Was tun, wenn man eine richtig gute Idee hat, aber nicht das nötige Kleingeld, um diesen Gedankenblitz umzusetzen? Klar, man könnte einen Geschäfts- und Finanzplan aufstellen und sich bei den Banken um einen Kredit bemühen. Doch heutzutage gibt es auch noch weitere Möglichkeiten, um die Idee eines bestimmten Projekts umzusetzen: Crowdfunding heißt das Stichwort. Auch im Gaming-Bereich haben sich so viele Projekte durch Spenden überhaupt erst ins Leben rufen lassen. Das ist durchaus beachtlich und erwähnenswert, haben wir uns gedacht! Darum findet ihr hier eine Bilderstrecke zu bekannten Gaming-Produkten, die sich einst über das Crowdfunding haben finanzieren lassen.

Crowdfunding steht für eine Schwarmfinanzierung. Es handelt sich hierbei um eine neue Form des Fundraisings, also einer Art Spendenkampagne. Bekannte Seiten wie kickstarter.com oder auch indiegogo.com fördern so das Zustandekommen von Ideen und Träumen, indem sie den Menschen eine Plattform bieten, ihr Projekt vorzustellen. So kann die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht werden und Privatpersonen können dann entsprechend dafür spenden, dass das Projekt in die Tat umgesetzt wird. Klingt simpel, oder?

Crowdfunding-Durchstarter - Die am höchsten finanzierten Projekte im Games-Bereich

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Viele gute Games wären ohne Crowdfunding nicht zustande gekommen! (Bildquelle: istockphoto.com/Gladkikh)
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Crowdfunding - Wie funktioniert’s?

Mittlerweile gibt es zig Plattformen, über die Projekte durch Spenden finanziert werden können. Zu den bekanntesten zählen mit Sicherheit kickstarter.com und indiegogo.com. Doch die Frage ist, kann da wirklich jeder kommen?

Im Grunde schon. Bei kickstarter müsst ihr euch etwa erst einmal registrieren und könnt dann dort euren Vorschlag zum jeweiligen Projekt vorstellen. Es gibt einige Richtlinien, die ihr einhalten müsst, das erfahrt ihr aber direkt auf der Seite. Als Kapitalsuchender müsst ihr eine Mindestsumme bzw. eine Art Zielbetrag angeben, der in einer bestimmten Zeit eingenommen werden muss.

Sobald das Projekt freigegeben ist, kann die breite Öffentlichkeit sich auf der Seite darüber informieren und jeder, der will, kann nun spenden. Meist gibt es einige Goodies für die Spender, die vom Projekthersteller festgelegt werden. Im Falle von kickstarter ist der Mindestbetrag zum Spenden 1$.

Jetzt läuft die Zeit, denn es gilt, in der angegebenen Lauffrist, das Geld einzusammeln. Ein Projekt gilt als finanziert, wenn der Zielbetrag oder mehr gespendet wurde. Die Finanzierung gilt jedoch als gescheitert, wenn das nicht der Fall ist.

Das gespendete Geld geht erst an die Projekthersteller, wenn die Finanzierung geglückt ist, andernfalls findet keine Abbuchung und Übertragung statt.

Kickstarter selbst finanziert sich über eine Vermittlungsprovision in Höhe von 5% von der Summe, die durch die Spenden eingenommen wurden. Die Plattform erhebt keinerlei Besitzansprüche auf die Projekte. Auch bei indiegogo.com sind es 5% Gebühren sowie bei beiden Plattformen noch einmal circa 3% für den Zahlungsdienstleister, mit dem sie zusammenarbeiten.

Dass die versprochenen Leistungen von den Projektlern geliefert werden, ist Sache der Hersteller. Ebenso, dass die Spenden zweckgerecht verwendet werden. Es kann durchaus zu etwaigen Schadensersatzforderungen kommen, wenn herauskommt, dass die Gelder von den Kapitalsuchenden nicht für den beschriebenen Zweck verwendet, sondern beispielsweise sogar privat ausgegeben wurden. Hier hält sich kickstarter als Plattform komplett heraus. Die Projekthersteller müssen hierbei allein für etwaige Fehler geradestehen.

Viel wichtiger, als das Geld, ist jedoch die Community, die ein Projekt in dieser Zeit aufbauen kann. Über die bekannten Plattformen kann auch ein Projekt bekannt werden. Es gab in der Vergangenheit schon genügend Produkte, die dann auch in Eigenständigkeit weiterfinanziert wurden, zum Beispiel über eine eigene Webseite.

Es gibt einige Games, die über Crowdfunding finanziert wurden. In unserer Bilderstrecke erfahrt ihr, welche bekannten Spiele über Spenden finanziert wurden und wie viele Moneten die Projekte insgesamt eingebracht haben!

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Fallen euch noch weitere bekannte Games ein, die mittels Crowdfunding ins Leben gerufen wurden? Was haltet ihr von solchen Projekten und dass ihr sie mitfinanzieren könnt? Habt ihr selber schon einmal ein Spiel über Kickstarter oder eine andere Fundraising-Plattform unterstützt? Hinterlasst uns doch gern eure Meinungen und Erfahrungsberichte im Kommentarbereich!