Auch wenn das Produkt bereits einige Tage bekannt ist, hat Alienware am Montag zum offiziellen Launch des neuen Desktop-PCs X51 geladen. Steht Alienware bislang für leistungsstarke Desktops und Notebooks der oberen Leistungsklasse, drängt man mit dem X51 nun in das Wohnzimmer. Entsprechend ist der Formfaktor an eine Konsole angelehnt.

Gaming-Rechner - Alienware X51 in London vorgestellt

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Als Hardware steht CPU-technisch beinahe die gesamte Intel-Bandbreite von i3 bis i7 zur Verfügung. GPU-technisch muss dem Formfaktor entsprechend natürlich ein wenig abgespeckt werden. Dazu passend wird eine GPU in Form einer GeForce GT 545 oder einer GeForce GTX 555 genutzt. Alienware gibt übrigens an, dass Battlefield 3 mit der kleinsten X51-Konfiguration in FullHD und gesteigerten Details flüssig gespielt werden kann.

Das Case ist auf den ersten Blick klassisch Alienware und wirkt mit seinen großen Glossy-Flächen und einer in jedem noch so kleinem Detail anpassbaren Beleuchtung im Wohnzimmer passend. Anschlusstechnisch stehen fast alle relevanten Buchsen zur Verfügung - es fehlt überraschenderweise aber ein Card-Reader auf der Front, was gerade bei der Multimedia-Nutzung im Wohnzimmer störend ist.

Ein zentraler Aspekt für einen Wohnzimmer-PC ist natürlich die Lautstärke - hierzu kann leider noch keine endgültige Aussage getroffen werden, da es auf dem Event schlichtweg deutlich zu laut war um den Unterschied zwischen Flüster-PC und einem gleich startenden Flugzeug auszumachen.

Insgesamt rundet der Alienware X51 das Portfolio der Amerikaner nach unten ab, ob er aber wirklich als Wohnzimmer-PC angenommen wird, das steht auf einem anderen Blatt. So fehlt zum Beispiel eine Fernbedienung. Noch dazu kommt der im Grunde genommen recht hohe Preis.

Sony hat seine Playstation 3 in den letzten Jahren zum überzeugenden Media-Center ausgebaut, das in fast allen für das Wohnzimmer relevanten Bereichen dem X51 etwas entgegenzusetzen hat, eine Bewegungssteuerung bietet und schlichtweg gerade einmal ein Drittel kostet. Dafür verzichtet man aber natürlich die enorme Flexibilität einer x86-Plattform.