Epic Games und People Can Fly wollen Spieler in Gears of War: Judgment wieder etwas mehr fordern und haben deshalb ein intelligentes Spawn-System namens „S3“ entwickelt. Auch ohne einen höheren Schwierigkeitsgrad zu wählen, soll das Spiel so anspruchsvoller werden.

Gears of War: Judgment - Neues Spawn-System soll Spieler wieder deutlich mehr forden

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 33/371/37
Gears of War Judgment soll kein Spaziergang werden
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Adrian Chmielarz vom polnischen Entwicklerstudio erklärt, dass S3 den Spieler ständig überwacht. Neben einfach Daten wie der Schussgenauigkeit gehört dazu beispielsweise auch die Position des Charakters auf der Karte. Zieht sich ein Spieler also in eine Ecke zurück, um die Locust von dort aus anzugreifen, kann das System darauf reagieren und die Gegner an Stellen auftauchen lassen, die ihn in Schwierigkeiten bringen werden.

Ein Abschnitt kann sich auf diese Weise bei jedem Neustart völlig anders spielen. So könnte es passieren, dass plötzlich andere Gegnertypen auftauchen oder auf einem höheren Schwierigkeitsgrad vielleicht gleich ein ganz neuer Feind, den man bisher noch nicht gesehen hat.

S3 soll also sicherstellen, dass Spieler immer gefordert werden, was in vielen neueren Spielen nicht mehr der Fall ist. Selbst Epics Cliff Bleszinski gibt zu, dass man solche Fehler bereits gemacht hat. So hatte Gears of War 3 zum Beispiel technisch gesehen die längste Kampagne, da der Schwierigkeitsgrad aber etwas zu niedrig angesetzt wurde, erreichten gute Spieler das Ende genauso schnell wie in Gears of War 2.

Gears of War: Judgment soll hingegen schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad eine Herausforderung sein.

Gears of War: Judgment ist für Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.