Epic Games verkaufte die Marke Gears of War an Microsoft, da das Unternehmen kein Interesse mehr an einem weiteren Teil hatte. Das sagte Epic-Chef Tim Sweeney und betonte, dass das wahrscheinlich einer der seltensten Momente war, in denen beide Unternehmen eine geschäftliche Entscheidung trafen, von der am meisten die Community profitiere.

Gears of War 4 - Epic hatte kein Interesse mehr an der Reihe

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Gears of War bleibt mit dem Kauf Microsoft-exklusiv.
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Laut Sweeny sei es einfach besser, wenn die Marke nicht ungenutzt in den Händen von Epic liege und stattdessen Microsoft neue Spiele entwickle. Es komme auch eher selten vor, dass eine solche Marke verkauft werde, zumal viele Unternehmen das als ihre "Kronjuwelen" betrachten. Bei Epic aber sehe man das etwas praktischer - man wusste einfach, nichts mehr mit der Marke machen zu wollen, obwohl die Spieler mehr sehen wollten.

Auch wenn Epic die Reihe liebe, so möchte der Konzern künftig in eine andere Richtung gehen. Gears of War biete diese großen, ereignisbasierten Singleplayer-Kampagnen, die großartigen Deckungs-Features sowie kompetitiven und kooperativen Mehrspieler - das wiederum hätte nicht zum neuen Ansatz gepasst.

Und wie sieht es mit Nachfolgern zu Shadow Complex und Unreal Tournament aus? Auch wenn sich offiziell dazu nichts in Entwicklung befindet, so sollen diese Marken nach wie vor bei Epic weiterleben. Unterdessen arbeitet Epics Chair Entertainment an weiteren Mobile-Spielen.

Tatsächlich soll es bereits Pläne für Shadow Complex 2 gegeben haben, aber dann habe man die Möglichkeiten für iOS-Geräte entdeckt und entwickelte das erste Infinity Blade. Letztendlich sei Shadow Complex noch immer stark mit Chair verbunden, Unreal Tournament hingegen mit Epic.

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