Das große Finale im Krieg der Menschen gegen die Locust steht bevor. Marcus Fenix und sein Trupp COG-Soldaten kämpfen sich durch die zerstörten Überreste des Planeten Sera. Ölt schonmal die Kettensäge, denn mit unserer Komplettlösung kommt ihr durch jeden Kugelhagel und schnappt euch obendrein den ganzen Sammelkram. Lock and load!

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Der Planet Sera mag in seine Bestandteile zerfallen, aber verlassen ist er nicht. Hinter jeder zweiten Ecke warten die leuchtenden Monster oder ihre stärkeren Verwandten, die hart gepanzerten Locust. Um in den zahlreichen Gefechten nicht als Nudelsieb zu enden, solltet ihr euch an folgende allgemeinen Tipps halten.

Allgemeine Tipps

  1. Deckung ist das A und O! In Gears of War 3 könnt ihr nicht einfach durch die Gegend rennen und wild umher ballern. Sucht euch einen gut gedeckten Platz, etwa eine Mauer, Sandsäcke oder einen Felsvorsprung – einfach irgend etwas, das euch vor den prasselnden Kugeln schützt. Drückt ihr direkt vor einer Wand oder anderen Bauten den A-Knopf, so sprintet euer COG-Soldat automatisch an die Wand und kauert. Anschließend könnt ihr beim Zielen mit dem linken Trigger Richtung Gegner schielen und müsst nur noch abdrücken. Entdecken euch die Locust und feuern, so lasst ihr den linken Trigger wieder los und seid in Sicherheit.
  2. Gebt euch Mühe beim Nachladen. Die berühmte Nachlade-Regelung von Gears of War verschafft euch bei geschicktem Gebrauch einige Vorteile – zum Beispiel schneller abgefeurte Kugeln. Schaut auf die Munitionsanzeige. Beim Nachladen erscheint ein Balken mit einer Markierung, die bei jeder Waffen an anderer Stelle steht. Versucht möglichst immer, den Lade-Indikator auf der weißen Markierung zu aktivieren (RB-Knopf). Das ist in der Hitze des Gefechts nicht so leicht, aber wenn es klappt, blinken die Kugeln, die ihr nachgeladen habt, in der Anzeige. Klappt es mal nicht, dann keine Panik – Hauptsache der Indikator landet im gräulich gefärbten Teil. Davor oder dahinter in den schwarzen Abschnitten führt die Aktivierung zu kurzen Ladehemmungen. Solltet ihr beim besten Willen kein Timing für das Nachladen finden, dann lasst es einfach sein und lasst den Indikator durchlaufen. So dauert das Laden zwar länger, aber wenigstens würgt ihr die Wumme nicht kurzzeitig ab.
  3. Folgt dem Sternsymbol. Auch wenn man sich in Gears of War 3 kaum verlaufen kann, sieht man manchmal schlichtweg den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ist das der Fall, dann haltet einfach LB auf dem Controller gedrückt. Ein Sternsymbol zeigt euch genau, wo ihr hin müsst. Gelegentlich ist es nötig, ein paar Hindernisse zu umschiffen oder aus dem Weg zu räumen, bevor man am Ziel ankommt. In der Regel kann man den Weg aber schnell nachvollziehen.
  4. Habt Geduld. So manche Schlacht wird länger dauern, als es euch lieb ist, denn Locust rücken öfter mal in Wellen an. Hin und wieder wartet auch mal ein ganz dicker Brocken auf eine Abreibung. Verharrt lieber in sicheren Positionen und behaltet die Angreifer im Auge, statt zu schnell vorzupreschen. Bewegt euch notfalls in eine bessere Position, wenn weitere Schützen von einer ungedeckten Seite anrücken. Sobald die Angriffswelle vorbei ist, hört ihr einen tiefen Gong, der euch vermittelt, dass die Luft rein ist.
  5. Seid flexibel! Ihr solltet keinesfalls darauf bestehen, eure Lieblingsbewaffnung zu behalten. Klar, wir alle lieben den Lancer und die zugehörige Kettensäge. Wenn es hart auf hart kommt solltet ihr jedoch bereit sein, sie für eine Knarre aufzugeben, die die Locust hinterlassen. Keine Angst, die Lancer findet ihr schon irgendwann wieder.
  6. Nutzt die effektivste Waffe! Jede Waffe taugt für eine andere Art von Schlacht. Die normale Shotgun ist zum Beispiel sehr effektiv, wenn Gegner direkt vor eurer Nase herumrennen. Die abgesägte Schrotflinte eignet sich dafür fast gar nicht, denn sie streut sehr stark. Nutzt sie nur, wenn ihr vielen kleinen Krabbelviechern entgegentretet oder eine Mauer an Locust auf kurze Entfernung kurzzeitig verscheucht werden muss. Die beiden Lancer-Varianten nutzen euch am meisten bei Kämpfen auf mittlerer Distanz, One-Shot und Snipergewehr sind für die Enfernung. Bedenkt zudem: Je schwerer die Waffe (z.B. die temporär tragbare Vulcan), desto unhandlicher ist sie, sie lädt länger nach und sie macht auch das Decken schwerer. Wenn ihr in der Kampagne außergewöhnliche Wummen wie Vulcan oder Boomshot findet, dann solltet ihr trotzdem davon Gebrauch machen, denn sie räumen auf dem Schlachtfeld ordentlich ab.
  7. Granaten und Handfeuerwaffen sind nützlich. Selbst Nebelgranaten, die ja nur die Sicht verdecken, verschaffen euch immerhin Zeit zum Suchen einer besseren Position oder zum stressfreien Nachladen. Frag- und Brandgranaten hinterlassen zudem ordentlich Schaden oder zwingen Locust dazu, ihre sichere Deckung zu verlassen. Eure Pistole (Steuerkreuz unten) mag schwer zu bedienen sein, weil das Zielen mühselig ist. Wenn ihr damit auf den Kopf zielt, habt ihr aber eine durchschlagskräftige Waffe in der Hand.
  8. Schnappt euch am Boden liegende Locust. Liegt ein Locust am Boden, so könnt ihr ihn entweder mit dem Y-Knopf hinrichten, oder ihr schnappt ihn euch als lebendes Schild mit dem B-Knopf. Dann habt ihr zwar nur die Pistole zur Hand, aber immerhin könnt ihr euch ein kleines Stück ungedeckt auf dem Schlachtfeld bewegen.
  9. Gebt euren Begleitern Anweisungen. Selbst wenn die CPU eure Begleiter steuert, habt ihr Einfluss auf das Teamverhalten. Haltet ihr den linken Trigger (LT) und drückt dazu den linken Analogstick in den Controller hinein, so schießen alle Kameraden in die Richtung, die euer Fadenkreuz anzeigt.
  10. Im Koop wird es heftiger. Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt man. In Gears of War 3 wird das Abenteuer jedoch mit jedem weiteren menschlichen Teilnehmer ein ganzes Stück schwieriger. Solltet ihr im Team an einer Stelle verzweifeln, so kann es manchmal sinnvoller sein, die Stelle im Solo-Spiel zu knacken.
  11. Zögert nicht, gefallene Mitstreiter vom Boden zu holen. Je mehr Feuerkraft in eurer Gruppe bereitsteht, desto besser kommt ihr durch. Selbst CPU-gesteuerte COG-Mitglieder ballern ordentlich mit. Zögert also nicht mit einer Wiederbelebung, wenn sie mal am Boden liegen. Auch die CPU-Kämpfer werden euch immer wieder aufhelfen, wenn ihr „down“ seid.

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