Geheimakte 2: Puritas Cordis – Test

PC

Nina und Max retten mit Sarkasmus die Welt

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von Marcus Albin, 28. August 2008 15:40 Uhr

Verschwörungen, Umweltkatastrophen und Beziehungskrisen – wahrlich unsichere Zeiten für die Menschheit. Die drohende Apokalypse vereint im Nachfolger von „Geheimakte: Tunguska“ die ehemaligen Protagonisten Nina und Max wieder.

So machen sich die zwei auf, mehr oder minder freiwillig die Welt vor den wahnwitzigen Machenschaften der Sekte „Puritas Cordis“ zu retten. Nachvollziehbare Rätsel, erstklassige Dialoge und eine gute Portion Sarkasmus verhelfen dieser Rettungsaktion zu guter Atmosphäre und Spielspaß.

Geheimakte mit sieben Siegeln? Unsere Komplettlösung weiß Rat!

Ein rundum gelungenes Adventure, bei dem die Bezeichnung 'solide, aber nicht genial' wohl am ehesten zutrifft.FazitWieder einmal wird die Welt bedroht, und zwar diesmal von einer Sekte namens „Puritas Cordis“. Diese will, was der Pinky & der Brain jeden Abend auch wollen, nämlich die Weltherrschaft an sich reißen. Um solch hochgesteckte Ziele zu erreichen, das weiß jeder Superschurke, darf man nicht zu zimperlich agieren. Diesem Motto folgend lässt die Sekte nichts unversucht: Düstere Prophezeiungen eines gewissen Zandona, die sich eigenartigerweise auch erfüllen, verängstigen die Massen und die Sekte bekommt immer mehr Zulauf und Macht.

Screenshot zu: Nina und Max retten mit Sarkasmus die WeltZu Beginn des Spiels rätseln Nina und Max getrennter Wege.

Eine beängstigende Sachlage, die nach Rätsel lösenden Helden schreit. Da kommt ihr ins Spiel, und zwar in der Rolle von Nina Kalenkow und Max Gruber aus dem ersten Geheimakte-Fall. Beide werden eher zufällig in die Geschehnisse verstrickt. Während Nina auf einer Kreuzfahrt mit der Sekte und ihren Schergen zusammenstößt, macht Ninas Ex-Freund Max im indonesischen Dschungel unangenehme Bekanntschaften mit „Puritas Cordis“.

Als Team treten die zwei Protagonisten leider erst gegen Ende des Spiels auf. In zwei weiteren Sidekicks kann man einen Priester mimen oder sich in die Rolle der Hobbyarchäologin Sam versetzen, die trotz bewaffneter Bewachung und Bambuskäfig ihrem vorlauten Mundwerk freien Lauf lässt.

Kommentare 1
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ElunirElunir11.10.2010 03:28
Ist zwar schon "etwas" länger draußen das Spiel aber mich würde mal eins interessieren. Im Fazit steht: "Einzig die teils konfuse Handlung und mitunter aufgesetzt wirkende Rätseleinlagen trüben den Gesamteindruck und stellen „Geheimakte 2“ in den Schatten seines Vorgängers." Warum bekommt dann Geheimakte 2 83% und Teil 1 77%? Konnte den Test zu 1 auch nicht verstehen. Es werden einige Pros genannt und 2 Contras und das sind dann 77 %. Dann muss ja ein Spiel mit einer hohen 80er-Wertung theoretisch 0 Contra Punkte haben. Also versteh den Test nicht so wirklich, also Akte 1.
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