"Köln scheitert mit geklauter Spiele-Messe": Mit diesem Titel berichtet Bild Online heute in einem kurzen Beitrag über Probleme bei der Spielemesse. Offenbar macht man in Köln große Verluste und die weitere Existenz der Messe scheint nun auch in Frage gestellt zu werden.

gamescom 2012 - "Verlustbringendes Geschäft": Droht das Aus der Messe?

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Die gamescom dürfte auch die nächsten Jahre noch Bestand haben - ob aber in Köln, das wird sich zeigen.
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Dabei beruft sich Bild.de auf einen internen Prüfbericht, in dem die Messe als "verlustbringendes Geschäft" beschrieben wird. Dabei wird empfohlen, "die strategische Notwendigkeit der defizitären Veranstaltung zu prüfen". Ein stolzes Minus von 565.000 Euro soll die Messe laut dem Prüfbericht einfahren, während Messe-Sprecher Franko Fischer hingegen sagt: "Die 'Gamescom' übertrifft unsere Erwartungen mit positiven Deckungsbeiträgen."

Solch ein Minus komme laut dem Bericht von den sehr hohen Mietkosten, die von dem Betreiber für die Hallen gezahlt werden müssen. Dass die Messe eingestellt wird, ist aber eher unwahrscheinlich, zumal die gamescom von den Besuchern her eine der größten Spielemessen weltweit ist.

Zuletzt sagten mehrere große Aussteller ab, daruner Nintendo, Microsoft, SEGA und auch THQ. Stattfinden wird die gamesocm vom 15. bis zum 19. August.