Dass es finanziell nicht gut um Gas Powered Games steht, verkündete Studio-Chef Chris Taylor bereits zum Start der Wildman Kickstarter-Kampagne. Jetzt musste ein großer Teil des Teams die Koffer packen.

Um wie viele Mitarbeiter es sich genau handelt, wurde von offizieller Seite nicht verkündet, in einem neuen Video-Update zum Action-Strategie-RPG Wildman spricht Taylor aber von einer beträchtlichen Anzahl.

Darin erklärt er auch, dass er auf diese Weise zumindest sicherstellen konnte, dass die Betroffenen noch ihr ausstehendes Geld bekommen. Denn wären sie bis zum Ende der Kickstarter-Kampagne angestellt geblieben und das Finanzierungsziel wäre nicht erreicht worden, würden sie mit leeren Händen nach Hause gehen.

Die Backer sollen jetzt entscheiden, ob die Kampagne weiterlaufen soll, wodurch Taylor die Entlassenen nach Erreichen des Ziels wieder einstellen würde, wenn sie noch keinen neuen Job gefunden haben. Oder aber man bricht die Aktion nun ab. Die Kommentare auf der Kickstarter-Seite werden den Ausschlag darüber geben.

Wie es mit dem Studio weitergeht, wenn die Finanzierung scheitert oder die Kampagne abgeblasen wird, ist noch unklar. Gegenüber ShackNews ließ Taylor jedoch verlauten, dass er etwas Geld zurückgelegt habe, um GPG den Wechsel in ein anderes Geschäftsmodell zu ermöglichen.