl Pi, der CERN-Teilchenbeschleuniger, der nach den innersten Bausteinen des Universums fahndet – die lüsterne Freude der Entwickler, so viel Mystery wie irgend möglich in diese Akte X zu stopfen, ist mindestens ebenso erfrischend wie zu viel des Guten.
Sein großes Vorbild lässt Geheimakte 3 dabei immer wieder mal mehr, mal weniger deutlich durchblicken: Auf einer Ausgrabungsstätte in der Türkei, beim Finale in einer versunkenen Stadt, oder in einer durchaus gelungenen Hommage an die ungeliebten Labyrinth-Passagen der Lucas-Arts-Klassiker – Geheimakte 3 ist das erste Spiel, das dem legendären „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“ nicht nur nacheifert, sondern ihm in seinen besten Momenten zumindest nahe kommt.
Fate of Atlantis: In seinen besten Momenten erinnert Geheimakte 3 an "Indiana Jones".Doch im Gegensatz zu Indiana Jones oder dem thematisch ähnlichen „Zak McKracken“ lässt die Geheimakte die geniale Mischung aus Ernsthaftigkeit und Selbstironie, aus postmodernem Zitat und Eigenständigkeit vermissen. Wo Indy eine Hommage an das B-Movie war, ist Geheimakte 3 in erster Linie selbst immer noch ein B-Movie.
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Lieblos, viel zu kurz, Logiklücken ohne Ende, ein abruptes Ende, daß einen Fan der Reihe, meiner Meinung nach, nur unbefriedigt zurücklassen kann.
Bei vielen Rätseln hatte ich das Gefühl, sie waren nur eingebaut, um die Spiellänge künstlich zu strecken.
In einem Bild (in der Höhle) musste man einen(!) Klick machen und verließ dann das Bild wieder.
Dieses Spiel ist für mich der Beweis, daß die Entwickler offenbar das Interesse an der Reihe verloren haben.
So eine Geldverschwendung, dann spiele ich lieber immer wieder Teil 1 + 2.
und besonders schlimm sind die häufigen logiklöcher...
denke mal Gamona wurde hier irgendwie beeinflusst, der tester hat nur die demo gespielt oder es ist eines der ersten adventures, die er je gespielt hat!
traurige leistung dieser test...lasst sowas doch bitte redakteure machen, die erfahrung vom genere haben!!
Die Hintergründe sehen gut aus, sind aber trotzdem irgendwie langweilig. Häufig findet man erst nachträglich raus, wieso man eigentlich etwas gemacht hat.
Also ich weiss nicht, wie man das Spiel als besten Teil der Serie bezeichnen kann. Haben wir das gleiche Spiel gespielt?
Ein schlechtes Spiel ist es ja nicht, aber "das beste Spiel der Serie"? Nie im Leben.
Das Spiel fängt zwar gut an, baut aber rapide ab.
Wie oft waren Logiklöcher und unglaubwürdige Aktionen in diesem Spiel verbaut. Ein absolut peinliches Minispiel. Vor allem waren die Rätsel viel zu einfach. Man hatte oft nur 1-2 Schauplätze und daher auch nur wenige Items. Da wird sehr schnell klar was man machen muss. Ich war in knapp 4 Stunden durch! Das Ende ist eine herbe Enttäuschung. Alles in allem der schwächste Teil der Serie.
zu kurz, zu altbacken, zu steril, zu uninteressant. <- so seh ich das.
Das ist Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt hat es mir gefallen, aber ich hatte mir eben von einem "Geheimakte"-Finale etwas mehr erhofft, gerade im Hinblick auf die vorhegegangenen Teile,
Die Syncro ist mir auch gleich aufgefallen. Man hat zwar versucht eine ähnliche Sprecherin zu kriegen, aber da war ich schon etwas enttäuscht. Und das Spiel ist wirklich sehr glatt gebügelt und rund gewaschen. Es passiert nichts "böses" in diesem Spiel. Alles geht sich immer irgendwie aus. Teilweise mehr als lächerlich. Das Ende des Spiels ist auch eher...naja. Es ist naja, mehr nicht. Aber die Story hält bei laune. Ich finde aber trotzdem das Teil 1 der stärkste ist. Auch wegen der länge und der deutlich stärkeren Rätsel.
Weiß zwar nicht wie lange der 3.Teil nach dem zweiten spielt, aber die Dame wird ja auch älter.