Die Macher von Gears of War müssen aktuell einer Klage entgegensehen. Denn der Amerikaner Lenwood Hamilton behauptet, dass die Entwickler ihn unrechtmäßig als Vorlage für den Charakter "Cole Train" im Shooter genutzt haben. Und bei den Entwicklern hören die Vorwürfe nicht auf.

Hamilton behauptet, dass er erst im Januar letzten Jahres von Gears of War erfahren hatte, als ein Freund seines Sohnes ihm das Spiel zeigte. Cole Train sein demnach komplett seiner Selbst nachempfunden. Sowohl physisches Erscheinungsbild als auch andere Merkmale (Kopfbedeckung, Schweißbänder und Goldzähne) seien 1-zu-1 nachempfunden worden. Zudem geht Hamilton davon aus, dass die Schöpfer von Gears of War seine Stimme auf irgendeine Art und Weise imitiert hätten. Laut selbst angeheuerten, forensischen Stimmenanalysten wären die Stimmen von Hamilton und Cole Train ununterscheidbar.

Klage gegen Football-Star

Die Klage geht aber auch über Gears of War hinaus. Hamilton verklagt auch Football-Spieler Lester Speight, der laut den Entwicklern das eigentliche Vorbild ist und auch die Voice-Lines für Cole Train eingesprochen hat. Hamilton behauptet, dass er mit Speight bei einem Wrestling-Unternehmen gearbeitet und mit ihm über die Erstellung eines Videospielcharakters gesprochen hätte. Diese geklaute Idee wäre dann in Gears of War geflossen. Ob die Klage von Hamilton (die sich auf Verkäufe und Einnahmen von Gears of War bezieht) Erfolg hat, bleibt abzuwarten.

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