„Tomb Raider“, „Resident Evil“ und „Prince Of Persia“ waren nur der Anfang. Immer mehr Regisseure entdecken Spiele als Filmvorlage und versuchen scheinbar unmögliche Stoffe umzusetzen. gamona enthüllt die streng geheimen Projekte. Exklusiv und kaum gelogen!

Sim City

Regie: Martin Scorsese
Genre: Thriller
Darsteller: Robert De Niro, Leonardo DiCaprio

Handlung:

Simon Simerman („Titanic“-Leo) lebt in einem Vorort einer anonymen Großstadt. Statt Mittelstands-Idylle herrscht jedoch Tristesse. Kein Wunder, ist der Stadtteil umgeben von den rauchenden Schloten der Industriegebiete. Es herrscht Hoffnungs- und Ausweglosigkeit: keine medizinische Versorgung, keine Schulen oder Bibliotheken, die Polizei wagt sich ohnehin schon lange nicht mehr rein. Der korrupte Bürgermeister Bill Wrong (De Niro) unternimmt nichts, sondern erhöht skrupellos die Steuern immer weiter. Als es zu einer Naturkatastrophe kommt, brechen Unruhen aus und Simon landet ohne es zu wollen an der Spitze des Aufstandes.

Spiele-Verfilmungen - Exklusiv und kaum gelogen: von Pac-Man bis WoW - gamona enthüllt geheime Spiele-Verfilmungen

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Ein Film ohne Schauspieler? SimCity hätte es beinahe möglich gemacht.
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Produktionsnotizen:

Das Prestige-Projekt Sim City übernahm Martin Scorsese von Oliver Stone, dem der Stoff nicht „episch“ genug war und auch keinerlei lebenden Personen vorkommen, um die sich eine Verschwörung basteln ließe. Scorsese ließ sich nicht lange bitten, schrieb innerhalb eines Abends sein Standard-Mafia-Drehbuch um und drückte die Kurzwahlen 1 und 2 auf seinem Handy (De Niro und DiCaprio).

Civilization

Regie: Oliver Stone
Genre: Historien-Schinken
Darsteller: unglaublich viele

Handlung:

Die Geschichte mehrerer Familienclans steht im Mittelpunkt von „Civilization – The Movie“. Von der Steinzeit an erleben ständig wechselnde Protagonisten sämtliche Krisen- und Blütezeiten der Menschheit. Ihre Verstrickungen in Politik, Wirtschaft und Forschung ziehen sich über Jahrtausende. Dramatisch ist vor allem der Weg von der einfachen Feudalherrschaft zur imperialistischen Weltmacht.

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Schnelldurchlauf: die ganze Menschheitsgeschichte in einem einzigen Film.
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Produktionsnotizen:

Das bisher ehrgeizigste Projekt in der Karriere von Oliver Stone befindet sich seit nunmehr sechs Jahren in Arbeit, abgedreht wurde aber erst rund die Hälfte des 34-stündigen Mammutwerkes. Heftige finanzielle Turbulenzen sorgten zuletzt für längere Drehpausen. Um die Kosten zu decken, musste Stone mehrmals Auftragsarbeiten annehmen und wohlwollende Filmporträts nach Vorbild seiner Fidel-Castro-Doku herstellen, darunter „Kim ist schon Ok“ über Kim Jong-il, Mahmud Ahmadinedschads „Fashion is my Life!“ und die Sitcom „Alle lieben Hugo“ mit dem venezuelanischen Präsidenten Chávez.

Pac Man

Regie: Lars von Trier
Genre: Sozialdrama
Darsteller: John Malkovich

Handlung:

Der Intellektuelle Mike Pacman (John Malkovich) hat in der Anonymität der Großstadt seine Menschlichkeit verlernt: Abgekoppelt von der Wirklichkeit hetzt der Medikamentensüchtige durch die dunkelsten Ecken von New York der 80er-Jahre, immer auf der Suche nach der nächsten Pille, dem nächsten Kick. Doch eines Tages holen ihn die Geister seiner Vergangenheit ein…

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Ein Pillenjunkie dreht durch: Pac-Man als Dogma-Film.
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Produktionsnotizen:

Lars von Triers Interpretation des Arcade-Klassikers sorgt derzeit für heftige Kontroversen unter den Videospielfans – wohl nicht zu Unrecht. Pacman habe gar nichts mit der Vorlage zu tun, so die Fans, im Internet kursieren bereits diverse Boykott-Aufrufe. Der dänische Regisseur zeigt sich jedoch unbeeindruckt und verweist auf die künstlerische Freiheit. Der Film, der voraussichtlich die Berlinale 2011 eröffnen wird und schon jetzt von der FAZ als „potenzielles Meisterwerk“ gefeiert wird, wurde nach den Dogma-Regeln gedreht, fast komplett in Schwarz-Weiß – das einzige Farbelement im Film ist das gelbe T-Shirt des Hauptdarstellers. Laut von Trier ein eindeutiger Hinweis darauf, dass man sich nicht ganz so weit von der Vorlage entfernt habe…

Dead Or Alive XXXtreme

Regie: Ron Jeremy
Genre: Sport-Epos
Darsteller: vier Blondinen, drei Brünette, eine Rothaarige; ein TV-Techniker, ein Rettungsschwimmer, zwei Klempner und mehrere Pizza-Lieferanten

Handlung:

Das internationale Frauen-Beachvolleyball-Turnier auf einer karibischen Insel zieht Teams aus der ganzen Welt an. Der von einem Bademoden-Hersteller gesponserte Wettkampf dauert mehrere Tage, die die Teilnehmerinnen für intensives Koordinations-Training nutzen. Der harte sportliche Alltag wird durch abendliche Casino-Besuche aufgelockert, dabei lernen sich die verfeindeten Teams näher kennen und schließen Freundschaften fürs Leben.

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Dead or Alive: eine Geschichte mit Tiefgang.
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Produktionsnotizen:

Unter absolutem Ausschluss der Öffentlichkeit (hohe Zäune) beginnen demnächst in der Nähe von Los Angeles die Dreharbeiten zu DOAXXX. Die Pläne der Produzenten („Ein Sport-Drama voller Leidenschaft, Intrige und Spannung. In Bikinis!“) sind groß, immerhin sind die „Dead Or Alive“-Spiele epische Meisterwerke moderner Erzählkunst. Tatsächlich zweifeln auch wir, ob dieses Vorhaben gelingen wird, warten aber gespannt auf das Resultat, schließlich soll der Film in Rekordzeit (drei Tage) abgedreht werden. Demnächst im nächsten Internet.

Space Invaders

Regie: Roland Emmerich
Genre: Bumm!
Darsteller: Will Smith, Megan Fox

Handlung:

Captain Harry Stiller ist ein verwegener Airforce-Pilot, ein Genie im Cockpit, am Boden aber ein undisziplinierter Draufgänger. Eines Tages findet er sein Glück, verliebt sich, doch nach einer heißen Nacht geschieht Schreckliches: Eine Alien-Flotte fliegt auf die Erde zu, ihre Absichten sind nicht friedlich. Harry weiß, dass seine Pflicht ruft und er verspricht seiner Liebsten (und ihrem Hund) wiederzukommen. Wenig später wird ausgerechnet er ausgewählt, den Prototypen eines Kampfraumschiffs zu steuern. Der Kampf beginnt, und Harrys einzige Hoffnung sind gigantische Schilde aus Weltraumschrott.

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Roland Emmerich macht diesmal andere Gebäude kaputt. Versprochen!
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Produktionsnotizen:

Roland Emmerich besinnt sich in seinem ersten 3D-Film alter Stärken: Er wolle nur „Zeug in die Luft jagen“, so der Regisseur vor kurzem gegenüber dem Branchenblatt Variety. „Space Invaders“ sei der Film, den er schon immer machen wollte. Vorwürfe, der Streifen würde doch an „Independence Day“ oder „2012“ erinnern, stritt der 54-Jährige ab: „Wir zerstören doch völlig andere Gebäude und Sehenswürdigkeiten!“

Portal - Der Film

Regie: David Lynch
Genre: Psychothriller
Darsteller: Christian Bale

Handlung:

In einem anonymen Motel im Mittleren Westen der USA hat der Versicherungsvertreter Mark einen Albtraum, aus dem er nicht erwacht. Er ist gefangen in einer fremdartigen Welt, in der sämtliche Gesetze der Physik aufgehoben scheinen und aus der es kein Entkommen gibt.

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Die Lynch-Version von Portal: weniger Sci-Fi, mehr Humbug.
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Produktionsnotizen:

Viele handfeste Fakten zur Geschichte von „Portal“ sind nicht bekannt. David Lynchs Version soll aber eine sehr freie Interpretation des Stoffs sein: Die Science-Fiction-Elemente wurden so gut wie eliminiert, Hauptdarstellerin ist nicht Chell, sondern ein Mann. Das berichteten zumindest Besucher einer geheimen Testvorführung. Fragen nach der genauen Handlung beantworteten die meisten mit „Puh. Keine Ahnung. Echt. 42 vielleicht?“, allerdings konnten nicht alle Besucher dieses Sneak-Previews interviewt werden, da sich einige direkt nach der Vorstellung in psychiatrische Behandlung begeben mussten.

Left 4 Dead Rising Evil

Regie: George Romero
Genre: Blutbad
Darsteller: Dennis Hopper, Bruce Campbell, Samuel L. Jackson, Paris Hilton

Handlung:

Die vier letzten Überlebenden einer – von einer skrupellosen Regenschirm-Firma ausgelösten – globalen Zombie-Apokalypse verschanzen sich in einem Einkaufszentrum. In jedem Shop finden sie neue Waffen, mit denen sie sich gegen die Übermacht der Untoten erwehren können. Im Freigelände des Baumarkts finden sie aber Hoffnung: eine landwirtschaftliche Erntemaschine mit riesigen Klingen…

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In Deutschland um 98 Minuten gekürzt: L4D - Der Film.
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Produktionsnotizen:

Jener Mann, der das Genre fast im Alleingang erfunden hat, bringt demnächst den „ultimativen Zombie-Film“ in die Kinos. George Romeros Meisterstück begeistert die Filmjournalisten vor allem durch seine „scharfe Gesellschaftskritik“ und „soziale Sprengkraft“. Laut Aussagen von Überlebenden sollen die Splatter-Effekte nie gekannte Dimensionen erreichen. In den USA erhielt „Left 4 Dead Rising Evil“ eine „Ab 30“-Alterseinstufung, in Deutschland wird er nur in einer stark gekürzten Fassung in den Kinos kommen – von den ursprünglichen 126 Minuten müssen für den hiesigen Markt 98 Minuten herausgeschnitten werden.

Frogger

Regie: Gus van Sant
Genre: Öko-Sozialdrama
Darsteller: Frösche

Handlung:

Vor ein paar Jahren war die Welt noch in Ordnung: Die Frösche konnten noch ungestört zu ihren Laichplätzen, nichts störte die Idylle aus Wiesen und Seen. Doch dann wurde eine Schnellstraße mitten durch die Heimat der Frösche gebaut, für die folgenden Generationen wurde das Leben zur Hölle. Als die andere Seite längst nur noch aus Erzählungen bekannt ist, bricht ein junger Frosch auf, das Land seiner Vorfahren zu finden. Der Weg führt über die lebensgefährliche LKW-Route, schließlich muss der Frosch noch einen Fluss überqueren – besonders abenteuerlich, da die durch Abgase mutierten Frösche das Schwimmen verlernt haben…

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Wunder der Mutation: Frösche, die nicht schwimmen können.
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Produktionsnotizen:

„Frogger“ hatte von Anfang an mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Ursprünglich war geplant, mit dressierten Fröschen zu arbeiten, deren schauspielerisches Talent erwies sich aber als miserabel. Deshalb mussten Computer zu Hilfe genommen werden, der namenlose Frosch-Held wurde vollständig digital animiert. Umweltschutzorganisationen kritisierten außerdem, dass für die Kulissen ein riesiges Waldgebiet abgeholzt und zubetoniert wurde. Die Produzenten dementierten einen Schaden an der Natur und verwiesen darauf, dass die Kinokarten auf Umweltschutzpapier gedruckt werden.

World of Warcraft

Regie: Peter Jackson
Genre: Fantasy-Epos
Darsteller: Russel Crowe, Scarlett Johansson, Robert Downey Jr., Steve Buscemi

Handlung:

Über die Inhalte des WoW-Kinofilms ist so gut wie nichts bekannt. Gerüchten zufolge soll eine der vorkommenden Figuren Thrall sein, auch der Lichkönig wird sein Kino-Debüt feiern. Im Zentrum der Geschehnisse steht aber eine kleine Gruppe Abenteurer unterschiedlicher Rassen, die sich zu einer gefürchteten Gilde entwickeln.

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Revolutionär: Der WoW-Film kommt in zwei Versionen - und etlichen Patches..
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Produktionsnotizen:

Dass so wenig zur Geschichte des WoW-Filmes bekannt ist, kümmert die Fans nur wenig – schließlich lesen etwa 90 Prozent aller Spieler die Quest-Texte ohnehin nicht. Dennoch wurden bereits die ersten gesehen, die vor den Kinos campieren – und das obwohl die Dreharbeiten noch gar nicht begonnen haben. Das Besondere an der WoW-Verfilmung ist übrigens die Tatsache, dass parallel zwei Filme gedreht werden und auch gleichzeitig in die Kinos kommen werden: Einer erzählt von einer Allianz-Party, der andere hat Horde-Charaktere als Protagonisten, die Gesamtgeschichte bleibt jedoch fast gleich. Außerdem soll bei der späteren Blu-ray-Veröffentlichung eine neue Technologie Premiere feiern: das Patchen von Filmen. So soll der Streifen nach und nach erweitert werden. Erste Tests mit der neuen Technik waren vielversprechend. Einzig immer wieder spontan in der Vorführung schreiende Chinesen („Gold!!! Bilig! Schnele Liferung!“) störten bei den ersten Einsätzen.