Rod Feguson von Entwickler The Coalition kam auf der kürzlich stattgefundenen Comic-Con in San Diego darauf zu sprechen, warum man bislang nur dem ersten Teil der 'Gears of War'-Reihe eine Neuauflage spendiert.

Der Grund liegt ganz einfach an den zur Verfügung stehenden Ressourcen des Studios, zumal es bereits schwer genug sei, nur ein eine Remaster-Version zu entwickeln. Das Studio sei nicht groß oder entsprechend versiert genug, um die gesamte Reihe in Angriff zu nehmen.

"Es ist wirklich eine schwere Arbeit, ein Remaster der ganzen Reihe zu machen. Es nimmt eine lange Zeit in Anspruch. Den ersten Teil zu entwickeln hat uns gut 16 bis 18 Monate beschäftigt. Und es zu versuchen und drei Spiele zu machen… wie viele Leute bräuchten wir wohl dafür? Es war weder logistisch noch physisch oder technisch möglich. Für uns ging es darum, was wir wirklich tun und auf was wir uns konzentrieren können."

Warum gerade der erste Teil gewählt wurde, liegt auch daran, dass sich der Entwickler besser mit der Reihe vertraut machen wollte: "Wir hatten ein brandneues Studio, das vorher niemals ein Gears-Spiel entwickelt hat." Und mit dem ersten Teil musste man quasi von vorne beginnen und konnte verstehen, was es benötigt, um ein Gears-Spiel zu entwickeln. The Coalition hat sich damit sozusagen auf Gears of War 4 vorbereitet.

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