Gears of War 3 zieht erwartungsgemäß alle Register des Action-Genres. Es rummst und scheppert, spritzt und knirscht bis buchstäblich die Fetzen fliegen. Diesmal aber nicht nur im Groben, sondern auch im Feinen, was die betagte Xbox 360 an die Grenzen ihrer Kräfte bringt. Spielerisch mögen die Fortschritte geringer sein, aber das schmälert das Vergnügen an Chaos und Zerstörung kein bisschen.
Das fantastisch inszenierte Brutalo-Geballer fesselt bis zum Schluss und bringt dabei die Xbox 360 an ihre Grenzen.FazitIn jedem Videospiel kann man sich je nach Lust und Laune Punkte heraussuchen, die zu einer Abwertung führen. Technisch und erzählerisch aufwändig wie sie nun mal geworden sind, kann kein Programmierteam behaupten, das perfekte Spielerlebnis geschaffen zu haben. Kleinere Grafikfehler wie Clipping und Detail-Pop-ups gehören sogar zum Alltag, und so wäre es ein Leichtes, das Gesamtwerk mühevoller Arbeit mit mikroskopischer Spitzfindigkeit in Fetzen zu reißen.
Das gilt auch für Gears of War 3 auf Xbox 360. Wenn Hauptdarsteller Marcus Fenix, sein Busenfreund Dom oder die zierliche Anya Stroud plötzlich knöcheltief durch eine harte Asphaltschicht marschieren, verfliegt ein Stück Magie. Unmotivierte deutsche Synchronsprecher nagen an der Glaubwürdigkeit, und der lineare Spielablauf sägt am Erkundungsdrang, selbst wenn zahllose Sammelobjekte den Weg zieren. Gears of War zelebriert zwar Gore und Balleraction in Höchstform, gewinnt aber sicherlich keine Preise für außergewöhnliche Spielideen.
Das ist nicht tragisch, denn es gibt etwas, das Gears of War 3 trotz alledem verdammt gut kann: Es weiß zu fesseln, ja sogar richtig an den Sitz zu nageln. Zeitweise gelingt es dem Programm, sogar langjährige Redakteure wie Kollege Sebastian und mich mächtig zu beeindrucken. Mit Elementen, die wir schon zigfach in anderen Spielen sahen. Farbenfrohe Explosionen, beklemmender Kugelhagel, im Gore-Rausch platzende Ekelmutanten, einstürzende Ruinen und muskelbepackte Helden – das gehört doch alles zum Standardvokabular des Action-Genres.
So einen Brocken wie diesen Leviathan bekommt man nicht einmal mit der Feuerkraft eines Silverback-Exoskeletts klein.Epics Abschluss der Gears-of-War-Trilogie vermag es trotzdem, diese Elemente zu einem brachialen Bündel zu schnüren, das in seiner rund zehnstündigen Kampagne bleibende Erinnerungen hinterlässt. Da vergisst man vergnüglich kleine Unzulänglichkeiten.
Klar, rein technisch geht es noch immer um denselben taktischen Shooter in Verfolgerperspektive, bei dem sich der Spielablauf in fünf Jahren kaum geändert hat. Bereits in den beiden Vorgängern rannte man durch linear aufgezogene Endzeit-Landschaften des Planeten Sera, deckte sich taktisch hinter diversen Bauten, um dem Kugelgewitter der fiesen Locust zu entgehen, ballerte selbst bis das Rohr glühte, suchte Munition und legte gelegentlich einen Schalter um.
Diesmal wirkt der Handlungsbogen jedoch persönlicher, die Grafik lebhafter. Die Balance zwischen taktischem Geballer sowie dem Bestaunen einer zertrümmerten Zivilisation scheint ausgeglichener. Mag daran liegen, dass man endlich eine befriedigende Antwort auf viele der Fragen bekommt, die in den vergangenen fünf Jahren aufkamen. Was will die Locust-Queen eigentlich von den letzten verbliebenen Menschen der Oberfläche? Was hat es mit dem tollwütigen Leuchten auf sich, das neuerdings nicht nur die Locust-Bevölkerung plagt? Wie kam es zum E-Day?
Der Schlüssel zu diesen Rätseln liegt in Marcus' Vater, der unerwarteter Weise noch quicklebendig ist und über eine Videobotschaft um Hilfe ruft. Er kann den Krieg beenden, der sowohl Locust als auch den verbliebenen Rest der Menschheit aufreibt. Allerdings ist der Weg zu seinem Gefängnis weit, denn Marcus Fenix und sein achtköpfiger Trupp vegetieren auf Schiffen im Meer, weit ab von den früheren Zivilisationen, die der Vernichtungssatellit „Hammer der Morgenröte“ vor 18 Monaten in Schutt und Asche verwandelte.
Auch in Deutschland erscheint Gears of War 3 ungeschnitten. Kettensägen-Massaker inklusive.Es ist eine waghalsige Reise durch zerfallene, von feindlicher Locust-Brut besetzte Städte, über den Wolken und durch ein tiefes Meer. Eine Odyssee, die viel mehr hervorbringt als nur brutales Gemetzel in atemberaubender Optik. Zum ersten Mal lernt man tatsächlich die Persönlichkeiten hinter den harten COG-Soldaten kennen, die noch abgebrühter und hoffnungsloser, aber auch verletzlicher und menschlicher wirken als je zuvor. Jeder auf seine Weise.
Cole etwa mit seinen Erinnerungen an alte Thrashball-Glanzzeiten, Marcus und Dom zeigen Facetten ihrer Freundschaft und Anya trägt das Kreuz, zu den Verantwortlichen zu gehören, die am Tag der Apokalypse die tödlichen Knöpfchen drückten.
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Natürlich habe ich auch ein paar Haare in der Suppe gefunden, aber diese trüben den Spielspass nicht wirklich. An ein paar Stellen haben die Entwickler wohl vergessen, ein paar Leuchtende oder Locust zu platzieren, man läuft manchmal um einige Ecken rum bevor wieder was passiert, da hätte man noch ein wenig Kettensägenspass einbauen können, ohne Viecher machen die Kulissen dort doch gar keinen Sinn.
Ärgerlich ist auch immer noch, das man nur 2 Waffen, eine Pistole und eine Sorte Granaten mitnehmen kann. Hätte man da ein oder zwei Plätze mehr, könnte man noch taktischer zu Werke gehen. Die Sniper fühlt sich zudem schwächer an, als in den Vorgängern.
Find es zum Beispiel lustig, dass manche die PS3 gegenüber der X360 so aufplustern, als ginge es noch um riesen Unterschiede wie 64 Farben Vs 256 Farben bei Mega Drive und SuperNES. Dabei sind die Unterschiede auf dem hohen heutigen Niveau so gering, dass es lächerlich wird. Analog in die 16-Bit Ära übertragen wäre es so, als könne die Xbox 360 nur 255 Farben darstellen, und die PS3 256 - einen Farbton mehr, den eh kein Schwein sieht..
Ich fined es jedenfalls beeindruckend was die 360 noch Leisten kann. Forza 4 wird auch so ein Titel. Würde mich mal interessieren wo ihr als Community und Redaktion Gears 3 im Beug auf Uncharted 2/3 und Killzone 3, God of War 3 einordnen würdet. In technischer Sicht.
Dennoch benötigt 50m weit weg im Gebüsch sitzen und Snipern NULL Skill.
Geschweige denn das BF eine besondere Hand/Augen Koordination vorraussetzt.
Die Sache ist BF schaffst du auch ohne Taktik einen Win, bei Q3A nicht möglich da du so schon direkt beim Spawn ein haufen Splatter bist. Dazu hat Q3A wesentlich mehr Faktoren die beachtet werden müssen. Runtimes, Spawntimes, SpecTimes (Falltüren etc), Waffendistanz.
Bei BF kannst du mit nem Soldier los und triffst von 30m nicht weniger präzise als von 10m, und das mit dem selben Schaden. Das ist witzlos.
Ich werde es mir aber definitv mal anschauen und dann hoffe ich das Du mich überzeugen kannst :)
BF ist eine ganz andere Sparte alleine schon weils auf
BF ist eine ganz andere Sparte alleine schon weils auf Teamplay und große Welt ausgelegt ist. Quake kannst du mit Unreal Tournament vergleichen.
Wenn man Q3 "professioneller" bzw. in Ligen gespielt hat, kommt es sehr wohl auf Teamplay drauf an. Wenn man sich nicht vernünftigt abspricht und timed kommt man da auch nicht weit.
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen <.<
BF ist eine ganz andere Sparte alleine schon weils auf Teamplay und große Welt ausgelegt ist. Quake kannst du am ehesten noch mit Unreal Tournament vergleichen.
Schön das du einsiehst das du kein Hirn hast
Spinner.
Muss dich aber interessieren!
Das kann ich nur unterstreichen, war eine verdammt geile Zeit :(
Darum spiel ich bis heute mind. 1 Runde die Woche, auch wenn jedesmal die Erinnerung an die League zeiten schmerzen :( Ich will wieder professionell Shootern....aber nicht so einen Kinderkäse wie BF oder so, da braucht man keinen Skill -.-
Da muss man aber auch sagen, das es als reiner Multiplayer ausgelegt war und das hat der Teil verdammt gut gemacht! Das Movement is Heute noch unerreicht :)
Mich interessiert zwar GoW3 bisher wenig, aber: Viel Spass :D
@Miriamel,
Danke, bist lieb.xD
Hoffentlich komm` ich heil aus der Sache raus, nach 2 Stunden brachiale Dauerdröhnung in der 1. Reihe steht mir meistens der Kopp auf 180, und ne` Kopfschmerztablette wird fällig. Ist wie Achterbahnfahren, auf und ab und auf und ab...
Und Herr Nachbar: Nächste Zeit wird`s wieder etwas lauter, Sorry.
P.S.: Also beim Handbuch hätten sie doch ein wenig mehr Zeit und Feingefühl investieren können, das ist ja mal ein kompletter Witz. Toootal billig, aber sowas von.
2- SEITIG, UNLIEBEVOLL GESTALTET, NUR DAS ALLERALLERNÖTIGSTE, gerade mal nen` paarzeiliger hingekritzelter Prolog, und ein Schnelldallidallikurs in Sachen Steuerung inbei, nicht der Rede wert, so nach dem Motto, das Spiel war uns teuer genug, nun müssen wir ja achsojeden Pfennig sparen, angefangen beim Booklet, jede Seite und Zeile kostet ja Druckergeld. Mann o- Meter, ich könnte mich da so aufregen. Absolutly UN- EPISCH.-_-
Aber Schwamm mal drüber. Abgesehen davon alles im grünen Bereich.
FPS sind gänzlich anders als das was GOW3 ist.
Mooooment... seit wann ist es Spieleredakteuren erlaubt Spass zu haben?^^
Stimmt Quake 3 war weit besser...das war dauergeballer mit Hirn, ... und Leber...und Nieren...und Rippen...
Wenn du mit "darauf reinfallen" so etwas wie "Spaß haben" oder "von der brachialen Action gefesselt sein" meinst, dann bin ich schuldig im Sinne der Anklage...
Ja, es ist mehr vom selben Rezept. Diesmal aber noch schöner aufbereitet und sogar minimal abwechslungsreicher. Auch der gelungene Koop / Multiplayer-Anteil trägt viel zur Wertung bei.
Wenn du, dass sagst wird es wohl stimmen... mit deinen eigenen worten...
Und nun muss man schon bei Spielen sich bei Facebook anmelden, wie weit geht der scheiß noch ? die ZWINGEN einen Facebook ja quasi auf...
Mich interessiert zwar GoW3 bisher wenig, aber: Viel Spass :D
EEEEnnndlich... Ich halte GEARS OF WAR3 in meinen mächtigen Händen.^_^
Die knapp 3 Jahre an Wartezeit sind hiermit Geschichte. Jede ach so winzige, klitzekleine, täglich suchende, aufgeschnappte News sind nun hinfällig. (wobei ich mir einiges verkniffen habe, um mir nichts vorwegzunehmen).
Jetzt ist es Zeit, den Controller sprechen zu lassen.
Gamona, guter, ausführlich verfasster Test, wobei ich aber auch hier nur ein Auge draufgeworfen habe, quasi nur ab dem Fazit gelesen habe, hi, hi, xD
Die nächsten 5 Wochen? - 360 an, Abschalten, Red Bull auf und genüßlich `mit den Brüdern bis zum bitteren Ende kämpfen. Keep rollin`